Kristallklares Wasser, die schönsten Blautöne und eine angenehm kühle Temperatur an heißen Sommertagen. Bergseen sind sowohl beliebte Ausflugsziele als auch begehrte Fotomotive, wenn sie in der beeindruckenden Berglandschaft in der Sonne funkeln. Die Alpen bieten eine Vielzahl an wunderschönen Gebirgsseen. Wir stellen deshalb die 10 schönsten Bergseen in Österreich, in Italien, in der Schweiz sowie in den deutschen Alpen in Bayern zusammen und zeigen, auf welchen Wanderwegen ihr am besten dahin kommt.

Die schönsten Bergseen im Überblick

Es gibt zahlreiche Bergseen in den Alpen, die ein wunderbarer Anblick sind, deswegen mussten wir uns einschränken. Nachfolgend haben wir eine Liste mit Bergseen erstellt, die unsere Blogger am schönsten fanden oder bei Reisenden als Fotomotiv sehr beliebt sind. Auch gibt es besondere Kategorieren wie zum Beispiel den See mit dem saubersten Wasser oder Superlative wie der größte See in Tirol. Zu finden sind die Juwelen in Deutschland als auch in Österreich, Italien und der Schweiz. Die Bergseen sind also für Tagesausflüge oder auch für einen längeren Urlaub geeignet.

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Pragser Wildsee: Die Perle der Dolomiten

Ein Bergsee wie aus dem Bilderbuch: Eine traumhafte Kulisse mit imposanten Gipfeln und grünen Wäldern bietet der Pragser Wildsee in Südtirol. Der bis zu 36 Meter tiefe See kann auf einem leichten Wanderweg in gut einer Stunde umrundet werden und ist Ausgangspunkt des Dolomiten-Höhenwegs Nr. 1. Im Sommer stehen zudem nostalgische Ruderboote zum Verleih bereit.

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Eibsee: Idyllische Lage an der Zugspitze

Wer nicht bis nach Südtirol fahren will, findet in Bayern dieses Idyll an der Zugspitze. Der Eibsee liegt 9 km südwestlich von Garmisch-Partenkirchen und ist bis zu 35 Meter tief. Der Gebirgssee gilt aufgrund seiner Nähe zur Zugspitze und dem besonderen grünen Wasser als einer der schönsten Seen in Bayern. Entlang der Nordseite liegen acht kleine Inseln, die ein schönes Fotomotiv abgeben.

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Drachensee: Das Loch Ness von Österreich

Bestaunen ja, schwimmen nein, denn der Drachensee in Tirol ist aufgrund der Höhenlage eiskalt. Der Gebirgssee wird übrigens auch als das Tiroler Loch Ness bezeichnet. Schenkt man der Sage seinen Glauben, lebt in dem Gewässer ein Drache, der ein untergegangenes Haus bewacht. Wer den See sehen möchte, startet seine 4 bis 5-stündige Wanderung am besten ab Ehrwald.

#drachensee

Schrecksee: Der Furchteinflößende bei Bad Hindelang

Auch wenn der Name etwas furchteinflößend klingt, lohnt sich ein Besuch dieses schönen Bergsees im Allgäu. Der Schrecksee befindet sich in einem kesselartigen Tal, umgeben von satten grünen Wiesen und sanften Hügeln sowie mächtigen Gipfeln. Die Insel in der Mitte ist ein angesagtes Fotomotiv. Wer hierhin möchte, wandert in gut drei Stunden von Hinterstein zum See hinauf.

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Achensee: Der größte See in Tirol

Der 133 m tiefe Achensee ist der größte See in Tirol und ist bekannt für seine gute Wasserqualität. Die Sichtweite unter Wasser beträgt bis zu 10 Meter. Für Segler, Windsurfer und Kitesurfer bestehen ideale Verhältnisse, sodass der See oft als Tiroler Meer bezeichnet wird. Auch SUP, Kanu und Bootsfahrten werden angeboten. Die beste Aussicht hat man übrigens vom Bärenkopf oberhalb von Pertisau.

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Lünersee: Türkisblaues Wasser in Vorarlberg

Auf einer Höhe von 1.970 Metern liegt der malerische Lünersee, der für sein türkisblaues Wasser bekannt ist. Das Gebiet ist recht einfach über die Lünerseebahn im Brandnertal zu erreichen. Direkt an der Bergstation bei der Staumauer befindet sich die Douglasshütte für einen Einkehrschwung. Von hier beginnt ein 6 km langer Rundweg, der auch für Familien mit Kindern geeignet ist.

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Vierwaldstättersee: Dampferfahrt in der Schweiz

In der Zentralschweiz, von den Gipfeln der Schweizer Alpen umgeben, liegt der Vierwaldstätter See, der ein wenig an einen Fjord erinnert. Am 150 km langen Ufer befinden sich zahlreiche Kur- und Badeorte, denn der See ist besonders beliebt für Wassersport und fürs Tauchen. Ein absolutes Highlight ist eine Schiffsfahrt auf einem der historischen Schaufelraddampfern ab Luzern.

#viewaldstättersee

Seealpsee: Geheimnisvoller Bergsee im Allgäu

Auch der Anblick dieses Bergsees ist traumhaft schön und zugleich geheimnisvoll. Denn mit 42 Metern ist der Seealpsee besonders tief. Gelegen auf einer Höhe von 1.622 Metern, bietet der grün-schimmernde Hochgebirgssee ein fantastisches Panorama über die Gipfel der Allgäuer Alpen. Ein Wanderweg verläuft etwa 60 Meter oberhalb des Sees. Trittsicherheit ist erforderlich!

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Karersee: Nur gucken, nicht anfassen

Türkises Wasser, umgeben von dichtem Wald und darüber ragt der mächtige Latemar auf. Kein Wunder, dass viele Maler und Schriftsteller den Karersee im Eggental in Südtirol als Motiv für ihre Gemälde und Erzählungen wählten. Heute ist der Bergsee ein Naturdenkmal. Hier gilt ‚Nur gucken, nicht anfassen‘, denn das Gewässer ist umzäunt und das Ufer darf nicht betreten werden.

#karersee

Königssee: Der sauberste See in Deutschland

Am Fuß des mächtigen Watzmanns liegt der Königssee im Nationalpark Berchtesgaden. Da der See in steilen Berghängen eingebettet ist, wird er häufig mit einem Fjord verglichen. Auf dem Gewässer fahren Schiffe mit Elektroantrieb. Ein beliebtes Ziel ist die Wanderung zum Obersee oder zum Königsbachfall, wo ein wunderschöner Naturpool liegt. Das Baden darin sollte man aber lieber unterlassen.

#königssee

Lage

Praktische Links

Gut zu wissen

Offizielle Baderegeln für Bergseen gibt es nicht – sofern es sich nicht um ein Naturschutzgebiet handelt oder ein Schild nicht anderes angibt. Trotzdem sollten Wanderer gerade an heißen Tagen nicht einfach in den kalten See springen. Denn wenn der Körper aufgeheizt ist, ist das stellenweise sehr eisige Wasser für den Kreislauf gar nicht gut. Ebenso lauern Gefahren beim Sprung ins trübe oder unbekannte Gewässer. Außerdem ist es von Vorteil, niemals alleine baden zu gehen, um im Notfall schnell Hilfe holen zu können. Bei aufziehendem Gewitter sollte das Wasser sofort verlassen werden.

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