Einzigartige Natur, wilde Tiere und exotische Pflanzen am Fuß von gigantischen Bergen oder neben tosenden Wasserfällen. Nationalparks sind überall auf der Welt beliebt, da sie einen unvergleichlichen Einblick in die Natur ermöglichen, die dort unter besonderem Schutz steht. Um bei der Auswahl zu helfen, zeigen wir, welche Nationalparks ihr unbedingt auf eure Bucket List setzen solltet und welche Schutzgebiete sich besonders für eine Reise lohnen.

Die schönsten Nationalparks weltweit im Überblick

Es gibt Nationalparks, die sind auf der ganzen Welt für ihr spektakuläre Natur bekannt. So zum Beispiel der Banff-Nationalpark in Kanada oder der Serengeti-Nationalpark, der fast schon ein Synonym für die Artenvielfalt wilder Tiere ist. Nachfolgend haben wir deshalb eine Liste mit Nationalparks erstellt, die unsere Blogger am schönsten fanden oder die bei Reisenden sehr beliebt sind. Aber auch Deutschland hat Naturschönheiten zu bieten. Deshalb haben wir uns auch in der direkten Umgebung umgeschaut und zwei deutsche Nationalparks in Sachsen und in Bayern auf die Liste gesetzt.

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1. Nationalpark Sächsische Schweiz: Bizarre Felsformationen

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Fläche:93,5 km²
Must-See:Basteibrücke
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Wer einen Nationalpark erwandern will, muss gar nicht weit reisen, denn im Elbsandsteingebirge bei Dresden gibt es einen sehr sehenswerten Nationalpark – die Sächsische Schweiz. Die einzigartigen Felsformationen aus Kalksandstein erstrecken sich auf einer Fläche von 93,5 km² und bieten besonders Kletterern sportliche Herausforderungen. Eines der bekanntesten Fotomotive ist die Bastei.

#sächsischeschweiz

2. Banff-Nationalpark: Mächtige Gipfel und Wälder in Kanada

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Fläche:6.641 km²
Must-See:Lake Moraine
Beste Reisezeit:Juni bis Oktober

Gewaltige, schneebedeckte Gipfel, klare Seen und scheinbar endlose Wälder – so stellen sich Reisende die unberührte Natur in Nordamerika vor und genauso sieht der Banff-Nationalpark in Kanada aus. Das Gebiet ist der älteste Nationalpark des Landes, der zweitälteste in Nordamerika und der drittälteste der Welt. Zu den Hauptattraktionen des Parks zählen der Johnston Canyon und Lake Moraine.

#kanada

3. Kakadu-Nationalpark: Felsmalerei der Aborigines in Australien

© ronnybas

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Fläche:19.804 km²
Must-See:Jim Jim Falls
Beste Reisezeit:Mai bis September

Der Kakadu-Nationalpark, der von den Aborigines verwaltet wird, liegt in der Nähe der Stadt Darwin im Northern Territory und gilt wegen seiner einzigartigen und vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt als einer der schönsten Nationalparks in Australien. Bei der UNESCO steht der knapp 20.000 km² große Park auch auf der Liste des Weltkulturerbes. Denn beherbergt eine riesige Sammlung an Felsmalereien.

#australien

4. Yosemite-Nationalpark: Spektakuläre Wildnis der USA

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Fläche:3.083 km²
Must-See:Half Dome
Beste Reisezeit:Mai bis September

Nur eine kurze Fahrzeit von San Francisco liegt der Yosemite-Nationalpark. Am Fuß des mächtigen Half Dome übernachten Reisende in Zelten mitten in der Natur und erwandern anschließend die vielen Wasserfälle und die Mammutbäume, dank derer der Park 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe wurde. Jährlich besuchen fast vier Millionen Menschen das Yosemite Valley in Kalifornien.

#usa

5. Los Glaciares: Gewaltige Gletscherzunge in Argentinien

Fläche:4459 km²
Must-See:Perito Moreno
Beste Reisezeit:Oktober bis Mai

Blühende Blumen, saftige Wiesen, sprudelnde Bäche? Nicht hier, denn der Los Glaciares in Patagonien besteht aus drei riesigen Gletschern und zeigt eine ganz andere Seite von der Schönheit der Natur. Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark gehören der Perito-Moreno-Gletscher mit seinen unzähligen Gletscherspalten und der Fritz Roy (3.406 m) als spektakuläres Fotomotiv.

#argentinien

6. Serengeti: Die Big Five von Afrika in Tansania

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Fläche:14.763 km²
Must-See:Big Five
Beste Reisezeit:Juni bis September

Der Name des Nationalparks leitet sich von einem Wort der Massai-Sprache ab und bedeutet endloses Land. Und genau so wirkt die Serengeti auch. Der knapp 15.000 km² Nationalpark gehört zu den größten der Welt und ist wegen seiner Vielfalt an Tieren bekannt. Hier leben unter anderem Löwen, Elefanten, Flusspferde, Giraffen und Krokodile, was den Park besonders beliebt für Foto-Safaris macht.

#tansania

7. Zhangjiajie National Forest Park: Imposante Felsnadeln in China

Fläche:48,15 km²
Must-See:Tianzishan-Berg
Beste Reisezeit:April bis November

Der Zhangjiajie National Forst Park in der chinesischen Provinz Hunan begeistert durch seine zackigen Felsformationen, hat aber auch etwas für Adrenalienjunkies zu bieten. Im Jahr 2016 wurde nämlich eine 430 Meter lange und 300 Meter hohe Glasbodenbrücke eingeweiht. Hier in den Tianmen Mountains liegt übrigens das berühmte Himmelstor, ein riesiges Loch im Berg.

#china

8. Hohe Tauern: Gletscher, Berge & Wasserfälle in Österreich

© Christian Georg Sulzer

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Fläche:1.856 km²
Must-See:Krimmler Wasserfälle
Beste Reisezeit:Juni bis September

Der Nationalpark Hohe Tauern ist der größte der Alpen. Er umfasst eine Fläche von zirka 1.850 km². Das Merkmal sind ausgedehnte Gletscherfelder, die am besten vom Kitzsteinhorn und von der Großglockner-Hochalpenstraße betrachtet werden können. Im Park ist es gelungen, Tiere der Alpenregion erfolgreich wieder anzusiedeln, so etwa den Steinadler.

#österreich

9. Gobi Gurwan Saichan: Weitläufige Dünenfelder in der Mongolei

Fläche:27.000 km²
Must-See:Khongoryn Els
Beste Reisezeit:September

Dieser Nationalpark im Süden der Mongolei umfasst gleich drei Bergketten und ist für sein 80 km langes Dünenfeld von Khongoryn Els in der Gobiwüste bekannt. Wer Glück hat, kann in dem Gebiet die extrem seltenen Wildkamele oder Gobibären beobachten. In den Bergen gibt es Schneeleoparden. Auch können Reisende im Nationalpark die typisch mongolischen Jurten der Landbevölkerung sehen.

#mongolei

10. Nationalpark Plitvicer Seen: 50 Shades of Green in Kroatien

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Fläche:296 km²
Must-See:Obere Seen
Beste Reisezeit:Mai bis September

Die Plitvicer Seen in allen erdenklichen Tönen von Grün locken Touristen aus der ganzen Welt an. Mehr als eine Million pro Jahr, um genau zu sein. Dann kann es – gerade in der Hauptsaison – auf den Stegen, die durch die kaskadenförmig angeordneten Seen verlaufen, recht voll werden. Besucher sollten deshalb schon morgens bei der Öffnung des Parks da sein.

#kroatien

11. Grand-Canyon-Nationalpark: Gigantische Schluchten in den USA

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Fläche:4.926 km2
Must-See:Skywalk
Beste Reisezeit:Mai bis September

Der Grand Canyon ist der wohl berühmteste Canyon der Welt. Besucher können in die knapp 450 km lange Schlucht hinunter wandern oder einfach am Rand entlanggehen. Es gibt zahlreiche Aussichtsplattformen und es werden auch Bootsfahrten auf dem Colorado River angeboten, um vom Fluss aus einen einzigartigen Eindruck von der Größe dieses Naturwunders zu erhalten.

#usa

12. Nationalpark Berchtesgaden: Wunderschöne Seen und Berggipfel

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Fläche:208 km²
Must-See:Röthbachfall
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

Eines der schönsten Wandergebiete der Alpen liegt ganz im Südosten von Bayern. Besonders idyllisch ist der Königsee, auf dem umweltfreundliche Passagierboote mit elektrischem Antrieb fahren. Über der Region thront der 2.713 m hohe Watzmann, das höchste Bergmassiv im Nationalpark. Für Wanderer und Bergsteiger stehen rund 260 km Wege zur Verfügung..

#berchtesgadenerland

Weitere Reisetipps in der Natur

TOP 20 NATIONALPARKS
13. Yellowstone, USA
14. Galápagos-Nationalpark, Ecuador
15. Vatnajökull, Island
16. Kruger-Nationalpark, Südafrika
17. Wattenmeer, Deutschland
18. Khao Sok, Thailand
19. Tongariro, Neuseeland
20. Virunga-Nationalpark, Kongo

Die Liste der schönsten Nationalparks wird von uns regelmäßig erweitert. Ob es ein Park in das Ranking schafft, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits beurteilen wir die Beliebtheit, andererseits finden sich auch Geheimtipps und trendige Reiseziele in der Auswahl. Eines haben alle Nationalparks gemeinsam: Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Schon gewusst? Ein Nationalpark dient der Erhaltung von Flora und Fauna ebenso wie der Erhaltung von Kulturlandschaften. Ein Kriterium ist beispielsweise, dass die Natur auf 75 % der Fläche des Parks sich selbst überlassen wird. Gezielte Eingriffe werden aber als notwendig erachtet, um das natürliche Gleichgewicht, dass durch den Menschen gestört wird, wiederherzustellen. Eine wirtschaftliche Nutzung ist möglich, aber im Gegensatz zu etwa einem Naturpark haben in einem Nationalpark die Bedürfnisse der Natur Vorrang, nicht die des Menschen.

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