„Strahlend schönes, königlich leuchtendes Land“: So nennen die Bewohner Sri Lankas ihre Heimat. Diese vom Buddhismus geprägte Insel gehört zu den tropischen Traumzielen. Sri Lanka ist überaus reich an Attraktionen, egal ob ihr sehenswerte Tempelstätten, verwunschene Urwälder oder wunderschöne Strände im Urlaub bevorzugt. Wir haben eine Auswahl mit interessanten Orten zusammengestellt und geben einen Überblick zu den besten Sehenswürdigkeiten auf Sri Lanka.

Top-Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka im Überblick

Sri Lanka, die “ehrenwerte Insel” liegt vor der Südostküste Indiens. Zahllose Traumstrände säumen dieses vom Klima verwöhnte Land. Zu den berühmtesten gehört die sanft geschwungene, golden schimmernde Arugam Bay. Der großartige Yala-Nationalpark ermöglicht euch Safaris auf der Spur der Leoparden, während der Horton-Plains-Nationalpark euch ans Ende der Welt führt – mit majestätischer Aussicht.

Sri Lankas alte Königsstädte erstrecken sich im Landesinneren des alten Ceylon. Entdeckt die zauberhaften Tempelruinen von Polonnaruwa oder die überirdisch anmutenden Schönheiten von Sigiriya! 21,9 Millionen Menschen leben auf der 65.610 Quadratkilometer großen Insel. Die meist buddhistischen Singhalesen oder hinduistischen Tamilen werden euch herzlich willkommen heißen.

#srilanka

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1. Nine Arches Bridge: Bezaubernde Brücke bei Ella

© surangaw

Auch interessant: Nine Arches Bridge: die berühmte Viaduktbrücke

Baujahr:1923
Must-See:Zugdurchfahrt
Beste Reisezeit:Dezember bis April

Im zentralen Bergland Sri Lankas erlebt ihr herrliche Natur mit Dschungel, Wasserfällen und Teeplantagen. Ein putziger Zug bringt euch in das traumhaft gelegene Ella. Dank der fotogenen Nine Arches Bridge ist das Dorf zu einer echten Traveller-Hochburg geworden. Das Viadukt mit seinen imposanten neun Bögen wurde 1923 von britischen Architekten erbaut.

24,5 Meter hoch und 90 Meter lang, erhascht ihr von den umliegenden Berghängen tolle Ausblicke auf diesen Instagram-Hotspot. Wenn ihr frühmorgens den ersten Zug bei seiner tutenden Einfahrt bewundert, entgeht ihr den Massen.

2. Arugam Bay: Legendärer Surfspot an der Südostküste

© Loïc Bourgeois
Höhe der Wellen:Bis zu 4 Meter
Must-Do:Surfen
Beste Reisezeit:Februar bis April
August bis September

Die Arugam Bay ist ein Mythos. Schon in den 1960er Jahren haben Surfer diese herrliche Bucht mit ihren betörenden Breaks für sich entdeckt. Bis zu 4 Meter hohe Wellen und 10 klasse Surfpoints sorgen für 500 Meter lange „Runs“.

Egal, ob ihr selbst aufs Brett steigen oder den Meistersurfern bei ihrem Können zuschauen wollt, die Arugam Bay ist ein perfekter Ort für einen coolen Badeurlaub mit Traveller-Vibe. Noch bestimmen an diesem langen goldgelben Strand charmante Unterkünfte und Fischerhütten das Bild.

3. Sri Dalada Maligawa: Heiliger Zahntempel in Kandy

© Sachintha
Baujahr:Ca. 17. Jahrhundert
Must-See:Zeremonie
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Die alte Königsstadt Kandy wartet mit dem größten Heiligtum der singhalesischen Kultur auf: Der Sri Dalada Maligawa birgt den linken Eckzahn Buddhas. Betretet ihr den Tempel, wird euch die Pracht des Schreins in den Bann ziehen. Dieser wird von vergoldeten Elefantenstoßzähnen flankiert. Exquisite Wandmalereien und Verzierungen verströmen eine weihevolle Atmosphäre.

Schon von weitem hört ihr die zum Gebet rufenden Trommeln. Alljährlich im Sommer, beim größten buddhistischen Tempelfest Asiens, wird die Reliquie in Prozessionen von geschmückten Elefanten durch die Straßen getragen.

4. Sigiriya: Eindrucksvolle Felsenfestung

© Олег Радчук
Höhe:Ca. 200 Meter
Must-Do:Fresken
Beste Reisezeit:Januar bis März

Vor über 1.500 Jahren hat Prinz Kassapa seinen Vater, den König einmauern lassen, um selbst Herrscher zu werden. Auf einem Fels erbaute er die Festung Sigiriya in Form eines Löwen, von dem heute nur noch die Pranken erhalten sind. Steigt ihr hinauf, werden euch auf halber Strecke 22 wunderschöne Apsaras, himmlische Tänzerinnen betören.

Diese Liebhaberinnen der Götter wurden in leuchtenden Farben direkt auf den Fels gemalt. Oben auf dem Plateau habt ihr einen fabelhaften Ausblick auf den benachbarten Pidurangala-Felsen, eine Augenweide und perfektes Fotomotiv.

5. Adam’s Peak: Heiliger Berg im zentralen Hochland

© saiko3p
Höchster Punkt:2.243 Meter
Must-Do:Sonnenaufgangstour
Beste Reisezeit:Dezember bis Mai

Aus dem zentralen Hochland erhebt sich Adam’s Peak, ein 2.243 m hoher Berg, der fast allen Einheimischen heilig ist. Denn sowohl Shiva als auch Buddha sollen diesen Gipfel erklommen haben. Sogar Adam soll nach seiner Vertreibung aus dem Paradies dort oben gewesen sein.

Sowohl Hindus und Buddhisten wie auch Christen und Muslime unternehmen Pilgerfahrten hier hinauf. Von wem „Sri Pada“, der Heilige Fußabdruck wirklich stammt, darüber herrscht weniger Einigkeit. Schweißtreibend ist der steile Pilgerweg ab Dalhousie. Wollt ihr den majestätischen Sonnenaufgang erleben, müsst ihr nachts loslaufen.

6. Höhlentempel in Dambulla: Faszinierendes Kloster

Baujahr:1. Jahrhundert v. Chr.
Must-See:Buddha-Statuen
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Frühbuddhistische Mönche haben sich vor zwei Jahrtausenden in Höhlen zurückgezogen, um dem Weg des Erleuchteten zu folgen. Gestiftet wurde Rangiri Vihara, das „Goldene Kloster“ von einem König, der hierher geflüchtet war. Die größte der fünf Grotten ist 37 Meter lang, beinahe 60 Statuen stellen Buddha in Lebensgröße dar.

Die mystische Atmosphäre wird durch Fresken erzeugt, die sämtliche Höhlenwände bedecken. Hier könnt ihr in das Leben Buddhas eintauchen und euch vor den Dämonen gruseln, die in Heerscharen unter dem Befehl von Mara den Buddha bedrängen.

7. Yala-Nationalpark: Ältestes Naturschutzgebiet Sri Lankas

Fläche:1500 km²
Must-Do:Safari
Beste Reisezeit:Dezember bis Mai

Die Savannen, Flusslandschaften und von Mangroven gesäumten Küsten des Yala-Nationalparks sind ein einzigartiges Refugium für seltene Tiere und Pflanzen. Wollt ihr Lippenbären, Malabar-Hornvögel, Asiatische Elefanten oder sogar Leoparden in freier Wildbahn sehen, dann solltet ihr hier eine Safari unternehmen. Der Nationalpark wurde im Jahre 1938 gegründet.

Ihr werdet in Jeeps durch herrliche Natur gefahren, die besonders morgens und abends einen Besuch lohnt. Yala-West ist gut von Tissamaharama aus zu erreichen, Halbtagestouren bringen euch in den beliebtesten Nationalpark Sri Lankas.

8. Polonnaruwa Vatadage: Ruinen einer alten Königsstadt

© Richie Chan
Entstehung:Ca. 12. Jahrhundert
Must-See:Buddha-Statue
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Nachdem die antike Metropole Sri Lankas, Anuradhapura zerstört worden war, wurde mit Polonnaruwa eine würdige Nachfolgerin errichtet. Prachtvolle Königspaläste, Tempel und Dagobas entstanden. Der Polonnaruwa Vatadage umschloss einen solchen Reliquienschrein, der die Lehre Buddhas symbolisiert.

Die kleine Dagoba ist heute zwar verschwunden, aber das anmutige Säulenrund gibt einem beinahe das Gefühl, in Griechenland zu sein. Faszinierend sind die vier monumentalen Buddhas von Gal Vihara, die direkt aus dem Gestein gehauen wurden. Inmitten von tropischen Baumriesen lädt dieser spirituelle Ort zu herrlichen Radtouren oder Wanderungen ein.

9. Rawana Falls: Atemberaubender Wasserfall

Fallhöhe:25 Meter
Must-Do:Baden
Beste Reisezeit:Januar bis April

Wenige Kilometer von Ella entfernt ergießen sich die Rawana Falls an einem tropisch bewachsenen Abhang. Insgesamt über 25 m hoch ist dieser Wasserfall, der aus mehreren Kaskaden besteht. Laut Legende soll hier Rama, die Reinkarnation des Hindugottes Krishna geboren worden sein.

Donnernd und spektakulär ist der Wasserfall in der Regenzeit, während er in der Trockenzeit zu einem schmalen Rinnsal schrumpfen kann. Foto-Enthusiasten werden ihre wahre Freude daran haben, die optimale Perspektive zu finden. Es lohnt sich, durch die Dschungelpfade am Wasserfall zu streifen.

10. World’s End: Gigantische Ausblicke im Horton-Plains-Nationalpark

© Olga Khoroshunova
Fläche:3.160 Hektar
Must-Do:Wandern
Beste Reisezeit:Januar bis März

Auf 2.100 m erhebt sich im zentralen Hochland ein einzigartiges Plateau. Oben bläst ein kühler Wind, knorrige Bäume, weite Grasebenen und Nebelwälder wirken wie eine Fantasy-Landschaft. Im Horton-Plains-Nationalpark könnt ihr eine faszinierende Wanderung unternehmen: Ihr passiert die imposanten Bakers Falls und gelangt schließlich ans „Ende der Welt“.

Am World’s End steht ihr an einem steilen, 870 Meter tiefen Abgrund. Von hier aus blickt ihr an klaren Tagen bis hinüber zum Meer. Früh aufstehen, denn schon am Vormittag breitet sich häufig dichter Nebel aus!

11. Colombo: Wertvolle Kunstschätze in der Hauptstadt

© Madrugada Verde
Einwohner:Ca. 753.000
Must-Do:Nationalmuseum
Beste Reisezeit:Ganzjährig

Wollt ihr euren Besuch auf Sri Lanka gebührend beginnen, dann verbringt etwas Zeit in der Hauptstadt an der Westküste! In Colombo gibt es malerische koloniale Viertel, quirlige Basare und das großartige Nationalmuseum. In diesem prächtigen Bau von 1877 erlebt ihr jahrhundertealte Buddha-Skulpturen oder Hindu-Gottheiten aus den berühmten Tempelstätten.

Der kostbare Thron und die Krone der Könige von Kandy, dem letzten Königreich von Sri Lanka, haben ebenfalls hier ihr Domizil. Colombo ist ein Schmelztiegel der Kulturen Sri Lankas, hier findet ihr die Seele des Landes.

12. Nuwara Eliya: Grüne Teeplantagen bei der höchstgelegenen Stadt

© rockermg
Höhe:1.868 m
Must-Do:Tee probieren
Beste Reisezeit:Januar bis April

Trinkt ihr zuhause gerne euren Ceylon-Tee, ist es wahrscheinlich, dass seine Blätter im Hochland um Nuwara Eliya gewachsen sind. Die britischen Kolonialherren errichteten diese Hill Station, um der Hitze der Ebene zu entfliehen. Die Zugfahrt hierher ist einmalig schön, unbedingt frühzeitig reservieren!

Auf Wanderungen durch die liebliche Landschaft könnt ihr einen Blick auf den höchsten Berg des Landes, den Pidurutalagala (2.524 Meter) riskieren. Eine heiße Tasse Tee werdet ihr zu schätzen wissen, denn hier auf knapp 1.990 Metern Höhe kann es nachts empfindlich kalt werden.

Weitere Reisetipps in Süd- und Südostasien

Schon gewusst? Auf einem Direktflug von Deutschland nach Sri Lanka seid ihr knapp 10 Stunden unterwegs. Mit eurem Reisepass könnt ihr ein kostenpflichtiges Visum online oder bei Ankunft am Flughafen bekommen. Auf Sri Lanka ist das ganze Jahr über Saison, die beiden Regenzeiten betreffen unterschiedliche Regionen. Selbst während des Monsuns gibt es meist viele Sonnenstunden.

Reist ihr mit Zügen, Bussen oder Tuk Tuks lernt ihr Land und Leute intensiv kennen. Auf Sri Lanka wird übrigens gerne verhandelt, da solltet ihr wissen welche Preise üblich sind. Für Tuk Tuks zahlt ihr z.B. ca. 50 Rupien (22 Cent) pro km. Mietet ihr euch ein Fahrzeug oder Roller, solltet ihr sicher fahren können. Außerdem herrscht Linksverkehr!

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