Die 15 besten Sehenswürdigkeiten in Bangkok

Die thailändische Hauptstadt Bangkok gehört zu den Megastädten der Welt, die jeder Reisende mindestens einmal im Leben besucht haben sollte. Die Metropole steckt voller Leben und interessanter Orte, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Bangkok hat für jeden Urlauber etwas zu bieten und wirkt überwältigend. Deshalb zeigen wir die Top-Sehenswürdigkeiten und geben die besten Reisetipps fürs Sightseeing in Bangkok.

Top-Sehenswürdigkeiten in Bangkok im Überblick

Bangkok (thailändisch Krung Thep) ist die Hauptstadt Thailands und liegt in der zentralen Tiefebene am Chao-Phraya-Fluss, unweit des Golfs von Thailand. In der Stadt leben rund 10,5 Millionen Menschen, im Ballungsraum deutlich mehr. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Große Palast mit dem Tempel Wat Phra Kaeo, der Wat Pho und der Wat Arun; außerdem sind die Khao San Road, der Chatuchak-Wochenendmarkt sowie grüne Auszeiten im Lumphini-Park besonders beliebt.

Wat Pho, die Khao San Road und der Große Palast sind klassische Sehenswürdigkeiten in Bangkok. Aber in der Hauptstadt Thailands gibt es noch mehr zu sehen, zu tun und zu erleben. In den prunkvollen Tempelanlagen findest du Ruhe inmitten von strahlendem Gold. Auf dem Chao Phraya erlebt ihr bei einer Flussfahrt das Panorama der Stadt oder tanzt im Sing Sing Theater die Nächte durch. Wofür ihr euch in Bangkok auch entscheidet, es wird auf jeden Fall eine unvergessliche Reise.

Fototipp: Bangkok bietet eine ganze Reihe an hervorragenden Spots, um tolle Selfies zu machen. Ein besonders guter Platz ist die Dachterrasse der CRU Champagne Bar. Vor allem bei Sonnenuntergang zeigt sich hier ein atemberaubendes Panorama über der Stadt.

1. Großer Palast: Prunkvolle Palastanlage im Herzen Bangkoks

©Stockbym
Fläche:200.000 m²
Must-See:Thronsäle
Vorsicht vor:„Schleppern“

Der Königspalast in Bangkok zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und beeindruckt mit einer Vielzahl prunkvoller Tempel, goldener Chedis und aufwendig verzierter Fassaden. Er war vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die offizielle Residenz der Könige von Siam, dem heutigen Thailand. Besonders faszinierend ist die außergewöhnliche Detailarbeit der Gebäude, die die traditionelle thailändische Architektur eindrucksvoll widerspiegelt.

Achtung: Vor dem Großen Palast versuchen oft „Schlepper“, Touristen einzureden, die Anlage sei geschlossen, um stattdessen andere Touren zu verkaufen. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen.

2. Wat Phra Kaeo: Besichtigung des Tempels des Smaragd-Buddhas

Lage:Innerhalb des Köngispalastes
Baujahr:1782
Must-See:Wandmalerein

Der Wat Phra Kaeo liegt direkt auf dem Gelände des Königspalasts und gilt als das wichtigste religiöse Heiligtum Thailands. Das Highlight des Tempels ist die berühmte Smaragd-Buddha-Statue, die in stolzen 11 Metern Höhe thront. Die magisch wirkende Statue ist aus Jade gefertigt und befindet sich auf einem vergoldeten Thron.

Im Tempel solltet ihr übrigens unbedingt auf respektvolle Kleidung achten – Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Da der Tempel bereits um 15:30 Uhr schließt, lohnt es sich, früh zu kommen, um den Massen am Nachmittag zu entgehen.

3. Wat Pho: Führung durch den Tempel des liegenden Buddha

©kosin_sukhum
Gründung:Frühes 17. Jhr
Höhe Buddha:15 m
Länge:46 m

Ein weiteres Must-See Bangkoks ist die 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete Buddha-Statue. Ihre Besonderheit: Sie liegt, statt in der üblichen Sitzposition. Besonders faszinierend sind die fünf Meter hohen Füße, die mit kunstvollen Einlegearbeiten verziert sind.

Kein Wunder, dass täglich mehr als 10.000 Besucher den Tempel besichtigen, um die gigantische Figur zu bewundern. Außerdem befindet sich eine der ältesten traditionellen Thai-Massage-Schulen im Tempel. Good to know: In einigen Bereichen des Tempels gilt ein Fotoverbot. Passt daher auf und achtet auf die Beschilderung.

4. Wat Arun: Berühmter Tempel der Morgenröte

©themorningglory
Höhe:80 Meter
Entstehung:vor 1767, heutige Form im 19. Jhr.
Must-See:Tempel bei Sonnenuntergang

Der Wat Arun liegt im Stadtteil Bangkok Yai auf der westlichen Seite des Chao-Phraya-Flusses und ist ein echter Blickfang am Ufer. Ursprünglich trug der Tempel den Namen Wat Makok („Oliven-Tempel“), bevor er seinen heutigen Namen erhielt.

Besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Tempel stimmungsvoll beleuchtet ist, entfaltet er seine ganze Wirkung und bietet ein perfektes Fotomotiv. Da die Anlage überschaubar ist, reicht ein kurzer Besuch völlig aus. Wie bei allen Tempeln in Bangkok gilt: Achtet auf angemessene Kleidung!

5. Chao Phraya: Bootstour auf dem größten Fluss Thailands

©Natalia
Einstieg:Piers am Fluss
Must-Do:Schnell austeigen
Besonderheit:Staufreies Reisen

Der Chao Phraya, auch bekannt als der Fluss der Könige, ist Bangkoks wichtigste Verkehrsader. Er bietet zudem eine der schönsten Möglichkeiten, die Stadt zu erleben – nämlich vom Wasser aus.

Mit den Expressbooten könnt ihr viele Sehenswürdigkeiten schnell und einfach erreichen. Ein weiterer Vorteil: Ihr bleibt nicht im berüchtigten Verkehr der Stadt stecken. Außerdem spart ihr Geld, wenn ihr mit den Booten statt mit dem Taxi fahrt. Good to know: Die Boote halten nur kurz an den Haltestellen, also solltet ihr besser schnell sein. Wer aussteigen möchte, macht sich am besten schon vor der Ankunft zum Ausgang bereit.

6. Chinatown: Chaos und kulinarische Highlights auf der Yaowarat Road

©F16-ISO100
Gründung:1782
Must-Do:Streetfood-Tour
Besonderheit:Größte Chinatown weltweit

Bangkoks Chinatown ist ein wahres Fest für die Sinne: Die Yaowarat Road bietet enge Gassen, bunte Leuchtreklamen und überall Streetfood zum Entdecken.

Besonders abends erwacht das Viertel zum Leben, wenn die Straßenmärkte prall gefüllt sind und die Gerüche von gegrilltem Fleisch, Meeresfrüchten und exotischen Gewürzen in der Luft liegen. Plant auf jeden Fall genug Zeit und Platz im Magen ein, um die asiatischen Delikatessen zu probieren. Gleichzeitig ist es laut, chaotisch und für manche Menschen zunächst eine kleine Reizüberflutung. Genau das macht aber auch den Charme von Chinatown aus.

7. Wat Saket am Golden Mount: Ruhe über den Dächern Bangkoks

©Craig
Erbaut:vor 1782
Hügel:künstlicher angelegt
Stufen:318

Der Wat Saket, besser bekannt als Golden Mount, liegt etwas abseits der typischen Touristenrouten und bietet eine willkommene Pause vom Trubel der Metropole. Der Tempel zählt zu den ältesten buddhistischen Anlagen Bangkoks, deren Ursprünge bis in die Ayutthaya-Zeit zurückreichen.

Genau 318 Stufen führen hinauf zur goldenen Chedi – einem buddhistischen Bauwerk, das meist Reliquien enthält. Von hier aus eröffnet sich ein fantastischer Rundblick über Bangkoks Altstadt. Besonders angenehm ist der Aufstieg am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang, wenn es etwas kühler ist.

8. CRU Champagne Bar: Cocktails über den Dächern von Bangkok

©Viewfinder
Lage: 59. Stock im Centara Grand Hotel
Must-Do:Sonnenuntergang
Besonderheit:Höchste Rooftopbar Bangkoks

Wenn ihr es ein wenig schicker mögt und Lust auf eine ordentliche Portion Glamour habt, solltet ihr die CRU Champagne Bar ansteuern. Als eine der höchsten Champagner-Bars der Welt bietet sie euch einen spektakulären 360-Grad-Rundumblick über das Lichtermeer der Stadt. Es ist der perfekte Spot für den Sonnenuntergang – gönnt euch einen Drink und genießt den Moment, wenn die Skyline langsam zu funkeln beginnt.

Besonders cool: Am Abend erstrahlt die Fassade des Gebäudes in wechselnden Farben, was der Bar einen ganz eigenen, stylishen Vibe verleiht. Wenn ihr das perfekte Foto für euren Feed sucht, seid ihr hier definitiv richtig.

9. Wat Benchamabophit: Bangkoks eleganter Marmor-Tempel

©dewspliff
Bauzeit:Ende 19. Jhr.
Must-See:Innenhof
Besonderheit:UNESCO-Weltkulturerbe

Den Wat Benchamabophit kennen viele nur als Marmor-Tempel, da ein Großteil der Tempelanlage aus weißem italienischem Carrara-Marmor gebaut wurde, eine Besonderheit unter thailändischen Tempeln.

Er wirkt fast wie eine kleine Ruheoase mitten in Bangkok. Besonders hübsch ist der Innenhof mit seinen vielen unterschiedlichen Buddha-Statuen, an dem man gut eine Weile verweilen kann.

10. Wat Ratchanatdaram: Architektonisches Unikat in Bangkok

Bauzeit:ab 1846
Must-See:Loha Prasat
Besonderheit:37 goldene Türme

Der Wat Ratchanatdaram ist vor allem wegen des Loha Prasat (übersetzt: Eisenpalast) einen Besuch wert. Die einzigartige, mehrstöckige Pagode mit ihren goldfarbenen Metallspitzen ist ein echter architektonischer Hingucker und hebt sich deutlich von den klassischen Tempeln Bangkoks ab.

Insgesamt schmücken 37 Türme das Bauwerk, die für die 37 Tugenden auf dem Weg zur buddhistischen Erleuchtung stehen. Von den oberen Ebenen aus bietet sich ein schöner Blick über die Altstadt, der den Besuch besonders lohnenswert macht. Trotz seiner zentralen Lage ist der Tempel oft überraschend ruhig.

11. Khao San Road: Backpacker- und Nightlife Paradies

Lage:Altstadt
Must-See:Nachtleben
Besonderheit:Backpacker- & Partymeile

Auch wenn die berühmte Khao San Road durch die vielen internationalen Backpacker kaum echtes thailändisches Flair aufkommen lässt, ist sie dennoch einen Besuch wert.

Bars, Clubs und Hostels reihen sich hier dicht aneinander, dazu kommen Streetfood-Stände, kleine Shops und jede Menge Trubel. Vor allem abends verwandelt sich die Straße in eine laute Partymeile und ist ein ikonischer Spot für Streetlife- und Nachtaufnahmen. Zum Übernachten eignet sich die Khao San Road allerdings weniger – ein kurzer Abstecher reicht völlig aus, um das bunte Chaos einmal erlebt zu haben.

12. Chatuchak-Markt: Der größte Markt in Thailand

Eröffnung:1942
Stände:ca. 15.000
Fläche:1,3 km²

Der Chatuchak-Markt gehört zu den größten Märkten der Welt und ist ohne Zweifel ein Labyrinth aus 15.000 Ständen. Jedes Wochenende zieht er rund 250.000 Besucher an. Hier gibt es wirklich alles: frische Lebensmittel, handgefertigtes Kunsthandwerk, Kleidung, Schmuck und jede Menge Krimskrams.

Die wichtigsten Überlebenstipps: eine Karte des Marktes und ein gutes Verhandlungstalent. Selbst erfahrene Besucher können sich leicht verlaufen, aber genau das macht den Reiz dieses bunten, lebendigen Marktes aus.

13. MBK Center Bangkok: Shoppen im größten Kaufhaus

©dul_ny
Eröffnung:1985
Must-See:3D Art Museum
Shops:2.000

Wenn du das echte, wuselige Bangkok-Feeling suchst, führt kein Weg am legendären MBK Center vorbei. Stell dir vor, du stehst in einem riesigen Labyrinth aus rund 2.000 Läden, die sich über acht Etagen verteilen. Hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Es ist laut, es ist bunt, und mit täglich über 100.000 Besuchern ist hier immer etwas los.

Die Mall ist übrigens der perfekte Spot für authentische Urban-Shots. Wenn die Füße vom Herumstöbern irgendwann schwer werden, hilft der riesige Foodcourt – oder ein Abstecher in die oberste Etage. Dort wartet das volle Entertainment-Programm mit Computerspielen, einem riesigen Kino und einem ziemlich schrägen 3D-Art-Museum auf euch.

14. BTS Skytrain: Sightseeing mit dem Metrozug

©Terence
Must-Do:Ausblick genießen
Streckennetz:68 km
Frequenz:mind. alle 3-6 Minuten

Wenn sich unten in den Straßen alles staut, ist der BTS Skytrain euer Ticket zur Entspannung. Die Hochbahn fährt auf Stelzen direkt an den Fensterfronten der Wolkenkratzer vorbei und bietet euch ganz nebenbei eine Sightseeing-Tour aus der Vogelperspektive.

Damit erreicht ihr die wichtigsten Shopping-Spots und modernen Viertel extrem effizient – nur für die Altstadt und die Khao San Road müsst ihr auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Ein kleiner Reminder für einen reibungslosen Ablauf: Die Fahrkarte müsst ihr gut aufbewahren, da sie beim Verlassen der Station wieder in den Schlitz der Schranke gesteckt werden muss.

15. Damnoen Saduak: Schwimmender Markt

©stigmatize
Lage:knapp 1,5 Stunden entfernt
Besteht seit:1866
Verkaufspreise:deutlich höher als gewöhnlich

Der Damnoen Saduak ist wohl eines der bekanntesten Postkartenmotive Thailands. Auch wenn es hier mittlerweile sehr touristisch (was ich vor allem in den Verkaufspreisen zeigt) zugeht, bleibt der Anblick der Händlerinnen in ihren traditionellen Strohhüten faszinierend.

Sie navigieren ihre schmalen Holzboote, voll beladen mit exotischen Früchten und duftendem Streetfood, durch die engen Kanäle. Wer das echte Spektakel erleben will, muss früh aufstehen: Schon ab 6 Uhr morgens herrscht hier reges Treiben, und das Licht für Fotos ist perfekt. Es ist ein klassischer Ausflug ab Bangkok, der euch direkt in das schwimmende Herz der Region führt.

Weitere Reisetipps in Thailand

Schon gewusst? Tuk Tuks sind das klassische Fortbewegungsmittel im Verkehrschaos von Bangkok. Sie sausen durch die kleinsten Lücken und ignorieren auch rote Ampeln und Vorfahrtsregeln. Diese Erfahrung sollte sich kein Tourist entgehen lassen. Trotzdem gilt: immer handeln, statt den ersten Preis zu akzeptieren. Bangkok ist ein Touristenmagnet für Besucher aus aller Welt. Das führt allerdings auch dazu, dass mittlerweile einige Touristenfallen entstanden sind – häufig auf Straßenmärkten. Unser Tipp: immer das Wechselgeld nachzählen. Ansonsten kann es passieren, dass der Mango-Saft plötzlich umgerechnet 35 Euro kostet.

Das Gleiche gilt für das Handeln bei Taxi- und Tuk-Tuk-Preisen. Ist der Preis zu hoch, einfach weggehen. Der Fahrer wird dir folgen und einen günstigeren Preis anbieten. Ein weiterer Tipp: Wer eine Unterkunft im Stadtzentrum rund um die Khao San Road wählt, kann viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen und spart sich die Diskussionen um den Preis.

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