Weiße Strände, endloser Blick über das stechend blaue Karibikwasser. Es gibt nur das seichte Rauschen der Palmwedel über mir. Neben mir steht eine frische Kokosnuss und ich denke: Das muss das Paradies sein. Als es dann hinein ins warme Wasser geht und sich die Fische um meine Füße herum tummeln, weiß ich, warum San Andrés in Kolumbien auch als Trauminsel bekannt ist. Das Abenteuer kann beginnen und ich verrate euch, ob sich ein Reise dahin lohnt.

Lohnt sich ein Ausflug nach San Andrés in Kolumbien?

San Andrés ist eine kleine Insel in der Karibik, die zu Kolumbien gehört und vor dem Festland Nicaraguas liegt. Die Gegend ist für ihre weißen Sandstrände, das klare Wasser und für ihr ausgedehntes Korallenriff bekannt. Daher sind sowohl die Hauptinsel als auch die kleineren Inseln drumherum ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Damit ist San Andrés zu einem wahren Hotspot herangewachsen und gilt als „IN-Insel“ für hippe Kolumbianer und Touristen aus aller Welt. Kein Wunder, dass es mittlerweile viele Bars, Restaurants und stylische Unterkünfte auf San Andrés gibt.

#sanandres #schnorcheln

Instatipp: Wer Zuhausgebliebene neidisch machen will, bucht einen Tagesausflug auf die Mini- Insel „Isolde Córdoba“. Die Insel ist wie aus einem Bilderbuch und wird für eine Menge traumhafte Fotos sorgen.

Anreise nach San Andrés

Am besten reist man über Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens, nach San Andrés, wo es nur einen Flughafen gibt. Es ist aber auch möglich, über Panama City oder Guatemala City sowie aus weiteren Städten in Kolumbien zu fliegen. Bereits am Abreiseflughafen wird ein sogenanntes „Eintrittsgeld“ für San Andrés, in Höhe von ca. 35 Euro, erhoben. Nach der Ankunft dröhnt als erstes exotische Musik aus der Flughafenhalle. Meine Füße folgen der Musik und plötzlich stehe ich vor einigen älteren Männern auf Klappstühlen sitzend, mit ihren Gitarren und Saxophonen. Freude kommt auf.

Ein kleines Stück Paradies

Ich blicke hinaus und sehe ein reges Treiben von Passanten, Autos und Straßenverkäufern. Draußen weht mir eine warme Brise voller salziger Ozeanluft um die Nase. Palmen säumen die Auffahrt zum Flughafen. Der Himmel ist strahlend blau und ich glaube, ich habe ein kleines Stück Paradies gefunden. Vor Ort ist es übrigens sehr einfach, ein Auto oder Moped zu mieten und sich damit auf der Insel fortzubewegen. Auch Taxis sind empfehlenswert. Besonders viel Spaß machen die kleinen Caddies oder Beach Buggies zum Selberfahren. Unterkünfte gibt es für zirka 60 Euro pro Nacht.

Kriminalität und Sicherheit auf San Andrés

Mein kleines Hotel Cocoplum Beach liegt direkt am Meer, zum Glück mit Klimaanlage. Denn in San Andrés herrschen tropisches Temperaturen von 40 Grad und 100 % Luftfeuchtigkeit. Im Gepäck sollte viel Sonnencreme und ein Mückenspray dabei sein und, sofern vorhanden, eine Unterwasserkamera. Ich habe mich auf San Andrés sicher gefühlt, trotzdem ist es empfehlenswert auf teure Wertgegenstände wie Schmuck oder teure Technik, die nicht benötigt wird, zu verzichten. Auch würde ich raten, keine Fahrten bei Nacht alleine zu unternehmen.

Schnorcheln auf Islote Córdoba

Mein Highlight war sicher der Tagesausflug zum Schnorcheln nach „Islote Córdoba“. Eine Mini-Insel, die zu San Andrés gehört und so traumhaft auf dem Prospekt aussah, dass ich es fast nicht glauben konnte. Aber tatsächlich – ich werde nicht enttäuscht. Das Wasser ist glasklar und eine bunte Vielfalt von Fischen und Korallen lassen sich entdecken, wie die heimischen Kaiserfische, Papageifische und die lustigen Kofferfische. Von weitem kann ich sogar einen Stachelrochen sehen. Nach 4 Stunden bin ich müde, habe einen Sonnenbrand und bin überglücklich, einen kleinen Einblick in diese traumhafte Unterwasserwelt bekommen zu haben.

Fazit

Wer plant, nach Kolumbien zu reisen, sollte San Andrés nicht auslassen. Der Kontrast mit der etwas chaotischen, aber sehr liebenswerten Stadt Bogota, lässt San Andrés in einem besonderen Glanz erstrahlen. Natur, Tiere, ein Mekka für Wasserratten, die auch sämtlichen andere Aktivitäten, z.B. Kanufahren, Wasserski oder Jetski, unternehmen können, machen die Insel sehr attraktiv. Die Preise sind erschwinglich und sehr touristenfreundliche. Gepaart mit einem außergewöhnlichen karibischen Flair ist San Andrés ein wahres Paradies.

Lage

Praktische Links

Gut zu wissen

Ein absoluter Tipp ist das Restaurant „La Regatta“ in der Avenida Francisco Newball. Bei einer einzigartigen Atmosphäre vollem urigen Seemannskram und dicht am Wasser, kann man hier sehr guten Fisch essen. Besonders im Abend locken die vielen Lichter, nicht nur Gäste, sondern auch Rochen, dicht heran an die Terrasse des Restaurants. Lust auf mehr Wasseraktivitäten macht „Transparente Kajak Tours“. Wie der Name schon sagt, paddelt man hier in Kajaks aus durchsichtigem Plexiglas, durch die Mangrovenwälder. Macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch 100% umweltfreundlich.

2 Kommentare

    1. Liebe Isabella, ich war 2016 auf San Andrés. Die Islote Córdoba liegt im Osten von San Andrés. Ungefähr eine 20-30 minütige Bootsfahrt vom Festland. Viele Grüße, Debby.

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