Hohler Fels: Panoramawanderung am Happurger See

Eine malerische Landschaft, die von der Sonne in ein warmes Licht getaucht wird, begleitet uns auf dem Weg hinauf zum „Hohlen Felsen“, einer natürlichen Höhle bei Happurg im Nürnberger Land. Während der Wanderung in der Hersbrucker Schweiz treffen wir immer wieder auf kleine Bäche und blicken immer wieder auf den Happurger Stausee. Ein Paradies für Naturliebhaber und ein Ort der Erholung und Entspannung.

Lohnt sich der Panoramaweg am Happurger Stausee?

Der Panoramaweg rund um den Happurger Stausee (auch Happurger See) führt durch die schöne Hersbrucker Schweiz und bietet spektakuläre Aussichten auf die umliegende Landschaft, darunter den Happurger Stausee und den „Hohlen Felsen“. Die Karsthöhle, die nach Süden geöffnet ist, befindet sich auf einer Höhe von 546 Metern und erstreckt sich über eine Länge von 16 Metern. Aufgrund der Entdeckung bedeutender archäologischer Funde aus der Steinzeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht die Höhle auf der bayerischen Denkmalliste.

Die Wanderroute erstreckt sich über knapp 6 km mit insgesamt 460 Höhenmetern, die zurückgelegt werden müssen. Wir haben uns für den großen Rundweg einmal um den See entschieden und sind dabei an einem Kneippbecken vorbeigekommen. Nach unserem Aufstieg zum „Hohlen Felsen“ konnten wir den Ausblick auf den Happurger Stausee und das Städtchen Happurg genießen. Für die gesamte Tour könnt ihr ungefähr 2 Stunden einplanen.

Fototipp: Du kannst entweder das Felsentor zum „Hohlen Felsen“ besuchen, um die wunderschöne Landschaft im Hintergrund zu sehen, oder einen der Aussichtspunkte in der Nähe der Höhle nutzen, um das perfekte Panoramafoto vom Happurger Stausee zu machen.

Anreise zum Happurger See im Nürnberger Land

Lage:Nürnberger Land
Strecke:6 km
Gehzeit:2 Std.
Höhenmeter:460 hm
Einkehrtipp:Glücksmühle

Die Anreise zum Happurger See ist sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto möglich. Die Fahrt mit der Regionalbahn (RE 41 bis Hersbruck Bahnhof) und dem Bus (Linie 334 bis Happurg Stausee) dauert etwa 50 Minuten, und die Bushaltestelle liegt in unmittelbarer Nähe zum Startpunkt des Wanderwegs.

Alternativ könnt ihr auch mit dem Pkw anreisen. Von Nürnberg aus braucht ihr etwa 40 Minuten bis zu den kostenpflichtigen Parkplätzen beim Café „Seeterrassen“, die ausreichend Platz für Besucher bieten und gut ausgeschildert sind. Von dort aus könnt ihr ideal den Rundweg starten.

Abkühlung im Kneippbecken am Happurger See

Wir starten die Tour vom Parkplatz aus und gehen zuerst am See entlang Richtung des ersten Stopps. Hier kommst du nach ca. 20 Minuten vom Kiesweg mit Seeblick zu Feld- und Wiesenwegen und weiter zur Kneippanlage mit einem eiskalten Kneippbecken. Als wir die Wanderung machen, ist es Mitte Juni, und wir haben Glück mit dem Wetter. Bei 26 Grad lohnt sich der erste Stopp am Kneippbecken umso mehr. Ihr könnt ihn aber natürlich auch ans Ende der Tour legen.

Wir ziehen die Schuhe aus, halten die heißen Füße ins Wasser und waten durchs Becken. Das Kneippen ist besonders für Wanderer eine angenehme Erfrischung, die zusätzlich noch den Stoffwechsel anregt, den Blutdruck senkt sowie körperlicher und geistiger Ermüdung entgegenwirkt. Belebt und munter machen wir uns auf den Weg zum Aussichtspunkt.

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Aufstieg zum Hohlen Felsen

Der Aufstieg zum Hohlen Felsen ist recht steil und führt in rund 30 Minuten durch einen dichten Mischwald und über Steintreppen hinauf, direkt neben dem beeindruckenden Felsentor. Das, das sich perfekt als Fotokulisse eignet, befindet sich direkt neben dem Höhleneingang. Die Höhle lädt dazu ein, das Innere zu erkunden und die faszinierenden Felsformationen zu bestaunen.

Ich genieße die großartige Aussicht auf den Happurger Stausee. Hier oben gibt es mehrere lohnenswerte Aussichtspunkte rund um die Plattform der Felsbögen. Sie sind durch kleine Steintreppen zum Großteil leicht zu erklimmen. Ich bin auf jeden Fall froh, mich für feste Wanderschuhe entschieden zu haben.

Hausgemachte Käsespätzle in der Glücksmühle

Der Abstieg gestaltet sich deutlich entspannter. Ab jetzt geht es stetig bergab, der Wald umgibt uns mit hohen Bäumen und spendet kühlenden Schatten. Ab und zu hören und sehen wir plätschernde Bäche. Innerhalb einer halben bis dreiviertel Stunde gelangt ihr dann zur „Glücksmühle“, gut geeignet, um nach der Wanderung einzukehren. Hier habt ihr die Auswahl zwischen einer Vielzahl an vegetarischen, fleischhaltigen und warmen Speisen sowie Brotzeiten und könnt euch mit erfrischenden Getränken verwöhnen lassen, und das alles zu erschwinglichen Preisen. Besonders empfehlenswert sind die hausgemachten Käsespätzle, frisch zubereitet und mit knusprigen Röstzwiebeln und Salat serviert.

Nur 2 km entfernt erreicht ihr von Happurg aus wieder den Ausgangspunkt der Wanderung und zugleich einen der zwei offiziellen Einstiege in den See, der im Sommer zum Baden einlädt. Die umliegenden Wiesen sind ein beliebter Ort, um sich in der Sonne zu entspannen, und im Sommer kann man schattige Plätze unter den Bäumen und Büschen finden. Das Ufer des Sees ist teilweise direkt von der Liegewiese aus zugänglich.

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Fazit

Der Panoramaweg um den Happurger Stausee ist ein Must-do! Er bezaubert mit seiner unvergleichlichen Schönheit und seiner einzigartigen Atmosphäre. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und sich von der Natur inspirieren lassen. Der Aufstieg ist für Wanderanfänger streckenweise anspruchsvoll, da es steil bergauf geht und bei Regen rutschig sein kann, wird aber durch einen tollen Ausblick sowie eine Abkühlung im See belohnt.

Individuell kann die Route mit weiteren Stopps erweitert werden. Dazu zählen beispielsweise das Steinerne Gässl, ein Steinweg unterhalb des Hohlen Felsens, wo man den Panoramablick auf einer Bank genießen kann, oder das historische Doggerwerk, ein altes, unterirdisches Arbeitslager aus dem Zweiten Weltkrieg.

Lage

Praktische Links

Kommentar

  1. Toller Beitrag! Die Wanderung zum Hohlen Felsen klingt fantastisch und die Landschaft um den Happurger See sieht atemberaubend aus. Danke für die Tipps und die schönen Fotos! Ich kann es kaum erwarten, diese Strecke selbst zu erkunden.

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