Die Kawasan Falls im Südwesten der Insel Cebu zählen zu den bekanntesten Naturwundern der Philippinen. Euch erwartet eine Kombination aus tropischem Regenwald, einem türkisblauen Fluss und beeindruckenden Wasserfällen. Canyoning bedeutet, den Flusslauf aktiv zu erleben – beim Klettern, Schwimmen, Springen oder Abseilen. Jede Passage bringt neue Herausforderungen und spektakuläre Ausblicke auf den Fluss. Die Touren dauern vier bis fünf Stunden und können bei lokalen Anbietern überall auf der Insel gebucht werden. Mit dabei ist stets mindestens ein Guide.
Lohnt sich die Canyoning-Tour zu den Kawasan Falls?





Die Kawasan Falls im Südwesten der Insel Cebu zählen zu den bekanntesten Naturwundern der Philippinen. Euch erwartet eine Kombination aus tropischem Regenwald, einem türkisblauen Fluss und beeindruckenden Wasserfällen.
Canyoning bedeutet, den Flusslauf aktiv zu erleben, zum Beispiel beim Klettern, Schwimmen, Springen oder Abseilen. Jede Passage bringt neue Herausforderungen und spektakuläre Ausblicke auf den Fluss. Die Touren dauern vier bis fünf Stunden und können bei lokalen Anbietern überall auf der Insel gebucht werden. Mit dabei ist immer mindestens ein Guide.
Fototipp: Der beste Spot für Fotos ist beim Schwimmen direkt vor den Kawasan Falls am Ende der Tour. Dort gibt es zwar weniger Action, aber den spektakulärsten Wasserfall des gesamten Abenteuers. Nutze am besten eine wasserdichte Action-Cam, um auch unterwegs beim Springen, Rutschen und Schwimmen Aufnahmen zu machen.
Anreise zu den Kawasan Falls
| Lage: | Südwesten von Cebu (Philippinen) |
| Anreise: | über Veranstalter oder Taxi |
| Preis: | ca. 2.000 PHP (~30€) |
| Dauer: | 4-5 Stunden |
| Must-Do: | 10 Meter Sprung in den Canyon |
Der nächste Flughafen liegt in Cebu, rund 125 Kilometer entfernt. Mit dem Bus bedeutet das etwa drei bis vier Stunden Fahrt. Die meisten Tourveranstalter befinden sich an der Hauptstraße im Inselteil Badian. Je nach Buchung wirst du vom Veranstalter direkt von deinem Hotel abgeholt oder musst die Anreise selbst organisieren. Vom beliebten Küstenort Moalboal sind die Veranstalter etwa 20 Kilometer beziehungsweise 35 Minuten entfernt.
Öffentliche Verkehrsmittel verkehren nur unregelmäßig, daher empfiehlt es sich, Tricycles oder Taxis zu nutzen, falls die Anreise nicht über den Veranstalter organisiert wird. Wichtig zu wissen: Der Treffpunkt für das Canyoning liegt nicht direkt bei den Kawasan Falls.
Ohne Helm geht’s nicht
Ich habe die Tour am Tag vorher gebucht und konnte recht früh starten. Das ist besonders in der Hauptreisezeit von Dezember bis April sinnvoll, da die Touren im Canyon dann von vielen Gruppen genutzt werden. Vor dem Start wird ein Sicherheitsvideo gezeigt, das alle wichtigen Regeln erklärt. Helm und Rettungsweste sind Pflicht, wasserdichte Schuhe werden empfohlen.
Praktisch ist auch ein wasserdichter Beutel für Handy, Wertsachen und etwas Kleingeld, um unterwegs einen Snack zu kaufen. Ich habe mich für die Alegria-Route entschieden, die etwas längere Strecke durch den Canyon. Andere Gruppen haben die Badian-Route gewählt, sind etwas später auf meine Route gestoßen, konnten dafür aber eine Zipline benutzen.
Mein erster Sprung in den Canyon
Vor mir öffnet sich eine rund fünf Meter tiefe Schlucht mit einem kleinen Wasserfall zwischen riesigen Felsen. Das Abenteuer beginnt an den Kanlaob Falls, die fünf Minuten flussaufwärts vom Ziel an den bekannten Kawasan Falls liegen. Ich bin mit rund 15 Leuten in einer recht großen Gruppe unterwegs.
Mein erster Sprung führt mich direkt in den Canyon. Danach klettere, rutsche, schwimme und springe ich über Felsen. Unsere Guides Jerome und Jan achten dabei die ganze Zeit auf unsere Sicherheit und zeigen die besten Möglichkeiten, die Hindernisse zu überwinden. Der obere Abschnitt ist ein Highlight, da wir ihn fast für uns allein haben.
Zehn Meter in die Tiefe
Nach rund einer Stunde wird die Strecke voller, da die meisten anderen Tourveranstalter die kürzere Badian-Route nutzen, die ab diesem Abschnitt identisch verläuft. Bei meinem Besuch in der Hauptreisezeit im März kam es daher zu Wartezeiten an einigen Hindernissen. So auch nach der Hälfte der Tour, als wir einen Snack an einem kleinen Laden mit einheimischen Speisen genießen.
Im letzten Abschnitt wird es wieder ruhiger: Wir passieren einen Damm und erreichen nach über fünf Stunden das finale Highlight – die Kawasan Falls. Türkisblaues Wasser stürzt über drei Ebenen mit insgesamt 40 Metern Höhenunterschied in die Tiefe. Ich schwimme durch alle drei Becken, genieße die Erleichterung, spüre aber auch die letzten Stunden Anstrengung. Zu Fuß verlassen wir die Falls in Richtung Hauptstraße, steigen in Tricycles und fahren zurück zum Veranstalter. Dort bildet ein gemeinsames Abschiedsessen den perfekten Abschluss eines abenteuerlichen Tages.
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Fazit
Die Kawasan Falls sind kein Geheimtipp, und in der Hauptsaison kann es voll werden. Wenn du das weißt, kannst du hier dennoch eine großartige Zeit mit Gleichgesinnten verbringen und beim Canyoning Action pur genießen – egal ob beim Springen, Tauchen oder Rutschen durch die smaragdgrünen Pools. Die Abwechslung und die Gruppendynamik sorgen dafür, dass jeder Moment spannend bleibt, und die Guides achten auf Sicherheit, damit du sorgenfrei Spaß haben kannst. Wer schon mit leichten Höhen Probleme hat, sollte auf die Tour allerdings besser verzichten.
Wenn du nach der Tour noch nicht genug von Wasserfällen hast, lohnt sich ein Ausflug zu den Dao Falls oder den Inambakan Falls. Ein weiteres Highlight erwartet dich beim Schnorcheln in Moalboal mit dem legendären Sardine Run.
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