Hunderte von großen und kleinen Bergseen birgt das Land der Berge: die Schweiz. Ob grün, blau oder türkis, ob umgeben von Wäldern, lieblicher Weide oder schroffen Bergflanken – die Bergseen der Schweizer Alpen faszinieren mit ihrer atemraubenden Landschaft. Wer in den Bergen frisches Gewässer nicht missen will, erfährt hier, welche Bergseen auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Die schönsten Bergseen der Schweiz im Überblick

Wandern, Radfahren, Baden oder einfach beim Anblick der malerischen Kulisse der Bergseen in den Alpen staunen – die Schweizer Bergseen sind beliebte Ausflugsziele, um frische Luft zu schnappen und die Natur zu genießen. Bildschön sind sie einfach alle, aber jeder Bergsee hat seine ganz individuellen Eigenschaften. Im Sommer baden? Dann auf zum Caumasee in Graubünden. Mit Kühen am Ufer chillen? Dann seid ihr am Seealpsee im Appenzeller Land richtig. Fische in der Tiefe des Sees beobachten? Am Blausee im Berner Oberland ist das Wasser kristallklar. Von Wassersport bis gemütlich einkehren, diese sieben Seen ziehen mit ihrem Charme an.
— 
#schweiz

Fototipp: Folgt HOME of TRAVEL auf Instagram, um neue Aktivitäten und interessante Orte für eure nächste Reise zu finden. Außerdem stellen wir regelmäßig interessante Reiseblogger vor, die von ihren Abenteuern berichten. Hier abonnieren >

1. Oeschinensee: Bilderbuchlandschaft im Berner Oberland

Wunderschön: Der Oeschinensee in der Schweiz ©️sculpies
Lage:Berner Oberland
Höhe:1.578 Meter
Besonderheit:UNESCO-Weltnaturerbe

Von den Bergen des Oeschinenkamms umgeben schimmert das Wasser des Sees großflächig im Berner Oberland. Türkis, kristallklar und hohe Berge im Hintergrund – die Bilderbuchlandschaft des Orchinensees lockt sowohl im Winter als auch im Sommer Besucher an.

Der See liegt auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern und ist knapp 56 Meter tief. Ob den Blick von den atemberaubenden Aussichtspunkten genießen, mit einem Ruderboot aufs Wasser raus; hier wird es nicht langweilig.
— 
#jungfrauregion

2. Caumasee: Die Perle Graubündens  

Blauer Caumasee bei Flims in der Schweiz
Blauer Caumasee bei Flims in der Schweiz ©️DK Photography
Lage:Films
Höhe:997 Meter
Wassertemperatur:durchschnittlich hoch

Umgeben von Wäldern glitzert das türkisgrüne Wasser des Caumasees und im Hintergrund bilden die Alpen ein traumhaftes Panorama. Der See ist besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer und vor allem Badegäste, denn die Wassertemperatur ist durchschnittlich recht warm – der See friert nicht mal im Winter zu!

Während der Sommersaison kann man den See mit einem Lift erreichen, dessen Nutzung kostenfrei ist. Dafür wird für den Eintritt zum See eine Gebühr genommen.
— 
#graubünden

3. Älplisee: Prachtvolle Bergwelt in Arosa-Lenzerheide

Älplisee in der Schweiz ©️Arosa Tourismus, Arosa Lenzerheide
Lage:Arosa
Höhe:2.157 Meter
Einkehrtipp:Güterschuppen

Schroffe, felsige Bergwände ziehen sich um den leuchtend blauen Älplisee und erschaffen eine fast surreal schöne Landschaft. Auf einer Höhe von etwa 2.100 Metern lädt der Älplisee zum Verweilen ein. Die prachtvolle Bergwelt spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und ist damit besonders beliebt bei Fotografen.

Im Sommer im kühlen Wasser zu baden und dabei die Aussicht auf die oft noch schneebedeckten Bergspitzen zu werfen, ist außerdem besonders spektakulär.
— 
#arosalenzerheide

4. Blausee: Kristallklares Wasser im Berner Oberland

Wie im Märchen: Der Blausee in der Schweiz ©️Pavel
Lage:Berner Oberland
Höhe:1.790 Meter
Must-Do:Foto machen!

Nicht mal eine Stunde von der sehenswerten Stadt Bern entfernt liegt eines der schönsten Gewässer des Landes: Mit einer Fläche von 6.400 Quadratmetern ist der Blausee zwar klein, aber dafür ist das Wasser umso klarer und zudem tiefblau.

Das mineralhaltige Bergquellwasser sorgt für eine sehr gute Wasserqualität sowie für die konstante Temperatur von 8 Grad Celsius – Baden bleibt hier also den Fischen vorbehalten. Diese lassen sich aber immerhin bis zu 12 Meter in der Tiefe beobachten.
— 
#bern

5. Riffelsee: Berühmter Blick auf das Matterhorn

Blick auf das Matterhorn vom Riffelsee in der Schweiz ©️flyfisher
Lage:Zermatt
Höhe:2.770 Meter
Beste Reisezeit:Juli bis Oktober

Auf jeder Bucketlist der Zermatt-Besucher gehört der Riffelsee. Der kleine Bergsee kann nämlich den Touristen den Atem rauben: Bei Windstille spiegelt sich das berühmten Matterhorns auf der Wasseroberfläche und lässt jeden seine Kamera zücken.

Leider ist es nur zwischen Juli und Oktober warm genug, um das Spektakel zu erleben. Bei den ersten Schneefällen gefriert der See und verschwindet unter einer tiefen Schneedecke.
— 
#wallis

6. Silvaplanersee: Highlight der Engadiner Seenplatte

Vorne der Silvaplanersee, dahinter der Silsersee ©️shorty25
Lage:Oberengadin
Höhe:1.790 Meter
Besonderheit:Wassersportangebote

Im Süden der Schweiz liegen die drei Seen der Engadiner Seenplatte. Darunter auch der Silvaplanersee – nicht weit von St. Moritz. Dank des Windes ist der See besonders beliebt bei Kite- und Windsurfern.

Außerdem bietet das umliegende Wanderwegenetz von rund 580 Kilometern ausgeschilderter und markierter Wanderwege reichlich Möglichkeit, die Gegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Die atemraubende Landschaft bietet natürlich auch spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Berge und Gletscher.
— 
#engadin

7. Seealpsee: Entspannen mit den „Wasserkühen“  

Seealpsee im Alpsteingebirge mit Säntis im Hintergrund
Seealpsee im Alpsteingebirge mit Säntis im Hintergrund ©️suteracher
Lage:Appenzell Innerrhoden
Höhe:1.142 Meter
Besonderheit:Wasserkühe

Im Appenzellerland – bekannt durch seinen leckeren Käse – liegt ein wunderschöner See auf ungefähr 1.140 Metern Höhe. Die malerische Landschaft bietet reichlich Möglichkeiten zum Wandern, Entspannen und im Sommer auch zum Baden.

Am Badestrand kann auch schon mal die ein oder andere Kuh in völliger Gelassenheit am Ufer grasen und trinken – sie werden liebevoll „Wasserkühe“ genannt. Außerdem bieten zwei Berggasthäuser Möglichkeit zum Einkehren nach einer langen Wanderung.
— 
#alpen

Weitere Reiseziele in der Schweiz

Schon gewusst? Bergseen sind so kristallklar, weil sie sehr nährstoffarm sind. Die meisten „normalen“ Seen sind hingegen eher trüb, da sie sehr nährstoffreich sind und winzigen Algen genügend Grundlage geben, schnell zu wachsen.

Offizielle Baderegeln für Bergseen gibt es übrigens nicht, es sei denn, es handelt sich um ein Naturschutzgebiet. Einfach so in den See springen solltet ihr aber nicht. Vor allem, wenn der Körper nach einer anstrengenden Wanderung erhitzt ist. Das eisige Wasser kann dann schnell zu viel für euren Kreislauf sein. Lieber solltet ihr euch vorsichtig herantasten und auf gar kein Fall alleine baden.

Lage

Praktische Links

Kommentar verfassen