Das Skigebiet am Patscherkofel, dem Hausberg der Innsbrucker, gehört zwar nicht zu den größten in Tirol, hat aber dennoch einen besonderen Charme! Euch erwarten traumhafte Panoramaabfahrten, sportliche Pisten auf der ehemaligen Olympiaabfahrt, spannende Freeride-Strecken und gemütliche Einkehrmöglichkeiten mit köstlichen Tiroler Spezialitäten. Das Highlight: Der atemberaubende Blick auf die Alpenstadt Innsbruck und das Inntal begleitet euch überall!
Lohnt sich Skifahren am Patscherkofel in Innsbruck?
| Pistenkilometer: | 18 Pistenkilometer |
| Höchster Punkt: | 2.248 Meter |
| Längste Abfahrt: | Panoramaabfahrt (7,5 km) |
| Saison: | 07.12.24 – 01.04.25 |
| Einkehrtipp: | Patscherkofel-Schutzhaus |
Der Patscherkofel, bekannt als „Hausberg von Innsbruck“, begeistert mit seiner Höhe von 2.246 Metern und einem atemberaubenden Panoramablick über das Inntal und die umliegenden Alpen. Im Winter verwandelt er sich in ein vielseitiges Skigebiet mit rund 18 Kilometern Pisten, die von leichten bis zu anspruchsvollen Strecken reichen – ideal für Anfänger und Fortgeschrittene. Besonders beeindruckend ist die Olympiaabfahrt, die bereits 1964 und 1976 bei den Olympischen Winterspielen genutzt wurde.
Auch Freerider kommen hier voll auf ihre Kosten, während der Snowpark mit idealen Bedingungen für Sprünge und Tricks punktet. Für Skitourengeher ist der Patscherkofel ein besonderer Tipp: Die Gondelbahn endet 300 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, sodass eine etwa 3 Kilometer lange Skitour möglich ist. Oben angekommen lädt die gemütliche Gipfelstube auf über 2.200 Metern Höhe zum Aufwärmen ein – inklusive Umziehraum und einer beeindruckenden Abfahrt ins Tal.
Kulinarisch hat der Patscherkofel ebenfalls einiges zu bieten: Die Patscherkofel-Schutzhütte überzeugt mit rustikalem Ambiente und köstlichen Kaspressknödeln, während das moderne Gipfelrestaurant „Das Kofel“ an der Bergstation mit Panoramaausblick und zeitgemäßem Flair besticht. Ein echter Geheimtipp für Après-Ski-Fans ist die Tee-Hütt’n – klein, gemütlich und direkt an der Piste, unweit der Talstation der Patscherkofelbahn.
Dank der schnellen Erreichbarkeit – nur 15 Minuten vom Zentrum Innsbrucks – ist der Patscherkofel ein ideales Ziel für Tagesausflüge und zählt zu meinen persönlichen Ski-Highlights!
Pistenplan
Alle Abfahrten und Liftanlagen am Patscherkofel im Überblick. Zum Vergrößern des Pistenplans bitte auf das Bild klicken.
Fototipp: Von der Dachterrasse des Bergrestaurants „Das Kofel“ genießt ihr einen der besten Ausblicke – nur das Gipfelkreuz bietet eine noch spektakulärere Perspektive. Stellt euch direkt am Geländer auf und lasst euch fotografieren: Hinter euch erstreckt sich die beeindruckende Nordkette in ihrer ganzen Pracht. Ein perfekter Ort für ein unvergessliches Panorama-Foto!
Anreise an den Patscherkofel
Die Anreise zum Patscherkofel könnte kaum einfacher sein: Von Innsbruck aus gelangt ihr in nur etwa 15 Minuten zur Talstation der Patscherkofelbahn in Igls – entweder mit dem Auto oder bequem mit dem öffentlichen Bus (Linie J). Parkplätze sind direkt an der Talstation verfügbar. Ein besonderer Vorteil: Mit der Innsbruck Welcome-Card könnt ihr den Bus kostenlos nutzen, wenn ihr in Skikleidung unterwegs ins Skigebiet seid.
Für längere Aufenthalte bietet sich eine Übernachtung in Innsbruck an, wo ihr das städtische Flair genießen könnt. Alternativ ist Igls ideal für Ruhesuchende, die die Nähe zur Natur und zum Berg schätzen. Beide Orte sind perfekte Ausgangspunkte, um morgens als Erste auf den sonnenverwöhnten Pisten zu starten.
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Von der Innenstadt mit dem Stadtbus zum Skigebiet
Die Nähe zur Stadt ist tatsächlich ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal des Skigebiets am Patscherkofel! Mit dem Stadtbus fahre ich entspannt vom Innsbrucker Hauptbahnhof direkt zur Talstation – in nur 15 Minuten bin ich vor Ort und kann sofort die Ski anschnallen. Schon an der Talstation fällt auf, wie familienfreundlich das Skigebiet ist: Ein moderner Kinderspielplatz und ein Zauberteppich sorgen dafür, dass selbst die Kleinsten ihre Freude am Wintersport entdecken können. Die Skilehrer bringen den Nachwuchs mit viel Geduld und Spaß in Schwung – und am Zauberteppich ist immer ordentlich was los!
Für Eltern gibt es kaum etwas Entspannenderes, als sich im Restaurant an der Talstation bei einem heißen Getränk aufzuwärmen und dabei den beeindruckenden Blick auf Innsbruck und die Nordkette zu genießen. Während die Kleinen im Schnee toben und ihre ersten Schwünge üben, lässt sich der Moment in vollen Zügen auskosten. Für mich führt der Weg direkt durch das Drehkreuz, und ich steige in die knallroten, modernen Gondeln der Patscherkofelbahn ein – bereit für einen unvergesslichen Skitag auf dem Hausberg von Innsbruck.
Die Qual der kleinen Wahl
An der Bergstation angekommen, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du steigst links aus und wagst dich direkt auf die rot markierte Olympiaabfahrt – eine sportliche Herausforderung für erfahrene Skifahrer. Oder du biegst nach rechts auf die blaue Familienabfahrt ab, die sich ideal zum Einfahren eignet. Ich starte gerne mit der Familienabfahrt, die ab der Mittelstation in eine rote Piste übergeht. Die breiten, sonnigen Pisten bieten perfekten Fahrspaß, und der Ausblick auf die Alpen und das Inntal ist einfach atemberaubend!
Obwohl das Skigebiet mit einer Gondelbahn und einem Schlepplift für den Funpark eher überschaubar ist, kommt keine Langeweile auf. Nach jeder Abfahrt steige ich direkt wieder in die modernen, roten Gondeln der Patscherkofelbahn ein und genieße die entspannte Auffahrt. Besonders praktisch: Man muss sich hier nicht mit komplexer Navigation oder unzähligen Pistenplänen beschäftigen – das Ziel ist immer klar, die Talstation. Das macht das Skifahren am Patscherkofel angenehm stressfrei.
Während größere Skigebiete oft durch schiere Größe beeindrucken, punktet der Patscherkofel mit Qualität statt Quantität. Hier kann man vollkommen abschalten und sich ganz auf das Skierlebnis konzentrieren – ein echtes Highlight für Genießer!
Olympiabfahrt – Eine der bekanntesten Skipisten Tirols
Für die nächste Abfahrt entscheide ich mich für den linken Ausgang – Zeit für meine Lieblingspiste! Die Olympiaabfahrt, eine der bekanntesten Skipisten Tirols, steckt voller Wintersportgeschichte: 1964 und 1976 war sie Schauplatz der Olympischen Winterspiele. Kaum habe ich an der Bergstation der Patscherkofelbahn meine Ski angeschnallt, spüre ich den Fahrtwind in meinen Haarsträhnen, die unter meinem Helm hervorlugen. Vor mir breitet sich das atemberaubende Panorama der Alpenstadt Innsbruck aus – ein Anblick, den ich jedes Mal aufs Neue genieße.
Die Strecke beginnt mit einem Abschnitt durch den verschneiten Wald, bevor sich die Sicht wieder öffnet. Die abwechslungsreiche Route begeistert mich jedes Mal: Mal eine Kurve links, mal eine rechts – sportlich wird man hier richtig gefordert. Die 3,4 Kilometer lange Piste führt dich von der Bergstation bis zur Talstation und überwindet dabei rund 870 Höhenmeter. Besonders spannend sind die kleinen Kuppen, über die ich mit höherer Geschwindigkeit regelrecht fliege – für einen Moment fühle ich mich wie auf der Streif beim Hahnenkammrennen!
Der letzte Abschnitt ist einer meiner Favoriten: Die Piste wird hier breiter und lädt dazu ein, ein letztes Mal weite Carving-Schwünge zu ziehen. Mit einem finalen Schwung erreiche ich die Talstation, schnalle meine Ski ab und steige direkt wieder in die Gondel ein. Fahrspaß pur – besser geht’s nicht!
Sundownder auf der Tee Hütt’n
Als Einkehrtipp kann ich euch entweder das Patscherkofel-Schutzhaus an der Bergstation oder das Panoramarestaurant „Das Kofel“ ans Herz legen. Im Schutzhaus erwartet euch eine urige Holzstube mit gemütlicher Atmosphäre. Mein persönlicher Favorit dort ist die Kaspressknödelsuppe – ein absoluter Klassiker und immer ein Genuss! Wer es moderner mag, ist im „Das Kofel“ genau richtig: Hier speist ihr in stylischem Ambiente mit einer grandiosen Aussicht. Besonders toll ist ein Platz an der großen Glasfront, wo ihr die Skifahrer beobachten könnt, während ihr euch an Tiroler Schmankerln stärkt.
Auch wenn ich später in der Stadt etwas esse, gehört ein Einkehrschwung für mich einfach zum Skifahren dazu. Daher mache ich kurz vor der Talstation einen Stopp bei der Tee-Hütt’n. Diese kleine, charmante Hütte hat eine Dachterrasse, auf der ich mir an einem kleinen Fenster einen Cappuccino hole. Mit meinem Getränk setze ich mich auf eine der Holzbänke und lasse die Sonne auf mein Gesicht scheinen. Im Hintergrund läuft entspannte Musik, die später in klassische Après-Ski-Schlager übergeht.
Die Tee-Hütt’n ist ein echter Geheimtipp für alle, die entspannten Après-Ski in gemütlicher Atmosphäre genießen möchten – und das nur 6 Kilometer von Innsbruck entfernt!
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Fazit
Das Skigebiet Patscherkofel ist ein echter Geheimtipp für alle, die es überschaubar und entspannt mögen. Dank seiner Nähe zu Innsbruck eignet es sich perfekt für Tagesausflüge, während die sonnenverwöhnten Pisten ideale Bedingungen für Anfänger, Familien und Genießer bieten. Sportlich ambitionierte Skifahrer kommen vor allem auf der legendären Olympiaabfahrt voll auf ihre Kosten.
Mit rund 18 Kilometern Pisten, einer modernen Gondelbahn und zusätzlichen Highlights wie der Rodelbahn, Winterwanderwegen und dem Nachtskilauf auf den beleuchteten Pisten Nr. 8 und 9 (zugänglich über den Heiligwasserlift) ist für jeden etwas dabei. Ein besonderes Highlight für Skitourengeher ist der Tourengeherabend jeden Donnerstag, bei dem die Pisten bis 22:00 Uhr offen bleiben – perfekt für ein sportliches Abenteuer nach Feierabend.
Ich persönlich schätze das Gebiet besonders wegen der entspannten Atmosphäre und der atemberaubenden Aussicht auf die Alpenstadt Innsbruck und das Inntal. Egal ob für einen sportlichen Skitag oder einfach nur zum Genießen – der Patscherkofel ist ein Winterwunderland, das für jeden etwas bereithält!

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