„Geht abends in die Piano Bar zum Essen,“ lautet der Tipp von allen Seiten. Innsbrucker und Zugezogene unterstützen sich mit dieser Aussage gegenseitig. Wir sind drei Tage in der Hauptstadt Tirols unterwegs und gehen eines abends dem Tipp nach. Schließlich wollen wir wissen, ob das Restaurant wirklich so gut ist, wie alle sagen.

Gibt es hier die besten Steaks der Alpen?

Die Piano Bar liegt in der Innsbrucker Altstadt. Wir rufen vorab an und versuchen, für den kommenden Abend zu reservieren. Alles ausgebucht. Mist. Aber am Folgetag sei abends noch ein Tisch frei. Den nehmen wir.

Um 19 Uhr schlendern wir durch die Fußgängerzone und wären wohl fast vorbeimarschiert, wenn nicht so viele Gäste draußen vor dem Laden an den Tischen Platz genommen hätten. Das Schild der Piano Bar ist eher unscheinbar. Die Tische draußen sind schon alle voll.

Wir laufen den langen Gang nach Innen und finden uns in einem nostalgisch eingerichteten Gastraum wieder. Der Innenbereich ist seit der Eröffnung nahezu unverändert. Nur die Bilder an der Wand sind im Laufe der Zeit stetig mehr geworden.

Gemütlicher Hinterhof

Reservierung:Erforderlich
Preis Steak:ab 27,10 Euro
Preis Bier 0,5 L:3,90 Euro
Biergarten:vorhanden
Kartenzahlung:Ja

Hier könnten wir Platz nehmen. Oder aber, wir entscheiden uns für einen freien Tisch im Hinterhof. Denn nicht nur auf der Straßenseite, sondern auch hinterm Haus gibt es Möglichkeiten zum Draußen sitzen. Das Wetter ist gut. Also ab nach draußen.

Dort studiere ich dann die Speisekarte. Besonders gut seien die Steaks. Meine Augen fliegen über die verschiedenen Gerichte. Zu den Steaks gibt es wahlweise Rösti oder Salate.

Mit den Rösti hat übrigens alles begonnen. Der Inhaber ist Schweizer und wollte ein typisches Gericht mit auf die Karte bringen. So gibt es in Innsbruck typische Schweizer Rösti als leckere Kartoffelbeilage. Dazu wird auch noch eine Sauce serviert.

Ich entscheide mich für ein kleines Filetsteak mit Salat. Dann ist Warten angesagt. Das Restaurant ist bis zum letzten Tisch gefüllt. Da kann es schon mal ein bisschen dauern, bis das Essen kommt. In der Zwischenzeit dämmert es bereits. Aber die Beleuchtung draußen macht trotzdem ein schönes Licht. Nicht zu grell und nicht zu dunkel.

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Hält das Steak, was es verspricht?

Dann endlich kommt das Essen zum Tisch. Mittlerweile habe ich richtig Hunger. Das ist aber auch gut so, denn selbst das kleine Filetsteak ist gar nicht so klein. Medium Rare habe ich es bestellt. So mag ich mein Fleisch am liebsten. Ich schneide es an und ein wenig Flüssigkeit läuft auf den Teller. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

Ich blicke meine Begleitung an, die mir gegenübersitzt und wir recken beinahe zeitgleich einen Daumen in die Höhe. Das Fleisch ist saftig und gut gewürzt. Auch die Sauce bringt Geschmack rein.

Fazit

Das Fleisch war super. Die Empfehlung war absolut berechtigt. Einzig auf die Sauce würde ich beim nächsten Mal verzichten. Ich esse mein Steak am liebsten ohne Sauce. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Außerdem ist die Reservierung vorab sinnvoll. Wir waren unter der Woche dort und das Restaurant war sehr gut besucht. Am Wochenende ist es wahrscheinlich nahezu unmöglich spontan noch einen Platz zu ergattern. Damit einhergehend kann es auch zu längeren Wartezeiten nach der Bestellung kommen.

Plant also genügend Zeit für den Besuch in der Piano Bar ein. Dann könnt ihr euch hier eines der besten Steaks der Alpen schmecken lassen.

Lage

Praktische Links

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