Atemberaubende Natur und interessante Orte liegen oft näher, als man denkt. Und da ist Deutschland gemessen an seinem landschaftlichen Reichtum auch kaum zu übertreffen. Warum also nicht mal eine kleine Auszeit in der Nähe machen? Viele Sehenswürdigkeiten warten auf euch, um einen erlebnisreichen Tag zu verbringen. Wir geben euch einen Überblick, verraten Freizeittipps mit Kindern und zeigen, wo die besten Ausflugsziele in der Umgebung sind.

Die schönsten Ausflugsziele in Deutschland im Überblick

Mehr als ein Drittel der deutschen Landesfläche steht unter Schutz. Dazu gehören Nationalparks und Naturparks, in denen sich spektakuläre Schluchten, imposante Wasserfälle oder wunderschöne Bergseen befinden. Daneben zählen aber auch historische Orte wie Burgen und Schlösser zu den beliebten Ausflugszielen. Das Landschaftsreichtum erstreckt sich von der Ostsee und Nordsee mit langen Stränden und Steilküsten über weite Ebenen der lila-strahlenden Heidelandschaft in Niedersachsen. Dahinter liegen die dichten Wälder und sanften Hügel der deutschen Mittelgebirge in Sachsen, Thüringen und Hessen. Schließlich ragen die Alpen im Süden von Bayern auf. Eines ist sicher, in den ganz unterschiedlichen Regionen hat jedes Ausflugsziel seinen besonderen Reiz.

#deutschland

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1. Zugspitze: Mit der Seilbahn auf den höchsten Berg

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Höhe:2.962 m
Must-See:Zugspitzplatt
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze mit 2.962 m, ist weithin bekannt und liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. Das Zugspitzmassiv ist das perfekte Ausflugsziel, denn es kann ganz ohne Schweißperlen über drei Bergbahnen erreicht werden. Es erwarten euch einzigartige hochalpine Erlebnisse samt Gletscher wie in keiner anderen Region in Deutschland. Wer sich für eine Bergtour auf die Zugspitze entscheidet, sollte allerdings ausdauernd und trittsicher sein und keine Angst vor Klettersteigen haben. Immerhin werden vom Tal bis zur Zugspitze meist über 1.500 Höhenmeter überwunden.

#zugspitze

2. Königssee: Schifffahrt in den Berchtesgadener Alpen

© Maximilian

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Länge:7,7 km
Must-See:Röthbachfall
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

Der smaragdgrüne Königssee ist das Herzstück des Nationalparks Berchtesgaden. Am Westufer befindet sich die berühmte Wallfahrtskapelle St. Bartholomä. Zusammen mit ihren Zwiebeltürmen vor der imposanten Watzmann-Ostwand, die bis zu 2.700 m in die Höhe ragt, bilden sie eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Wer die alpine Märchenwelt entdecken möchte, durchquert den See mit dem Schiff. Die Fahrt führt an der sogenannten Echowand vorbei. Das Echo wird mit einem Flügelhorn vom Bootsführer gelockt und hallt zuverlässig von den steilen Berghängen wider. Wenn ihr die Fahrt bis nach Salet nehmt, wartet ein weiteres Highlight auf euch. Der Röthbachfall mit seinen 470 Metern ist der höchste Wasserfall Deutschlands.

#berchtesgadenerland

3. Neuschwanstein: Märchenschloss mit Tropfsteinhöhle

© Felix Mittermeier

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Entstehung:1869
Must-See:Tropfsteinhöhle
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

In Schwangau steht eines der beliebtesten Schlösser der Welt. Malerisch liegt der Prachtbau aus dem 19. Jahrhundert vor dem Bergmassiv des Tegelbergs und der Pöllatschlucht sowie der seenreichen Hügellandschaft der Voralpen. So kann das Schloss Neuschwanstein aus ganz unterschiedlichen pittoresken Ansichten bewundert werden. Das Märchenschloss mit seinen auffälligen Türmchen und Verzierungen wurde vom damaligen bayerischen König Ludwig II errichtet und nur kurz bewohnt. Im Inneren des Schlosses erwartet die Besucher der beeindruckende Thronsaal, prunkvolle Schlafgemächer und ein Wohnzimmer, an welches sogar eine beleuchtete Tropfsteinhöhle anschließt.

#allgäu

4. Bastei: Spektakuläre Brücke in bizarrer Felsenwelt

© Mike Mareen

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Höhe:305 m
Must-See:Ferdinandaussicht
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Diese einzigartigen Felsnadeln befinden sich 200 m über der Elbe in der Sächsischen Schweiz. Zu erreichen ist die Bastei über eine leichte Wanderung in ca. einer halben Stunde oder mit dem Auto. Die weltberühmte, aus Sandstein bestehende Basteibrücke verbindet die Felsen mit der ehemaligen Felsenburg Neurathen und ist heute als technisches Denkmal besonders geschützt. Besonders lohnt der Blick vom Ferdinandstein. Der Felsen bietet spektakuläre Aussichten auf die Basteibrücke und die dahinter aufragenden Tafelberge. Wer Lust auf eine Tagestour hat, sollte unbedingt das goldene Dreieck erwandern. So lassen sich Top-Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Burgruine Stadt Wehlen und die Schwedenlöcher mit der Bastei kombinieren.

#sächsischeschweiz

5. Burg Eltz: Eindrucksvolle Burganlage in der Eifel

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Entstehung:12. Jahrhundert
Must-Do:Traumpfad Eltzer Burgpanorama
Beste Reisezeit:April bis September

Auf einem ca. 70 m hohen, steilen Felskopf in der Eifel bei Wierschem steht eine der schönsten Burganlagen Deutschlands. Die Ritterburg Eltz mit ihrer malerischen Lage und der unvergleichlichen Architektur aus 500 Jahren Baugeschichte ist eine sogenannte Ganerbenburg. Auf engstem Raum bauten und verwalteten hier drei Familienzweige gleichzeitig ihren eigenen Wohnsitz. Um den Innenhof entstanden somit Türmchen, Erker und Dächer mit 6 bis 7 Stockwerken von der Romantik bis zum Frühbarock. In den Kellergewölben befindet sich eine bedeutende Schatzkammer mit Gold- und Schmiedearbeiten, Schmuck, Porzellan, Waffen und Rüstungen.

#rheinlandpfalz

6. Rothenburg ob der Tauber: Mittelalterlicher Charme in Perfektion

© Holger Kraft
Gründung:1274
Must-See:Fachwerkhäuser
Beste Jahreszeit:April bis September

Die romantische Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber liegt im Norden Bayerns. Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer gut erhaltenen Altstadt aus dem Mittelalter. Wunderschöne Fachwerkhäuser und stille Winkel befinden sich entlang der kopfstein-gepflasterten Straßen. Am Ende der engen Altstadtgassen ist man urplötzlich im Zentrum der Stadt und trifft auf das imposante Rathaus. Mit ein wenig Anstrengung geht’s hier ganze 220 Stufen in die Höhe. Vom Rathausturm ist der Ausblick über die Stadt, das Taubertal und die Frankenhöhe einfach herrlich. Die Stadt ist übrigens Heimat des Weihnachtsmuseums mit historischen Christbaumkugeln und erzgebirgischen Weihnachtspyramiden.

#bayern

7. Breitachklamm: Die tiefste Schlucht Deutschlands

Tiefe:150 m
Länge:2,2 km
Beste Reisezeit:Ganzjährig

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Mit einer Tiefe von ca. 150 Metern ist die Breitachklamm die tiefste Schlucht in Deutschland. Sie führt über 2 km von Oberstdorf im Allgäu bis ins benachbarte Kleinwalsertal in Österreich. Mit der Gletscherschmelze vor über 10.000 Jahren hat sich die Breitach im Laufe der Jahrtausende tief in den Felsen gegraben. Im Jahr 1905 wurde die Klamm erstmals vom Pfarrer des Ortes Tiefenbach touristisch erschlossen. Er legte einen schmalen, aber sicheren Weg an. Darunter rauscht das eisblaue Wasser wild durch die enge Felsspalte. Im Winter wird die Klamm zu einem verzauberten Ort mit eindrucksvollen Eiszapfen und Wasserfällen, die zu bizarren Formationen erstarren.

#allgäu

8. Saarschleife: Naturwunder windet sich um 180 Grad

© Günther Schneider
Aussichtspunkt:Cloef
Must-Do:Baumwipfelpfad
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Die malerische Saarschleife beginnt kurz hinter dem Merzinger Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach im Saarland. Nur knapp zwei Kilometer Luftlinie liegen die beiden Ortschaften auseinander. Die Saar fließt hier allerdings einen knapp zehn Kilometer langen Umweg. Das Naturwunder gräbt sich durch Quarzitgestein und windet sich in einer 180-Grad-Schleife um das felsige Hindernis, um dann fast parallel zurückzufließen. Die beste Aussicht und oft fotografierte Perspektive bietet der 180 m hohe Aussichtspunkt Cloef. Hier liegt euch die Saarschleife atemberaubend schön zu Füßen.

#saarland

9. Brockenbahn: Historische Dampflok zum höchsten Berg im Harz

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Höchster Punkt:1.141 m
Must-Do:Rundwanderweg
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Ein Pfiff, dann beginnt die steile Fahrt mit der historischen Dampflok zum höchsten Berg in Norddeutschland. Mehrmals täglich startet die Brockenbahn von Wernigerode auf den Gipfel des 1.141 Meter hohen Brocken und legt dabei fast 900 Höhenmeter zurück. Nach der Abfahrt rollt die Lok zunächst durch das Städtchen und schließlich weiter durch Fichtenwälder bergauf. Die Schmalspurbahn überwindet dabei mehrere Kurven und benötigt für die 34 km lange Strecke gut 1,5 Stunden. Auf der Fahrt fühlt man sich in eine frühere Zeit versetzt und kann zeitgleich schöne Weitblicke genießen. Am Gipfel angekommen, lohnt sich der 1,6 Kilometer lange Rundwanderweg. Er führt einmal um den Brocken herum und eröffnet geniale Panoramaaussichten auf den Nationalpark Harz.

#harz

10. Lehde: Traditionelle Kahnfahrt durch den Spreewald

© dk-fotowelt
Einwohner:ca. 130
Must-Do:Kahnfahrt
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Mit seiner direkten Lage am Wasser und ca. 130 Einwohnern zählt das historische Lehde zu den ursprünglichsten und schönsten Dörfern im Spreewald in Brandenburg. Damit das Örtchen bei Lübbenau erhalten bleibt, steht die gesamte Dorfanlage unter Denkmalschutz. Besonders empfehlenswert ist die Erkundung des Lagunendorfs per traditionellem Kahn. Immer auf dem Wasser geht’s ins Hinterland entlang der malerischen Spreewalddörfer, stillen Auen und dicht bewachsenen Wälder. Danach lohnt sich noch ein Abstecher ins Gurkenmuseum. Im ältesten Gebäude Lehdes wurde die Geschichte der Spreewälder Gurken lebendig gemacht. Natürlich können hier auch verschiedene Gurken probiert werden.

#brandenburg

11. Burg Hohenzollern: Majestätische Ausblicke

Entstehung:1867
Must-See:Blaue Salon
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Auf dem 855 Metern hohen Zollerberg, gelegen zwischen Bodensee und Stuttgart, thront die Burg Hohenzollern. Sie beeindruckt mit einer Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau. Die deutschen Kaiser, preußische Könige sowie schwäbische Grafen und Fürsten haben ihre Wurzeln auf dem imposanten Bauwerk. Heute ist es die Stammburg des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern. Beim „Königlichen Flanieren“ können Besucher an über 50 Tagen im Jahr die Schauräume auf eigene Faust erkunden. An den anderen Tagen können spannende Führungen gebucht werden. Zu sehen sind die prachtvollen Innenräume mit dem Grafensaal, dem Blauen Salon und der Schatzkammer, in der die glänzende Preußen-Krone ausgestellt ist.

#badenwürttemberg

12. Externsteine: Mystischer Ort im Teutoburger Wald

© mrvisual

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Höchster Punkt:40 m
Must-Do:Steile Brücke
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Die außergewöhliche Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen steht bereits seit der Eiszeit an ihrem Platz. Die Externsteine haben seither Spuren, die Zeugen einer wechselvollen Geschichte sind. Menschen nutzten und veränderten die Felsen unter anderem für ein offenes Grab, als Grotten und eine Altarnische. Eingearbeitete Treppen und Steinstufen führen zu zwei Gipfeln der insgesamt 13 freistehenden Einzelfelsen. Ein weiteres Highlight erfordert dagegen etwas Mut, denn ein Felsen ist über eine steile Brücke erreichbar. Adrenalin pur. Wer sich traut, wird mit tollen Ausblicken auf die mystische Wald- und Felslandschaft belohnt.

#nrw

13. Lüneburger Heide: Bilderbuchkulisse in Lila

© RuZi
Höchster Punkt:169 m
Must-See:Wilseder Berg
Beste Reisezeit:August und September

Die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas liegen im Herzen des Naturparks Lüneburger Heide in Niedersachsen. Im Sommer versprüht die Landschaft hier ihren ganz besonderes Charme, denn die Heide blüht in einem kräftigen Lila von vielen Millionen Blüten. Am besten ihr erkundet die Naturlandschaft zu Fuß. Unterwegs könnt ihr die Heidschnucken beobachten. Die Schafe fressen Schösslinge und sorgen damit für den Fortbestand der Heidepflanzen. Ein tolles Zusammenspiel der Natur. Besonders lohnenswert ist die Wanderung zum höchsten Punkt auf den 169 m hohen Wilseder Berg. Von hier aus habt ihr Panoramablicke über die Lüneburger Heide und könnt sogar bis nach Hamburg schauen.

#niedersachsen

14. Blautopf: Magisches Lichtspiel in der Schwäbischen Alb

© Kai
Besonderheit:Unterirdisches Höhlensystem
Must-See:Blaues Lichtspiel
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Die Perle der Schwäbischen Alb befindet sich im felsigen Talkessel von Blaubeuren und hat etwas Magisches. Der Blautopf ist die berühmteste Karsterscheinung und funkelt in einer auffallend blauen bis türkisgrünen Farbe. Durch das lockere Kalkgestein ist in der Region ein großes weit verzweigtes Höhlensystem entstanden. Denn das Wasser versickert hier sofort in den Untergrund und bildet je nach Wasserspiegel sogar unterirdische Höhlenflüsse. Bei Regenfällen und Schneeschmelze werden große Wassermassen gesammelt und drängen sich am Blautopf an die Oberfläche. Am besten ihr bewundert den Blautopf an einem sonnigen Tag, denn je mehr Licht hineinfällt, desto intensiver wird das bekannte Blau.

#badenwürttemberg

15. Triberger Wasserfälle: Kaskadenartiger Wasserfall im Schwarzwald

© Patrick
Fallhöhe:163 m
Must-Do:Kulturweg
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Tosend stürzt das Wasser der Gutach über 160 m in sieben Kaskaden in einen bewaldeten Talkessel, der sich unmittelbar in der Ortsmitte von Triberg im Schwarzwald öffnet. Die Rede ist von den Triberger Wasserfällen, die zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands gehören. Das ganzjährig begehbare Ausflugsziel kann über den Naturweg, den Kulturweg oder den Kaskadenweg erreicht werden. Wenn ihr die Kraft der Natur besonders hautnah spüren wollt, solltet ihr nach starkem Regen oder Schmelzzeiten in den Schwarzwald fahren. Die reißenden Wassermassen sind dann besonders imposant. Übrigens werden die Wasserfälle bis 22 Uhr beleuchtet, was eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

#schwarzwald

16. Moselschleife: Am steilsten Weinberg Europas

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Höhe:378 m
Must-Do:Calmont-Klettersteig
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Der Fluss Mosel windet sich beim kleinen Örtchen Bremm in eine besonders spektakuläre Schleife. Am besten kann die Moselschleife vom Calmont bestaunt werden. Mit einer Höhe von 378 m und einer Steigung von ca. 65 Grad ist er der steilste Weinberg Europas. Die höchste Erhebung der Moselweinberge ist auch ein bekannter Instagram-Hotspot. Denn von hier oben ist der Blick auf die Moselschleife einfach genial. Der Aussichtspunkt ist entweder mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar. Besonders empfehlenswert ist der einfache Calmont-Klettersteig. Dabei könnt ihr sogar mit ein bisschen Glück, den Weinbauern bei der Handarbeit zusehen.

#rheinlandpfalz

17. Festung Königstein: Kolossale Burg auf dem Tafelberg

© Procopter/Festung Königstein gGmbH

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Entstehung:12. Jahrhundert
Must-See:Brunnenhaus
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Eine der größten Bergfestungen in Europa thront 247 Meter hoch auf einem Tafelberg im Elbsandsteingebirge oberhalb des Ortes Königstein. Ganze 9,5 Hektar groß ist das Felsplateau, wovon beinahe die ganze Fläche von der Festung Königstein bebaut ist. Bereits in der Bronzezeit um 1100 v. Chr. war der Ort besiedelt. Erst um 1233 wurde die Burganlage schriftlich erwähnt. Daher sind die ältesten Bauwerke der über 50 Gebäude auch erst um die 400 Jahre alt. Besonders ist das Zusammenspiel von Bauwerken aus der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts.

#sachsen

18. Wutachschlucht: Der größte Canyon Deutschlands

© simonwhitehurst

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Tiefe:max. 170 m
Must-Do:Wandern
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Die Wutachschlucht ist der größte Canyon in Deutschland und befindet sich im Hochschwarzwald. Die Wutach und ihre Nebenflüssen fließen an bis zu 170 Meter hohen Felswänden vorbei und bilden eine überwältigende Urlandschaft. Um das abenteuerliche Wildflusstal und die urwüchsigen Wälder zu erkunden, lohnt sich die 5-stündige Wanderung am Flussufer entlang. Vorbei geht’s an rauschenden Wasserfällen und durch zerklüftete Täler. Die Tour startet an der Schattenmühle und führt bis zur Wutachmühle. Wer möchte, kann außerdem einen Abstecher zur Engeschlucht und Gauchachschlucht machen. Aufgrund der Nässe kann es rutschig sein. Daher solltet ihr gutes Schuhwerk haben und trittsicher sein.

#hochschwarzwald

19. Insel Mainau: Blumenparadies im Bodensee

© Insel Mainau/Peter Allgaier

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Fläche:44,8 Hektar
Öffnungszeiten:Sonnenaufgang bis -untergang
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Auf dieser Insel Mainau präsentieren sich farbenfroh und artenreich zu jeder Jahreszeit andere Blumen. Es ist wie eine Insel im Paradies, auf der man gerne Urlaub machen möchte. Und das Gute ist, die Insel Mainau ist gar nicht so weit weg, denn sie ist die drittgrößte Insel des Bodensees und somit das perfekte Ausflugsziel für einen kleinen Inseltrip in Baden-Württemberg. Um auf die Insel Mainau zu kommen, muss man zu Fuß über eine Brücke laufen, mit dem Bus oder Schiff fahren. Die Insel selbst lädt zu einem idyllischen Spaziergang ein. Der Rundweg ist zirka 3 km lang.

#bodensee

20. Bergpark Wilhelmshöhe: Herkules thront über Kassel

© Stefan Kaulbarsch

Auch interessant: Bergpark Wilhelmshöhe: Hier thront Herkules

Aussichtspunkt:Herkulespyramide
Must-See:Wasserspiele
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

Das Wahrzeichen der Stadt Kassel thront auf dem Gipfel des Karlsbergs auf einer Höhe von 530 m. Die riesige Herkules-Figur und der Bergpark Wilhelmshöhe sind seit 2013 UNESCO-Weltkulturerbe. Von hier aus eröffnen sich traumhafte Weitblicke über die Parkanlage und die Mittelgebirge vom Harz bis zur Rhön. Unterhalb der Kupferstatue des griechischen Halbgottes beginnen die Kaskaden, auf denen während der Saison von Mai bis Oktober verschiedene Wasserspiele stattfinden. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt auch das Schloss Wilhelmshöhe, das Gewächshaus und die Löwenburg besuchen.

#hessen

21. Drachenschlucht: Moosbewachsene Klamm im Thüringer Wald

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Weglänge:3 km
Engste Stelle:> 68 cm
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Glitzernde Tröpfchen sitzen an moosbewachsenen Felswänden, die sich rechts und links des Weges eindrucksvoll in die Höhe erheben. Die Drachenschlucht südlich von Eisenach ist eines der spannendsten Geodenkmäler Thüringens und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Deutschland. Vor über 250 Millionen Jahren hat sich das Wasser eines Baches seinen Weg durch die roten Felsen unterhalb der Wartburg gegraben. Heute kann die Schlucht über einen 3 km langen Wanderweg erkundet werden. Platzangst sollte man allerdings keine haben, denn die schmale Schlucht ist an der engsten Stelle gerade mal 68 cm breit.

#thüringerwald

22. Hängeseilbrücke Geierlay: Schwindelfrei über den Hunsrück

© Marc
Länge:360 m
Höhe:100 m
Beste Reisezeit:April bis September

Die riesige 62 Tonnen schwere Stahlkonstruktion im Hunsrück erinnert an abenteuerliche Hängebrücken, die durch einen Dschungel führen. Die schwankende Geierlay ist sicher nichts für diejenigen, die Höhenangst haben, denn sie ist ca. 100 m hoch über dem Tal zwischen den Orten Sosberg und Mörsdorf gespannt. Mit einer Gesamtlänge von 360 m zählt sie sogar zu den längsten Hängeseilbrücken Deutschlands. Dennoch lohnt es sich, Mut zu fassen und einmal über die Konstruktion aus Stahlseilen und Gitterrosten zu schreiten. Tipp: Gleich früh am Morgen die Tour unternehmen, da es sonst sehr voll auf der Brücke wird.

#rheinlandpfalz

23. Königsstuhl: Gigantische Kreidefelsen auf Rügen

© Peter Lehmann

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Höchster Punkt:118 m
Must-See:Viktoria-Sicht
Beste Reisezeit:Juni bis September

Die gigantischen Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund sind ein beliebtes Ausflugsziel auf der Insel Rügen. Am besten ihr erkundet die Küstenlinie auf dem Hochuferweg. Die Wanderung startet in Sassnitz und führt über den 118 m hohen Königsstuhl bis nach Lohme. Es geht vorbei an Bächen, Mooren und durch urige Buchenwälder, die von der UNSECO als Weltnaturerbe geschützt sind. Zwischendurch erreicht ihr immer wieder Standorte, die aussichtsreiche Weitblicke auf die Ostsee und die imposante Kreideküste eröffnen. Die farbenreiche Kombination aus grünen Buchen und dem türkisfarbenen Wasser wirken auf den Betrachter äußerst beeindruckend.

#mecklenburgvorpommern

24. Tiger & Turtle: Begehbare Achterbahn in Duisburg

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Gesamtstrecke:220 m
Anzahl der Stufen:349
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Tiger & Turtle ist wohl eines der am meisten fotografierten Motive der neueren Zeit. Das begehbare Achterbahn-Kunstwerk wurde auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark in Duisburg errichtet und ist eine Attraktion der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Das einer Achterbahn nachempfundene Kunstwerk hat eine Länge von 220 m und kann über knapp 350 Stufen begangen werden. Wer es bis zum Looping schafft, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt und kann von der Duisburger Innenstadt bis nach Düsseldorf schauen. Besonders eindrucksvoll ist die Stahlskulptur bei Dunkelheit. Dann beleuchten nämlich hunderte LEDs die schwungvollen Windungen.

#ruhrgebiet

25. Gespensterwald Nienhagen: Windschiefe Bäume

© thorstenstark
Länge:1,3 km
Must-Do:Bei Nebel besuchen
Beste Reisezeit:Mai bis September

Ungewöhnlich und bizarr anmutende Bäume im Wald bei Nienhagen sorgen für eine mystische Stimmung. Der Gespensterwald regt insbesondere bei Nebel oder in der Dämmerung die Phantasie eines jeden Besuchers an. So sieht man nicht selten Gespenster, Geister und Fabelwesen in den Ästen und Zweigen der dicht aneinander reihenden Bäume. Der 100 Meter breite und 1.300 Meter lange Buchenwald grenzt direkt an die Ostsee. Die Nähe zum Meer und damit auch der stetige Seewind formten die Bäume zu einem schlangenhaft verdrehtem Geäst. Einige Bäume sind bis zu 170 Jahre alt. Wer die Gegend entdecken möchte, trifft unmittelbar hinter dem Gespensterwald auf einen schönen Wanderweg. Dieser führt weiter entlang der imposanten Küste.

#mecklenburgvorpommern

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