Die 11 besten Sehenswürdigkeiten auf Hawaii

Tosende Wellen, brodelnde Krater und smaragdgrüne Täler machen Hawaii zu einem Archipel voller Kontraste und Naturgewalten. Zwischen Vulkangipfeln und palmengesäumten Traumstränden eröffnen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die zu den eindrucksvollsten Attraktionen des Pazifiks zählen. Ob versteckte Wanderpfade, historische Gedenkstätten oder farbenfrohe Riffe – diese interessanten Orte gehören zu den unvergesslichsten Reisetipps und Ausflugszielen der Inselgruppe.

Top-Sehenswürdigkeiten auf Hawaii im Überblick

Hawaii ist der südlichste und jüngste US‑Bundesstaat. Es liegt als abgelegenes Inselparadies mitten im Pazifik, umgeben von endloser See. Hawaii hat rund 1,45 Millionen Einwohner. Die meisten von ihnen leben auf Oʻahu, rund um die Hauptstadt Honolulu. Das Archipel bietet ganzjährig tropisches Klima. Seine Flora und Fauna sind einzigartig.

Zu den Hauptattraktionen gehört das geschichtsträchtige Pearl‑Harbor‑Memorial auf Oʻahu sowie die atemberaubende Nā Pali‑Coast auf Kauaʻi, ein smaragdgrünes Küstenwunder. Auch der aktive Vulkan Kīlauea auf Big Island, der die Erde brodeln lässt, ist ein Highlight. Jede Insel begeistert mit ihrer eigenen Mischung aus Outdoor‑Abenteuern, Naturwundern und der spürbaren polynesischen Kultur.
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#hawaii #usa

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1. Diamond Head: Spektakulärer Panoramablick über Oahu

Insel:Oahu
Must-See:360-Grad-Blick
Beste Zeit:Sonnenaufgang

Diamond Head ist ein 232 Meter hoher Tuffkrater, der sich markant über Honolulu erhebt und als Wahrzeichen Oʻahus gilt. Der Tuffkrater entstand vor etwa 300.000 Jahren in einer einzigen, explosiven vulkanischen Eruption, bei der Asche und Gesteinsbrocken sich zu Tuff verfestigten.

Ein kurzer, aber steiler Wanderweg führt zur Spitze – einst Teil einer Militäranlage, die bis zum Zweiten Weltkrieg als strategischer Ausguck diente. Oben angekommen eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick über den Waikīkī Beach und den weiten Pazifik. Besonders beliebt ist der Sonnenaufgang vom Kraterrand – dafür ist jedoch ein früher Start nötig. Der englische Name „Diamond Head“ geht auf britische Seefahrer zurück, die nahegelegene Calciteinsprengsel fälschlich für Diamanten hielten.

2. Pearl Harbor: Historische Gedenkstätte und Mahnmal

Insel:Oahu
Besonderheit:Mahnmal an japanischen Angriff
Must-Do:Bootsfahrt zum Wrack

Pearl Harbor auf Oʻahu ist ein Ort von immenser historischer Bedeutung, der durch den japanischen Angriff vom 7. Dezember 1941 traurige Berühmtheit erlangte. Das Herzstück der Gedenkstätte ist das USS Arizona Memorial, das über dem Wrack des gesunkenen Schlachtschiffs errichtet ist. Es ehrt die mehr als 1.100 Amerikaner, die bei diesem Angriff ums Leben kamen.

Für den Besuch des Mahnmals ist eine Online-Reservierung (Getränktickets für die Navy-Bootsfahrt) erforderlich. Auf dem Gelände können Besucher außerdem das Battleship Missouri Memorial, das Pacific Fleet Submarine Museum (inklusive USS Bowfin), das Pearl Harbor Aviation Museum und das USS Oklahoma Memorial besuchen.

3. Waikīkī Beach: Weltbekannter Surfspot

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Insel:Oahu
Must-Do:Surfen
Länge:ca. 3,2 Kilometer

Waikīkī Beach, der bekannteste Strand Hawaiis, liegt im Herzen von Honolulu auf Oʻahu. Er erstreckt sich über rund 3,2 Kilometer und umfasst mehrere Strandabschnitte. Der Strand ist eng mit dem „Vater des modernen Surfens“, Duke Kahanamoku, verbunden, der hier das Surfen weltweit populär machte.

Heute ist Waikīkī bekannt für seine sanften Wellen und die zahlreichen Surfschulen – ideal für Einsteiger. Trotz seiner touristischen Beliebtheit bietet der Strand beeindruckende Ausblicke auf den Diamond Head.

4. Hawaiʻi Volcanoes National Park: Aktive Vulkane auf Big Island

Insel:Big Island
Must-See:Aktive Vulkane
Besonderheit:UNESCO-Weltnaturerbe

Der Hawaiʻi Volcanoes National Park auf Big Island ist seit 1987 UNESCO‑Welterbe und umfasst zwei der aktivsten Vulkane der Erde — Kīlauea und Mauna Loa. Der Park bietet die einzigartige Möglichkeit, die Urgewalten der Natur hautnah zu erleben: brodelnde Krater, erstarrte Lavafelder und dampfende Erdspalten sind hier greifbar.

Ein Besuch führt durch den Nāhuku (Thurston Lava Tube), eine begehbare Lavahöhle, und entlang der landschaftlich beeindruckenden Chain of Craters Road, die bis zur rauen Küste führt. Besonders eindrucksvoll ist die kontrastreiche Landschaft: üppige tropische Regenwälder, karge Lavawüsten und die karge Kaʻū‑Wüste zeigen die Vielgestaltigkeit des Parks.

5. Nā Pali Coast: Dramatische Küste auf Kauai

Dramatische Klippen der Nā Pali Coast auf Kauai, umgeben von türkisfarbenem Wasser und einem klaren Himmel.
©Alexander Demyanenko

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Insel:Kauai
Wanderung:Kalalau Trail
Schwierigkeit:Eine der gefährlichsten Touren der USA

Die Nordwestküste von Kauaʻi beherbergt den Nā Pali Coast State Wilderness Park, der sich über etwa 27 Kilometer spektakulärer Steilküste erstreckt.

Die bis zu 1.200 Meter hohen Klippen sind nur zugänglich; entweder über den anspruchsvollen, etwa 18 km langen Kalalau Trail (One-Way, Permit erforderlich), per Boot, Kajak oder Helikopter. Der Pfad windet sich durch üppige Täler und bietet dramatische Ausblicke auf Wasserfälle, unberührte Strände und verborgene Meereshöhlen. Der Kalalau Trail gilt als eine der landschaftlich schönsten, aber auch gefährlichsten Wanderungen der USA. Bootstouren öffnen den Zugang zu Meereshöhlen und versteckten Buchten, während Helikopterflüge die gesamte Küste beeindruckend von oben zeigen.

6. Haleakalā: Sonnenaufgang über den Wolken auf Maui

Insel:Maui
Must-Do:Sonnenaufgang beobachten
Hinweis:Reservierung erforderlich

Der ruhende Schildvulkan Haleakalā auf Maui ist berühmt für seine surreal wirkende Kraterlandschaft. Der Sonnenaufgang vom Gipfel ist ein äußerst beliebtes, fast mystisches Erlebnis, da man oft über den Wolken steht. Der Gipfel liegt auf etwa 3 055 Metern über dem Meeresspiegel.

Zum Schutz dieser besonderen Atmosphäre ist für jeden Besucher, der zwischen 3:00 und 7:00 Uhr anreisen möchte, eine Reservierung pro Fahrzeug zwingend erforderlich; die Zahl der Besucher ist streng begrenzt. Das weite Kratertal zeigt eine faszinierende, mondähnliche Landschaft, die sich auf verschiedenen Wanderwegen entdecken lässt.

7. Road to Hana: Malerische Küstenstraße auf Maui

Insel:Maui
Must-Do:Road Trip mit einem Cabrio
Länge:103 Kilometer

Die legendäre Road to Hana auf Maui gilt als eine der schönsten Panoramastraßen der Welt. Die rund 64,4 Meilen (ca. 103 km) lange Strecke von Kahului nach Hana ist berüchtigt für ihre etwa 620 Kurven und 59 Brücken, von denen viele einspurig sind. Sie führt durch dichten Regenwald und vorbei an beeindruckenden Wasserfällen, üppiger Vegetation und spektakulären Aussichtspunkten.

Eine ganztägige Tour ist essenziell, um all die Highlights entlang der Strecke in Ruhe entdecken zu können. Eine Übernachtung in Hana ermöglicht ein intensiveres, entspannteres Erlebnis – besonders geeignet, um die Gegend in Ruhe zu erleben.

8. Hanauma Bay: Schnorchelparadies auf Oahu

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Insel:Oahu
Must-Do:Schnorcheln
Hinweis:Online-Reservierung erforderlich

Hanauma Bay im Südosten von Oʻahu ist ein Meeresschutzgebiet – das erste seiner Art in Hawaii –, das 1967 als Marine Life Conservation District ausgewiesen wurde. Die Bucht entstand in einem Tuff‑Ring, einem vulkanischen Kegel.

Ihre türkisfarbenen Gewässer und vielfältigen Korallenriffe ziehen bis zu 400 Fischarten an. Es ist ein idealer Schnorchelplatz, an dem auch oft grüne Meeresschildkröten (Honu) zu sehen sind. Um das empfindliche Ökosystem zu schützen, sind die Besucherzahlen begrenzt. Nicht‑Residenten müssen eine Online‑Reservierung vornehmen.

9. Koko Crater Stairs: Sportliche Herausforderung mit Weitblick auf Oahu

Insel:Oahu
Herausforderung:Über 1.000 steile Holzstufen
Aussicht:360-Grad-Panorama

Die Koko Crater Stairs auf Oʻahu sind eine ehemalige Militärbahn, die heute in einen konditionfordernden Wanderweg umgewandelt wurde. Über 1.048 steile Holzstufen – Relikte alter Bahnschwellen – führen hinauf zum Kratergipfel und stellen eine echte Fitness-Herausforderung dar.

Von dort aus genießt man ein unvergleichliches 360-Grad-Panorama über Oʻahus Südostküste, einschließlich Hanauma Bay und Diamond Head – spektakuläre Fotomotive garantiert. Empfehlenswert ist ein Start früh am Morgen, da der Weg kaum Schatten bietet und die Sonne schnell intensiv werden kann.

10. Mauna Kea: Sterne beobachten über den Wolken auf Big Island

Insel:Big island
Superlativ:Der höchste Berg auf Hawaii
Höhe:rund 4.205 m

Der Mauna Kea auf Hawaii Island ist mit rund 4 205 Metern über dem Meeresspiegel Hawaiis höchster Berg. Betrachtet man ihn ab seinem Fuß am Meeresboden, der über 10 210 Metern Tiefe liegt, ist er sogar der höchste Berg der Welt vom Grund bis zum Gipfel. Der Sonnenuntergang auf dem Gipfel ist ein spektakuläres Erlebnis, häufig über den Wolken und am Abend funkeln die Sterne in einer Klarheit wie kaum anderswo, was Mauna Kea zu einem Spitzenstandort für die Astronomie macht.

Dank seiner geografischen Lage, hohen Lage über der Inversionsschicht, trockenen Luft und stabilen Atmosphäre beherbergt der Gipfel eine beeindruckende Sammlung internationaler Observatorien – insgesamt 13 Teleskope, finanziert von Institutionen aus elf Ländern. Wegen der extremen Höhe ist eine Akklimatisierung (z. B. am Visitor Information Station auf 2.804 Metern) sowie ein verlässliches Allradfahrzeug (4 WD) erforderlich.

11. North Shore: Weltklasse-Wellen auf Oahu

Insel:Oahu
Surfspot:Banzai Pipeline
Höchste Wellen:November – Februar

Die North Shore von Oahu ist die unbestrittene Hauptstadt des Surfsports und wird oft als „Seven Mile Miracle“ bezeichnet. Von November bis Februar machen riesige Winterstürme die Küste zum Treffpunkt der Big-Wave-Elite. Strände wie Waimea Bay und Banzai Pipeline, bekannt für ihre mächtigen Röhrenwellen, ziehen Profis und Zuschauer gleichermaßen an.

Im Sommer sind die Wellen deutlich ruhiger und die Strände eignen sich besser zum Schwimmen und für Surf-Anfänger. Der Name „Banzai Pipeline“ kommt übrigens von einem Film aus den 1960er-Jahren, in dem die Welle zum ersten Mal so genannt wurde.

Weitere Reisetipps in den USA

Schon gewusst? Hawaii ist ein Teil der USA, bewahrt aber eine tiefe polynesische Identität, die sich in der lokalen Kultur sowie in der charmanten Sprachmischung aus Englisch und Hawaiisch zeigt. Für die Anreise aus Deutschland brauchst du einen gültigen Reisepass sowie eine gültige ESTA-Genehmigung oder ein entsprechendes Visum. Die Währung ist der US-Dollar. Wildcampen ist strikt verboten – meist auch fernab von Campingplätzen, besonders in Nationalparks – und wird geahndet. Der hawaiianische Begriff „Mālama ʻĀina“ bedeutet: „Kümmere dich um das Land“. Obwohl Hawaii generell als sicher gilt, solltest du Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt lassen, besonders an Stränden und in Mietwagen, um Kleinkriminalität vorzubeugen.

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