Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Turin

Zwischen Alpenpanorama und lebendiger Stadtkultur verbirgt sich eine der elegantesten Metropolen Norditaliens: Turin. Die frühere Königsstadt am Po vereint spannende Geschichte und Tradition mit italienischem Flair und kulturellen Highlights. Perfekte Zutaten für ein Reiseziel, das gleichermaßen inspiriert und überrascht. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen zahlreiche interessante Orte wie beeindruckende Architektur, spannende Museen und einmalige Aussichtspunkte. Unser Reisetipp: Lasst euch treiben und erlebt die Vielfalt Turins. Unsere Top-Attraktionen helfen euch bei der Planung.

Top-Sehenswürdigkeiten in Turin im Überblick

Ein Blick auf die Sehenswürdigkeiten in Turin zeigt die Vielfältigkeit der Stadt. Imposante Bauwerke wie die Mole Antonelliana stehen als Zeitzeugen im Herzen der Skyline und gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen Italiens. Im prächtigen Königspalast spürt ihr die Geschichte des einstigen Savoyerreichs, während im Ägyptischen Museum eine der bedeutendsten Sammlungen außerhalb Kairos wartet.

Bei einem Spaziergang durch das Zentrum Turins reihen sich Arkadengänge an historische Plätze, die bis heute ein wichtiger Treffpunkt für die Einwohner sind und das pulsierende Leben widerspiegeln. Vom Monte dei Cappuccini öffnet sich ein beeindruckender Blick über die Stadt bis hin zu den Alpen, und am Ufer des Po zeigt Turin eine ruhige Seite. Die 856.000 Einwohner lieben ihre Stadt, und die Mischung aus Kultur, Genuss und Lebensfreude steckt einfach an. Hier wird schnell klar: Das Dolce Vita wartet in Turin an jeder Ecke.
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#turin #italien

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1. Mole Antonelliana: Das Wahrzeichen Turins

Panoramablick auf Turin mit dem Wahrzeichen Mole Antonelliana und schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
©saiko3p

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Erbaut:1863–1889
Höhe:167,5 m
Architekt: Alessandro Antonelli

Die Mole Antonelliana ist das unangefochtene Wahrzeichen Turins, und ihre markante, über 160 Meter hohe Spitze ragt weit über die Dächer der Stadt hinaus. Sie ist das Motiv der italienischen 2-Cent-Münze und galt bei ihrer Fertigstellung im Jahr 1889 als das höchste begehbare Bauwerk der Zeit.

Ursprünglich war die Mole Antonelliana als Synagoge geplant, heute beherbergt sie das Nationale Kinomuseum. Im Inneren wartet eine faszinierende Mischung aus Filmgeschichte und interaktiven Stationen. Absolutes Highlight bei einem Besuch ist der gläserne Panoramaaufzug, der euch mitten durch die riesige Kuppel nach oben bringt und einen spektakulären Blick über Turin eröffnet.

2. Museo Egizio: Das älteste ägyptische Museum Italiens

Umfang:32.500 Artefakte
Gründung:1824
Eintritt:kostenpflichtig

Turin ist nicht nur ein Sinnbild für italienische Geschichte. Das Museo Egizio ist das älteste ägyptische Museum Italiens und zählt zu den bedeutendsten Museen seiner Art weltweit. Hinter den Mauern des 200 Jahre alten Gebäudes befinden sich über 32.000 Artefakte, von denen rund 6.500 ausgestellt sind.

Die riesige Sammlung umfasst wertvollen Schmuck, kunstvolle Statuen und Sarkophage sowie Mumien, diverse Alltagsgegenstände und Totenbücher. Die moderne Präsentation macht die Ausstellung nicht nur für Geschichtsnerds spannend, sondern bietet jedem Besucher einen besonderen Reiz.

3. Palazzo Reale di Torino: Prunkvoller Königspalast und UNESCO-Weltkulturerbe

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Erbaut:16. Jahrhundert
Architekturstil:Klassizismus
Eintritt:kostenpflichtig

Im Herzen von Turin steht der Palazzo Reale di Torino. Der Königspalast wird als Juwel der italienischen Geschichte beschrieben und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einst befand sich hinter den eleganten Mauern die Residenz der mächtigen Savoyer-Dynastie, später die der Könige von Sardinien.

Heute können Besucher die opulenten Säle besichtigen, die mit kunstvollen Fresken und prachtvollen Möbeln geschmückt sind. Besonders sehenswert sind die Königlichen Appartements, der Thronsaal und die weitläufigen Schlossgärten. Von außen wirkt das Gebäude vergleichsweise schlicht, doch im Inneren warten Kunstwerke und architektonische Meisterwerke.

4. Piazza Castello: Historisches und kulturelles Herz von Turin

Historisches Gebäude in Turin bei Dämmerung, beleuchtet mit warmem Licht.
©LugonesLeandro

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Entworfen:1564
Architekt: Ascanio Vitozzi 
Lage:am Palazzo Reale

Der Piazza Castello ist das pulsierende Herz der Stadt, denn hier treffen nicht nur Menschen aufeinander, sondern es kreuzen sich auch die wichtigsten Straßen Turins. Umgeben von prächtigen Bauwerken wie dem Palazzo Reale, dem Palazzo Madama, der Oper und der Kirche San Lorenzo, vereint der Piazza Castello Geschichte, Architektur und urbanes Leben.

Das Platz-Ensemble ist nicht nur ein architektonisches Highlight in Turin, sondern auch der ideale Ausgangspunkt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Zwischen den prächtigen Arkaden pulsiert das Leben: Straßencafés, Märkte und kleine Boutiquen laden zum Verweilen ein.

5. Parco del Valentino: Größte Grünanlage Turins

Lage:am Fluss Po
Größe: 42 Hektar
Eintritt:kostenlos

Wer dem Trubel in Turin entkommen möchte, findet im Parco del Valentino eine grüne Oase. Die Parkanlage ist ein beliebter Rückzugsort und liegt am linken Ufer des Po. Mit Flussblick könnt ihr ausgedehnte Spaziergänge machen und im Botanischen Garten die prachtvollen Blumenanlagen bewundern.

Besonders sehenswert ist das Borgo Medievale, ein detailgetreu nachgebautes mittelalterliches Dorf mitten im Parco del Valentino. Es wurde zur Nationalausstellung 1884 errichtet und ist bis heute ein beliebtes Open-Air-Museum. Durch die kleinen Handwerksläden im Borgo wird ein Besuch zur wahren Zeitreise.

6. Basilica di Superga: Imposante Wallfahrtskirche hoch über Turin

Erbaut:1716 – 1731
Höhe:75 m
Architekt:Filippo Juvarra

Hoch über den Dächern von Turin thront die Basilica di Superga. Die Barockbasilika liegt auf dem Hügel Superga (ca. 650 m) und prägt das Stadtbild durch ihre majestätische Erscheinung. In der Kirche ruhen die Königsgräber der Savoyer, und die Räume sind mit Fresken und Mosaiken verziert. Zur Basilica gelangt ihr entweder zu Fuß oder bequem mit der historischen Zahnradbahn.

Das wahre Highlight liegt in der Spitze der prächtigen Wallfahrtskirche: 131 Stufen führen hinauf in die Kuppel, und vom Balkon aus öffnet sich eine einmalige Aussicht über Turin. Die Basilica di Superga ist somit mehr als ein historisches Monument – sie ist ein beliebter Fotospot und bietet eine ganz neue Perspektive auf die Stadt.

7. Monte dei Cappuccini: „Balkon der Stadt“ mit Panoramablick

Ein malerischer Blick auf eine Brücke über einen Fluss, umgeben von Bäumen und Hügeln, mit einem historischen Gebäude im Hintergrund unter einem schönen Himmel bei Sonnenuntergang.
Hügel oberhalb des Po. ©Alessandro
Höhe:300 m
Eintritt:kostenlos
Beste Besuchszeit:zum Sonnenuntergang

An spektakulären Aussichtspunkten mangelt es Turin garantiert nicht. Der Monte dei Cappuccini wird nicht umsonst als der „Balkon der Stadt“ bezeichnet. Auf dem Hügel oberhalb des Po steht die Kirche Santa Maria al Monte dei Cappuccini, deren Vorplatz einen beeindruckenden Panoramablick bietet. Von hier aus könnt ihr das gesamte Stadtzentrum, den Fluss und im Hintergrund das Alpenpanorama überblicken.

Der Monte dei Cappuccini ist zwar leichter zu erreichen als die Basilica, gut zu Fuß solltet ihr dennoch sein. Hier oben befindet sich der perfekte Ort für den Sonnenauf- oder -untergang – ein ideales Ausflugsziel, um Turin aus der Vogelperspektive zu betrachten und die Ruhe über der Stadt zu genießen.

8. Museo Nazionale dell’Automobile (MAUTO): Eintauchen in die Automobil-Geschichte

Das Museo Nazionale dell'Automobile in Turin, eine moderne Architektur mit grünen Rasenflächen und Treppenaufgang.
©Luigi Bertello Photo
Eröffnung:1960
Umfang:200 Fahrzeuge
Öffnungszeiten:täglich

Auto- und Technikbegeisterte finden in Turin ein besonderes Highlight. Das Museo Nazionale dell’Automobile (MAUTO) ist ein modernes Automobilmuseum und präsentiert auf mehreren Etagen rund 200 Fahrzeuge aus etwa 80 Marken. Die Ausstellung erzählt auf spannende Weise die Geschichte des Autos, mit besonderem Fokus auf die italienische Automobilindustrie.

Hier findet ihr klassische Oldtimer neben legendären Rennwagen und modernen Prototypen. Interaktive Stationen machen den Besuch lebendig und informativ. Vermittelt werden dabei nicht nur Technik und Innovation, sondern auch ein großes Stück des italienischen Lifestyles.

9. Piazza San Carlo: Turins barockes Wohnzimmer

Platz mit Reiterstandbild und historischen Gebäuden bei Sonnenaufgang, reflektierende Straßen im Vordergrund.
©SeanPavonePhoto
Eingeweiht:1638
Größe:12.768 m²
Architekt: Carlo di Castellamonte

Willkommen im „Wohnzimmer“ von Turin! Der Piazza San Carlo zählt zu den wichtigsten und elegantesten Plätzen der Stadt. Er ist umgeben von symmetrischen Arkadengängen, historischen Palästen und stilvollen Cafés. Besonders markant sind die beiden Zwillingstürme der Kirche San Carlo Borromeo sowie das Reiterdenkmal von Emanuele Filiberto in der Mitte des Platzes.

Hier treffen sich Einheimische und Besucher gleichermaßen – die ideale Gelegenheit für euch, bei einem Espresso zu verweilen und das pulsierende Stadtleben zu beobachten. Vor allem am Abend ist der Piazza San Carlo für seine besondere Atmosphäre bekannt.

10. Mercato di Porta Palazzo: Europas größter Freiluftmarkt am Piazza della Repubblica

Lage:Piazza della Repubblica
Fläche:50.000 m²
Öffnungszeiten:Montag bis Samstag

Turin hält mit dem Mercato di Porta Palazzo am Piazza della Repubblica einen unangefochtenen Rekord: Es handelt sich um Europas größten Freiluftmarkt. Auf über 50.000 m² erstrecken sich unzählige Stände mit frischen Lebensmitteln, Gewürzen, Kleidung, Antiquitäten und Spezialitäten aus aller Welt.

Zwischen den bunten Marktständen erlebt ihr das lebendige Treiben, könnt lokale Delikatessen probieren und bekommt einen Einblick in das authentische Alltagsleben der Stadt. Hier geht es um mehr als nur das Einkaufen. Der Markt ist ein Ausflugsziel, das die Vielfalt, Kultur und Lebensfreude Turins widerspiegelt und erlebbar macht.

Weitere Reisetipps in Italien

Schon gewusst? Turin hat auch eine verborgene Seite, um die sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Die Stadt gilt als Zentrum eines der größten unterirdischen Tunnelsysteme Europas. Tief unter der Erde befindet sich eine Attraktion, von der viele Besucher nichts wissen. Einst nutzten die Römer diese Gänge für Wasserleitungen, später dienten sie als Fluchtwege und geheime Lagerräume. Die Turiner Unterwelten sollen bis zum Zweiten Weltkrieg im Einsatz gewesen sein. Es gibt zudem zahlreiche Geschichten über die Geheimgesellschaft der Savoyer, die hier angeblich geheime Treffen abhielt.

Wer nicht nur die oberirdischen Sehenswürdigkeiten Turins erleben, sondern auch tief hinabsteigen möchte, kann heute an Führungen teilnehmen. Dabei lassen sich uralte Keller, versteckte Kapellen und vergessene Brunnen erkunden. Ein echtes Abenteuer wartet auf euch – es zeigt die geheimnisvolle, mystische Seite Turins, fernab der üblichen Touristenpfade.

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