Von Riffen umschlossene Atolle und kleine, dschungelbewachsene Inseln mit weißen Sandstränden in einem weiten, türkisfarbenen Meer: Das sind die Malediven! Sehenswerte Attraktionen oder Aktivitäten findet ihr über und unter dem Wasser, an den Ufern und im Landesinneren. Wir haben eine Auswahl mit interessanten Orten zusammengestellt und geben euch einen Überblick zu den besten Sehenswürdigkeiten auf den Malediven.

Die besten Sehenswürdigkeiten im Überblick

Reist ihr auf die Malediven, ist Insel-Hopping angesagt! 1.196 Inseln und 26 Atolle erstrecken sich südwestlich von Indien und Sri Lanka. Auf teils winzigen Eilanden liegen luxuriöse Resorts, in denen ihr euren ganz persönlichen Traum eines tropischen Paradieses wahr werden lassen könnt. Entdeckt faszinierende Naturphänomene wie „Sea of Stars“ oder den atemberaubenden Artenreichtum in den Korallenriffen!

Tauchen und Schnorcheln, aber auch Surfen oder Kanufahren gehören zu den absoluten Highlights. Wollt ihr etwas vom authentischen Leben der 531.000 muslimischen Einwohner erhaschen, dann mischt euch unter die Bevölkerung von Malé, der Inselhauptstadt oder radelt auf dem Addu-Atoll von Dorf zu Dorf. November bis April gelten als beste Reisezeit, doch warm ist es hier immer!

#malediven

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1. Emboodhu Finolhu: Winzige Paradiesinsel mit Sandbank

© Juergen Rudorf
Lage:Süd-Malé-Atoll
Must-See:Sandbank
Beste Reisezeit:Dezember bis März

Eine kleine Insel liegt in einer verträumten Lagune, die Lakkadivensee leuchtet tiefblau in der Ferne, ein weißer Sandstrand verliert sich im Wasser: Und das Ganze ist nur wenige Minuten von einem internationalen Flughafen entfernt! Gibt es das? Emboodhu Finolhu im bezaubernden Süd-Malé-Atoll ist gerade einmal 700 Meter lang und 50 Meter breit.

Mit dem Speedboat seid ihr in 15 Minuten von Malé hier und könnt in traumhaftem Luxus schwelgen. Als Pfahlbauten ragen die Bungalows in gebührendem Abstand voneinander aus dem glitzernden Wasser.

2. Honky’s Break: Spektakulärer Surf-Hotspot

© Dudarev Mikhail
Lage:Nord-Malé-Atoll
Must-Do:Surfen
Beste Reisezeit:März bis Oktober

Vor den Stränden der Insel Thaburudhoo türmen sich einige der eindrucksvollsten Wellen des Indischen Ozeans auf. Meistersurfer und alle, die es werden wollen, lassen sich vom Sultans Surfspot ehrfurchtsvoll mit einem Boot zum Honky’s Break fahren, um diese formidablen Wellen herauszufordern. Über 100 Meter weit sausen sie durch die Wellenröhre.

Nicht nur für Surfer, sondern auch für diejenigen, die ihnen bewundernd zuschauen wollen, ist das Nord-Malé-Atoll ein perfekter Ort.

3. Sea of Stars: Leuchtendes Meer am Vaadhoo Beach

© PawelG Photo
Lage:Raa-Atoll
Must-Do:Bootstour
Beste Reisezeit:Juli bis Februar

Der Vaadhoo Beach gehört zu den schönsten Stränden der Malediven. Mit etwas Glück könnt ihr hier in der Nacht „The Sea of Stars“ bestaunen. Von Zeit zu Zeit erzeugt das Phytoplankton im Meer ein märchenhaftes Leuchten, das an den Sternenhimmel erinnert. Vielleicht erlebt ihr sogar eine blauschimmernde Brandung, die geradezu psychedelisch anmutet.

Dieses Phänomen, das nur im Indischen Ozean vorkommt könnt ihr auch auf den Inseln Mudhdoo und Rangali beobachten. Macht unbedingt eine Bootstour über das leuchtende Meer.

4. Cocoa Island: Trauminsel mit Bungalows im Wasser

© siraphol
Lage:Süd-Male-Atoll
Must-Do:Wellness
Beste Reisezeit:November bis April

Ein beinahe unwirklicher Traum in Türkis, das ist Cocoa Island. Der weiße Sandstrand inmitten einer flachen Lagune lockt verführerisch. Die winzige Insel liegt im Süd-Male-Atoll, nicht weit von der Hauptinsel entfernt. Die auf Stelzen gebauten luxuriösen  Bungalows, die nur über Stege zu erreichen sind, lassen Robinson-Feeling aufkommen.

Hier könnt ihr barfuß durchs knietiefe Wasser waten, von kleinen Fischlein umgeben. Seele baumeln lassen ist angesagt, denn Wellness ist die große Spezialität auf Cocoa-Island.

5. Malé: Authentische Hauptstadt

© timsimages.uk
Einwohner:Ca. 154.000
Must-See:Sultanspark
Beste Reisezeit:November bis April

Es lohnt sich, einen Abstecher auf die dicht besiedelte Hauptinsel einzuplanen. In der Altstadt von Malé findet ihr noch traditionelle Häuser, die mit Palmblättern gedeckt sind. Besonders interessant ist der Sultanspark und die Freitagsmoschee aus Korallenstein von 1658, Hukuru Miskiy genannt.

Auf dem Fishmarkt taucht ihr ein in das alltägliche Leben der Einheimischen. Hier kaufen auch die Kochs der Luxusresorts ihren Fisch. In Malé sind die Souvenirs preiswerter als auf den Urlaubsinseln, aber bitte keinen Korallenschmuck kaufen!

6. Keyodhoo Island: Gesunkenes Schiffswrack

© JHVEPhoto
Lage:Vaavu-Atoll
Must-Do:Tauchen
Beste Reisezeit:November bis April

Im Osten des maledivischen Archipels liegt das Vaavu Atoll. Seine Inseln bieten Zugang zu herrlichen Tauchgründen. Es gibt unterirdische Höhlen und senkrecht abfallende Riffe. Auch für Schnorchler ist gesorgt: Vor der Insel Keyodhoo ragt der Rumpf eines indonesischen Schiffes aus dem flachen Wasser. Hier könnt ihr nach Herzenslust schnorcheln und beobachten, wie das Leben des Meeres allmählich Besitz von dem Wrack ergreift.

Doch auch über der Wasseroberfläche ist der Anblick faszinierend: Ein besonderer Instagram-Hotspot ist hier entstanden.

7. Kuramathi: Unvergleichlicher Private Beach

© totophotos
Lage:Rasdhoo-Atoll
Must-Do:Sonnenbaden
Beste Reisezeit:Dezember bis März

Im Paradies lebten Adam und Eva. Dort muss es so ähnlich ausgesehen haben wie am Private Beach auf Kuramathi. Inmitten von tropischen Gärten, Palmen und Dschungel verstecken sich die Villas. Am zauberhaften Strand mit weißem Sand, tiefblauem Himmel und dem smaragdgrünen Wasser der Lagune werdet ihr wahrhaft glücklich sein.

Am Außenriff des Atolls könnt ihr tauchen und Kugelfische, Riffhaie oder Mantarochen erspähen. Die Insel liegt im Rasdhoo-Atoll, das ihr mit dem Schiff vom 60 Kilometer entfernten Malé aus erreichen könnt.

8. Mushimas Migili Reef: Faszinierender Tauchspot

© silvae
Lage:Ari-Atoll
Must-Do:Tauchen
Beste Reisezeit:Dezember bis März

Heutzutage wird Mushimas Migili gerne „Safari Island“ genannt. Welcher Name gefällt euch besser? Die kleine Insel ist am Rande eines wunderschönen Riffs gelegen. Abgeschiedenheit und geradezu jungfräuliche Natur warten hier auf euch. Traumhafte Unterwasserwelten könnt ihr beim Schnorcheln oder Tauchen erleben.

Bunte Fischschwärme, Teufelsrochen oder sogar Haie werdet ihr sehen. Im nördlichen Ari-Atoll könnt ihr auch Kanufahren sowie Stand Up Paddling oder Parasailing betreiben.

9. Seenu: Ausgangspunkt zu traditionellen Dörfern

© tashka2000
Lage:Addu-Atoll
Must-Do:Radtour
Beste Reisezeit:November bis Apri

Ganz im Süden der Malediven, schon südlich des Äquators befindet sich das Addu Atoll. Hier erstreckt sich Seenu, die „zweite Stadt“ über mehrere Inseln. Addu-City ist der perfekte Ort, um das traditionelle Leben der Menschen zu erkunden. Die Inseln sind durch Dämme verbunden, so dass ihr per Rad oder zu Fuß in die umliegenden Dörfer gelangen könnt.  In den Gärten wachsen Kokospalmen, Bananen und andere tropische Früchte.

10. Dhunikolhu: Dichter Dschungel

© Fyle
Lage:Baa-Atoll
Must-Do:Spaziergang
Beste Reisezeit:Dezember bis März

Dhunikolhu ist ein Inselchen zum Verlieben. Die von Mangroven gesäumten Strände erscheinen einem manchmal, als sei die Zivilisation ganz weit weg. Das stimmt natürlich nicht, denn in den Resorts hier könnt ihr euch absolut verwöhnen lassen. Über einen Dschungelpfad lauft ihr zum Strand und lauscht dabei exotischen Klängen.

Der dichte Urwald ist die Spezialität von Dhunikolhu, er ist der ganze Stolz dieser von der Natur verwöhnten Insel. Das Baa-Atoll mit seinen 75 Eilanden liegt etwa 120 Kilometer nördlich von Malé.

Weitere Reiseziele in der Nähe

Schon gewusst? Der Flug ab Deutschland dauert etwa 10 Stunden. Ein Reisepass genügt, falls ihr nicht länger als 30 Tage bleibt. Per Schiff, Speedboat oder Wasserflugzeug kommt ihr von Insel zu Insel. Auf den Malediven spricht man Dhivehi, aber mit Englisch kommt ihr gut durch das Land. Corona-Sonderregeln beachten!

Die Malediven sind ein fragiles Paradies. Klimaerwärmung, Anstieg des Meeresspiegels, Korallenbleiche und Überfischung setzen den märchenhaften Inseln zu, die nur wenige Meter aus dem Wasser ragen. Verhaltet euch achtsam.

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