Winter in Innsbruck: 12 geniale Erlebnisse

Wenn Innsbruck im Winter glitzert, trifft alpines Panorama auf City-Vibes – und genau das macht die Tiroler Hauptstadt in Österreich so besonders. Zwischen verschneiten Gipfeln und charmanten Gassen warten geniale Reisetipps für jedes Tempo: von klassischen Sehenswürdigkeiten und spannenden Attraktionen in der Altstadt bis hin zu echten Wintersport-Momenten am Berg. Ob ihr zum Skifahren nach oben schwebt, euch beim Rodeln oder Winterwandern auspowert oder einfach die schönsten interessanten Orte mit Blick auf die Nordkette entdecken wollt – Innsbruck liefert im Winter die perfekte Mischung für euren Wintertrip in die Berge!

Top-Wintererlebnisse in Innsbruck im Überblick

Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, liegt eingebettet zwischen steilen Bergflanken und dem Inntal – und genau diese Lage macht den Winter hier so einzigartig: Ihr könnt morgens auf die Piste und am Nachmittag durch eine historisch geprägte Stadt schlendern. Für Wintersport-Fans sind gleich mehrere Top-Spots schnell erreichbar: Skifahren in der Axamer Lizum oder im Stubai gehört zu den Klassikern, genauso wie eine Winterwanderung am Patscherkofel mit Panorama, das sich sofort nach Urlaub anfühlt.

Wer Lust auf ein besonderes Adrenalin-Erlebnis hat, setzt noch einen drauf und erlebt Bobfahren im Eiskanal – ein Highlight, das ihr so nur an wenigen Orten in Österreich findet. Und wenn ihr zwischendurch Lust auf Sightseeing habt, wartet die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten: vom berühmten Goldenen Dachl bis zur kaiserlichen Hofburg. Das Beste an Innsbruck im Winter ist dieser Mix aus Sport am Tag und Kultur-Genuss am Abend – mit vielen Restaurants und Bars, in denen ihr den Tag entspannt ausklingen lassen könnt.
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#innsbruck

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1. Skifahren in Axamer Lizum

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Lage:Axamer Lizum
Pistenkilometer:38,5
Anreise:20 km ab Innsbruck

Die Axamer Lizum ist das „nahe und sportliche“ Skigebiet bei Innsbruck: Viele Abfahrten sind rot und schwarz, dazu kommt eine Kulisse, die mit den Kalkkögeln richtig Eindruck macht. Historisch spannend: Hier wurden die Skiwettbewerbe der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 ausgetragen.

Praktisch, wenn ihr mehr Abwechslung wollt: Wenn euch die Pistenkilometer nicht reichen, gibt es einen Skiweg zur Muttereralm (zurück geht’s per Bus mit gültigem Skipass gratis). Und rund um Innsbruck liegen weitere Optionen wie Patscherkofel, Kühtai sowie das Stubaital mit Schlick 2000, Elferbahnen und Stubaier Gletscher.

2. Freestyle an der Nordkette

Skifahrer auf einer schneebedeckten Piste mit Blick auf das Tal und die umliegenden Berge.
©Innsbrucker Nordkettenbahnen – Webhofer

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Lage:Nordkette
Pistenkilometer:13,9 km
Must-See:Snowpark an der Seegrube

Wenn ihr in Innsbruck Lust auf Freestyle habt, ist die Nordkette ein ziemlich genialer Spot, vor allem, weil ihr so schnell aus der Stadt mitten im Berg-Setup seid. Vom Hauptbahnhof seid ihr fix an der Hungerburgbahn, fahrt rauf Richtung Nordkettenbahnen und steht kurz darauf im hochalpinen Panorama.

Richtig cool ist die Seegrube: Hier liegt der beliebte „In-City“-Snowpark, wo ihr Sprünge und Tricks feiern könnt – oder euch einfach in einen der Liegestühle setzt und den Boardern und Freeskiern beim Shredden zuschaut. Für Familien und Einsteiger gibt’s außerdem einen Zauberteppich und Übungspisten.

Podcast-Tipp


Bucketlist – Dein Reisepodcast
Jetzt reinhören: In dieser Folge gibt’s wertvoller Insidertipps zu Innsbruck mit marlenesleben.

#4 Innsbruck: Die Hauptstadt der Alpen feat. marlenesleben Bucketlist – Dein Reisepodcast

3. Bobfahren im Eiskanal

Ein Bobteam fährt eine kurvenreiche Strecke in einer eisigen Bobbahn in Innsbruck.
©Olympiaworld
Lage:Eiskanal Igls
Geschwindigkeit:90 km/h
Kurven:14

Wenn ihr in Innsbruck im Winter ein Erlebnis sucht, das wirklich hängen bleibt, dann setzt euch das Bob Rafting im Olympia-Eiskanal in Igls auf die Liste. Ihr rast im innovativen Schaumstoffbob eine komplette Bahnlänge den Kanal hinunter: durch 14 Kurven und den berühmten Kreisel, mit bis zu 90 km/h. Das Ganze ist so konzipiert, dass es ohne Pilot auskommt und dabei hohe Sicherheitsstandards bietet – perfekt, wenn ihr Action wollt, aber ohne „Profi-Setup“.

Nach der Abfahrt könnt ihr das Adrenalin direkt im Bobcafé K14 wieder runterfahren, ideal für eine kurze Pause, bevor es weitergeht (oder ihr euch gleich noch mal traut).

4. Eislaufen in der Olympiaworld Innsbruck

Lage:Olympiaworld Innsbruck
Must-Do:Eislaufen
Anlagen:innen und außen

Manchmal braucht es gar keinen Berg, um in Innsbruck echtes Winter-Feeling zu bekommen: In der Olympiaworld zieht ihr eure Runden entweder draußen auf dem Außeneisring, am besten mit kalter Luft im Gesicht und Bergen im Blick oder ihr wechselt in die Halle, wenn das Wetter gerade nicht mitspielt.

Das macht die Olympiaworld zum idealen Programmpunkt für euren Wintertrip: unkompliziert, zentral und genau richtig, wenn ihr zwischen Sightseeing, Kaffee-Stopp und Abendprogramm noch ein aktives Highlight einbauen wollt.

5. Alpaka-Wanderung in Oberperfuss

Lage:Oberperfuss
Must-Do:Alpaka-Spaziergang
Dauer:1,5 Stunden

Für eine entspannte Pause vom Pisten- und Sightseeing-Programm ist die Alpaka-Wanderung in Oberperfuss ein richtig schönes Winter-Erlebnis: Am Kühtaierhof startet ihr mit den flauschigen Tieren zu einer Runde über das Hochplateau; eher gemütlicher Spaziergang als „echte“ Wanderung, ohne größere Anstiege und in angenehmem Alpaka-Tempo.

Je nach Ablauf dauert die Tour ungefähr 1,5 Stunden (mit Einführung kann es auch etwas länger wirken), und unterwegs öffnen sich immer wieder Ausblicke ins Inntal bis nach Innsbruck.

6. Rodeln am Rangger Köpfl

Lage:Oberperfuss
Rodelbahn:bis zu 10 km
Höhenmeter:1.200 hm

Am Rangger Köpfl in Oberperfuss wartet eine der längsten Rodelbahnen der Region Innsbruck auf euch: insgesamt bis zu rund 10 km, davon sind etwa 8 km beleuchtet, was das Gebiet auch für Nachtrodeln besonders attraktiv macht. Die Strecke ist in drei Teilabschnitte gegliedert, dadurch könnt ihr je nach Lust, Kondition und Tempo eine kürzere Variante wählen oder euch die „lange Linie“ gönnen.

Praktisch: Mit der Bergbahn kommt ihr bequem zum Rodelstart – wer noch ein kleines Extra dranhängen möchte, kann optional eine kurze Wanderung (ca. 2 km) zum oberen Start einbauen. Falls ihr ohne eigenen Schlitten unterwegs seid: Vor Ort gibt es Rodelverleih (im Tal sowie an einer Mittelstation).

7. Aussicht auf der Bergiselschanze

Turmhöhe:50 m
Must-See:Blick vom Schanzentisch
Restauraunt:Bergisel SKY

Die Bergiselschanze gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Innsbrucks und ist im Winter (und eigentlich zu jeder Jahreszeit) ein richtig starkes Erlebnis, selbst wenn ihr nichts mit Skispringen am Hut habt. Der 50 Meter hohe Sprungturm ist Austragungsort der Vierschanzentournee rund um den Jahreswechsel und kann ganzjährig besichtigt werden: Ein Lift bringt euch bis nach oben zum Schanzentisch, wo ihr einmal dieselbe Perspektive einnehmt wie die Athleten. Spätestens dort wird einem bewusst, wie steil und beeindruckend diese Anlage wirklich ist. Obendrauf gibt es einen spektakulären Blick über Innsbruck.

Wenn ihr den Moment lieber entspannt auskosten wollt, lohnt sich anschließend ein Stopp im Bergisel SKY: Das Restaurant sitzt etwas unterhalb und bietet durch große Panoramascheiben noch einmal eine ganz andere, gemütlichere Variante, die Aussicht zu genießen. Ideal als kurzer Winter-Programmpunkt zwischen Stadtbummel und Abendessen.

8. Sightseeing in der Altstadt von Innsbruck

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Gegründet:1180
Must-See:Goldenes Dachl
Fotospot:Annasäule

Die Innsbrucker Altstadt ist wie gemacht fürs Winter-Sightseeing: kompakt, super gut zu Fuß machbar und an jeder Ecke wartet ein Fotomotiv mit Nordketten-Kulisse. Startet am Goldenen Dachl, dem Wahrzeichen der Stadt mit seinen 2.657 „goldenen“ Schindeln. Wenn ihr den besten Überblick wollt, lohnt sich direkt daneben der Stadtturm: von oben blickt ihr auf die bunten Gassen und habt das Dachl praktisch „zu euren Füßen“.

Danach geht’s weiter zu den kaiserlichen Highlights rund um den Rennweg: Kaiserliche Hofburg und Hofkirche gehören zu den Must-Sees, bevor ihr über die Pfarrgasse zum Dom zu St. Jakob spaziert. Zum Abschluss schlendert ihr die Maria-Theresien-Straße entlang, macht den Klassiker-Fotostopp an der Annasäule und setzt, wenn ihr Lust auf einen sauberen Endpunkt habt, noch die Triumphpforte obendrauf.

9. Besuch der Christkindlmärkte

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Anzahl:7
Must-See:Weihnachtszauber
Geheimtipp:Sankt Nikolaus

In Innsbruck gehört ein Bummel über die Christkindlmärkte im Winterprogramm einfach dazu – nicht zuletzt, weil ihr gleich mehrere richtig unterschiedliche Märkte habt. Der Klassiker ist der Weihnachtszauber in der Altstadt: Rund um den großen Baum, direkt beim Goldenen Dachl, wirkt alles besonders stimmungsvoll zwischen mittelalterlichen Häusern. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang zur Maria-Theresien-Straße, wo euch ein moderner Lichterglanz erwartet.

Familien steuern gern den Marktplatz am Inn an, der in „Dorfoptik“ aufgebaut ist und ein eigenes Kinderprogramm bietet. Für den schönsten Blick über die Stadt lohnt sich der Abstecher auf die Hungerburg: Hier oben ist der Markt ruhiger, dafür ist das Panorama über das winterliche Innsbruck unschlagbar. Wenn ihr es klein, lokal und gemütlich mögt, sind St. Nikolaus und Wilten eure Adressen – und für alle, die regionale Produkte und Handwerk lieben, ist die Kaiserweihnacht am Bergisel ein Highlight. Tipp: Plant mindestens einen Marktbesuch bei Einbruch der Dunkelheit ein, dann wirkt der Lichterglanz am schönsten.

10. Skitour im Sellraintal zur Lampsenspitze

Blick auf schneebedeckte Berge und Felsen im Gebirge unter einem bewölkten Himmel.
Aussicht an der Lampsenspitze im Sellraintal

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Lage:Sellraintal
Strecke:14 km
Höhenmeter:1.100 hm

Die Skitour zur Lampsenspitze zählt zu den beliebtesten Klassikern im Sellrain nahe Innsbruck und gilt skitechnisch als einsteigerfreundlich. Gestartet wird am Parkplatz in Praxmar, von dort führt die Route abwechslungsreich über weite Wiesen und durch lichten Wald hinauf bis auf 2.876 Meter.

Der Gipfel wird meist zu Fuß erreicht – oben belohnt euch eine beeindruckende 360-Grad-Aussicht mit Blick bis nach Innsbruck. Plant für die überwiegend sonnige Tour etwa vier Stunden ein; für die Abfahrt bietet das weitläufige Gelände mehrere Varianten.

11. Langlaufen in der Innsbrucker Region

Skifahrer auf einer verschneiten Langlaufstrecke in den Bergen, umgeben von schneebedeckten Bäumen und hohen Gipfeln.
©Lea Hajner
Längste Loipe:Obsteig Arzkasten Nr. 3
Must-Do:13 km
Gespurt:klassisch

Wenn ihr Innsbruck im Winter einmal ruhiger erleben wollt, ist Langlaufen eine ideale Ergänzung zu Stadt und Skigebiet. Für eine längere, sportliche Einheit lohnt sich die Loipe Obsteig Arzkasten Nr. 3 am Mieminger Plateau. Sie ist 13 Kilometer lang, klassisch gespurt, mittelschwer und hat rund 312 Höhenmeter bergauf. Start ist beim Gemeindeamt Obsteig mit Parkplatz dahinter, alternativ könnt ihr auch direkt beim Parkplatz Arzkasten einsteigen. Unterwegs öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die verschneite Landschaft.

Für einen kürzeren, sehr angenehmen Panorama-Loop empfehle ich das Langlaufzentrum Rinn mit der Panoramaloipe. Die Runde ist 6,4 Kilometer lang, mittelschwer und sowohl für Diagonal als auch Skating gespurt. Der Einstieg liegt beim Parkplatz Archenstadllift Rinn, die Strecke führt entlang sonniger Wiesen Richtung Judenstein und kommt hinter dem Rinner Bichl wieder zurück. Praktisch ist auch, dass die Loipenbenützung kostenlos ist und ihr unkompliziert mit dem Bus hin und zurück kommt.

12. Winterwanderung am Patscherkofel

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Startpunkt:Patscherkofelbahn
Höchster Punkt:2.246 m
Einkehrtipp:Tee Hütt’n

Raus aus der Stadt und rauf auf den Hausberg: Die Winterwanderung am Patscherkofel ist eine einfache, aber sehr aussichtsreiche Tour, bei der ihr den größten Teil bequem mit der Patscherkofelbahn abkürzt. Von der Bergstation geht es dann zu Fuß weiter, denn die Gondel endet rund 300 Höhenmeter unterhalb des Gipfels. Für den Aufstieg zum höchsten Punkt auf 2.246 Metern solltet ihr etwa 1,5 Stunden einplanen, insgesamt sind es rund 300 Höhenmeter. Besonders schön ist der Weg an klaren Tagen, weil ihr in den Kehren immer wieder freie Blicke auf Innsbruck habt und oben am Gipfelkreuz ein weiter Rundumblick über Inntal, Nordkette und bis in Richtung Stubaital wartet.

Auch organisatorisch ist das Erlebnis unkompliziert: Mit dem Auto braucht ihr ab Innsbruck ungefähr 15 Minuten, an der Talstation fällt ein Parkschein an. Alternativ könnt ihr mit dem Skibus anreisen, wenn ihr den SKI plus CITY Pass nutzt. Als entspannter Abschluss passt eine Einkehr in der Tee Hütt’n, bevor es wieder zurück Richtung Stadt geht.

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Schon gewusst? Mit der Innsbruck Card könnt ihr bei vielen Highlights in Innsbruck richtig sparen – perfekt, wenn ihr in kurzer Zeit viel erleben wollt. Die Karte gibt’s in drei Varianten (24, 48 oder 72 Stunden) und beinhaltet freien Eintritt zu bis zu 22 Museen und Sehenswürdigkeiten. Dazu kommt freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Innsbruck sowie ein Hop-on-Hop-off-Sightseeing-Bus, mit dem ihr bequem durch die Stadt kommt. Besonders praktisch im Winter: Je nach Bergbahn ist sogar eine Berg- und Talfahrt inklusive – zum Beispiel zum Top of Innsbruck mit der Nordkettenbahn bis zum Hafelekar. Auch Highlights wie die Kaiserliche Hofburg oder die Swarovski Kristallwelten sind mit dabei. Ideal, um die größten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten entspannt abzuhaken – ohne jedes Ticket einzeln zu kaufen.

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