Landesgartenschau Neuss: Spektakuläres Gerüst-Kunstwerk

Mitten im Rheinpark in Neuss steht das 30 Meter hohe Kunstwerk „ASA NISI LAGA“. Schon von Weitem ragt die offene Konstruktion aus Stahl über die Felder hinweg und wirkt wie eine Landmarke im Grünen. Doch hinter dem scheinbaren Aussichtsturm steckt mehr als nur ein auffälliges Gerüst. Die temporäre Skulptur der Landesgartenschau in Neuss verbindet Kunst, Architektur und Landschaft auf eine Weise, die sofort neugierig macht. Doch lohnt sich der Besuch der Popup-Landmarke?

Lohnt sich ein Besuch des Kunstwerks ASA NISI LAGA in Neuss?

Das Kunstwerk „ASA NISI LAGA“ ist Teil der diesjährigen Landesgartenschau in Neuss und zählt zu den auffälligsten Kunstinstallationen der Gartenschau. Das rund 30 Meter hohe Kunstwerk des Düsseldorfer Künstlers Christian Odzuck befindet sich im Rheinvorland und ist bereits aus der Entfernung sichtbar. Die begehbare Konstruktion erinnert auf den ersten Blick an eine Mischung aus Aussichtsturm und Strommast.

Das Kunstwerk hat eine Plattform in rund zehn Metern Höhe mit Blick über das Gelände der Landesgartenschau und den Rhein. Mit „ASA NISI LAGA“ greift Christian Odzuck die Idee der hängenden Gärten auf und interpretiert sie auf moderne Weise neu. Die offene Konstruktion vereint Höhe, Pflanzen und Aussicht miteinander und wirkt dadurch zugleich wie ein Kunstwerk, ein Aussichtspunkt und ein Ort zum Verweilen.

Fototipp: Um das Kunstwerk am besten aufzunehmen, gehst du einige Meter von „ASA NISI LAGA“ weg, also in die entgegengesetzte Richtung zum Rhein. Beuge dich leicht nach unten und fotografiere im Querformat. Mit der Weitwinkel-Funktion (0,5) bekommst du das komplette Kunstwerk mit den Fahnen an der Spitze aufs Bild.

Anreise zum Rheinpark in Neuss

Lage:Rheinpark Neuss, NRW
Höhe:ca. 30 m
Must-Do:Geführter Aufstieg zur Plattform
Künstler:Christian Odzuck
Installation:nur bis Oktober 2026

Die Landesgartenschau hat einen kostenpflichtigen Parkplatz (7,00 € pro Tag), der sich direkt am Gelände befindet. Von hier bis zum Kunstwerk ist es ein etwa 30-minütiger Fußweg. Wer nur das Kunstwerk besuchen möchte und mit dem Auto anreist, kann alternativ auch auf dem kostenpflichtigen Parkplatz „Crowne Plaza Hotel“ parken. Von dort ist es ein etwa 15-minütiger Fußweg durch Felder und Spazierwege.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, kann vom Neusser Hauptbahnhof den Bus 842 nehmen und an der Station „Neuss Rheinpark-Center“ aussteigen. Von dort aus sind es etwa 20 Minuten bis zur Konstruktion.

Zwischen Aussichtsturm und Kunstwerk

Schon von Weitem lugt die Konstruktion zwischen den Bäumen hervor und wirkt zunächst wie ein Gerüst oder ein einfacher Aussichtsturm. Je näher man kommt, desto größer wirkt sie aber. Direkt davor wird dann ihre tatsächliche Dimension klar und die Höhe spürbar. Durch die offene Bauweise wirkt „ASA NISI LAGA“ aus jedem Winkel anders. Die Stahlstreben erscheinen fast wie ein Labyrinth, und beim Blick nach oben verändert sich die Perspektive immer wieder. Dadurch wirkt das Kunstwerk offen, luftig und fast futuristisch.

Oben wehen bunte Fahnen im Wind, einige Meter darunter befinden sich die sogenannten „hängenden Gärten“, auf denen Bäume wachsen. Klassische Treppen gibt es hier nicht. Stattdessen führen mehrere kleine Plattformen Stück für Stück nach oben. Wichtig zu wissen: Niemand darf das Kunstwerk ungesichert besteigen. Daher werden an Wochenenden Führungen für kleine Gruppen angeboten, um auf die Aussichtsplattform zu gelangen.

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Wenn Kunst die Landschaft verändert

Die offene Stahlkonstruktion ASA NISI LAGA wirkt fast surreal zwischen den grünen Feldern und Bäumen des Rheinvorlands. Genau dieser Kontrast zwischen Natur und Stahl macht das Kunstwerk so besonders. Während rund um die Konstruktion Spazierwege, Wiesen und Bäume die Umgebung prägen, ragt der futuristische Turm wie eine Landmarke in den Himmel. Je nach Wetter, Licht und Perspektive verändert die Konstruktion immer wieder ihre Wirkung.

Anders als klassische Kunstwerke in Museen befindet sich „ASA NISI LAGA“ mitten im öffentlichen Raum und wird dadurch automatisch Teil der Landschaft. Gleichzeitig symbolisiert die Installation auch ein Gefühl von Vergänglichkeit: Bereits im Oktober soll das Kunstwerk wieder verschwinden und aus dem Gerüst erneut ein Werkzeug für den Bau werden. Die temporäre Landmarke lädt dadurch nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Nachdenken ein.

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Fazit

Wie spannend Kunst im öffentlichen Raum wirken kann, zeigt „ASA NISI LAGA“ besonders deutlich. Die Konstruktion ist definitiv einen Besuch wert, vor allem, da die Installation nur temporär hier ist. Dadurch wirkt ein Besuch fast wie ein Erlebnis auf Zeit. Ein Besuch von „ASA NISI LAGA“ lässt sich gut mit einem Spaziergang über das Gelände der Landesgartenschau in Neuss verbinden.

Wer Lust hat, kann auch über die Brücke den Rhein überqueren und einen Abstecher in die Düsseldorfer Altstadt oder zur berühmten Düsseldorfer Rheinpromenade machen.

Lage

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