Die 13 besten Sehenswürdigkeiten auf Curaçao

Sonnenschein, eine warme Brise, Strand, blaues Meer und bunte Häuser. So stellen sich viele die Karibik vor und genau so sieht die niederländische Insel Curaçao auch aus. Aufgrund des angenehm warmen Klimas und der vielen Sonnenstunden ist es ein beliebtes Reiseziel für Strandurlauber. Aber das südamerikanische Curaçao hat zudem noch weitere interessante Orte und Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Top-Sehenswürdigkeiten auf Curaçao im Überblick

Wahrscheinlich würden die meisten aufgrund des doch sehr unterschiedlichen Klimas die Niederlande und die Antillen nicht unbedingt zusammenbringen. Doch die niederländischen Antillen gehören aufgrund der Kolonialgeschichte des Landes immer noch zum Königreich der Niederlande. Rund 151.000 Menschen leben auf der 444 Quadratkilometer großen Insel Curaçao, die mit Aruba und Bonaire zu den sogenannten ABC-Inseln gehört.

Besonders geschätzt wird die Region auch aufgrund der reichen Unterwasserwelt mit einer großen Artenvielfalt und Korallenriffen. Aber auch über dem Meeresspiegel gibt es einiges zu entdecken, wie beispielsweise mehrere Höhlen und Nationalparks, allen voran der Christoffel Nationalpark. Für Stadtfans ist die Hauptstadt Willemstad mit ihrer berühmten Promenade bunter Häuserfassaden das perfekte Foto-Motiv.
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#karibik

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1. Christoffel National Park: Zum höchsten Berg der Insel Curaçao

Blick vom Mount Christoffel auf Curaçao ©freedom_wanted

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Höchster Berg:St.-Christoffel
Gründung Park:1978
Fläche:2.300 ha

Hier gibt es etwas, dass Reisende aus den Niederlanden im eigenen Land nie zu sehen bekommen – und nein, damit war jetzt nicht die Sonne gemeint. Die Rede ist von dem 372 Meter hohen namengebenden St.-Christoffel-Berg, der bei der Anfahrt schon von Weitem zu sehen ist.

Durch den Nationalpark führen mehrere Wanderwege, acht insgesamt, es gibt aber auch zwei Routen für Autos. Wer hier wandern will, sollte aber auf jeden Fall das Wetter und die Sonne nicht unterschätzen. Also ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen.

2. Cas Abao Beach: Einer der schönsten Strände der Karibik

Cas Abao Beach auf Curaçao ©Fokke Baarssen

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Lage:Südwestküste bei Willemstad
Must-Do:Schorcheln
Zugang:kostenpflichtig

Strahlend weißer Sand, blaues Wasser, Palmen: So wie sich Menschen die Karibik vorstellen, so sieht dieses Strand-Juwel auch aus. Hier wird mit Strandliegen, Bars, Restaurants, Massage-Services etc. das volle Programm geboten.

Das kommt allerdings auch mit einem Preisschild, denn der Zugang zum Strand ist nicht gratis. Wobei es jetzt wiederum auch kein Vermögen kostet. Wer allerdings auf Ruhe hofft, wird hier nicht fündig. Fans von Tauchen und Schnorcheln allerdings schon.

3. Hato Caves: Tropfsteinhöhle und Versteck

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Lage:Willemstad
Zugänglich seit:1991
Must-Do:geführte Tour

Diese in der Eiszeit entstandene Tropfsteinhöhle hatte besonders in der Zeit des Sklavenhandels eine wichtige Funktion. Geflüchtete Sklavinnen und Sklaven versteckten sich hier mitunter monatelang. Dies und mehr über die Geschichte der Höhle lernen Besucherinnen und Besucher in den auf Englischen geführten Touren.

Wichtig zu beachten: In der Höhle leben Fledermäuse – sie hängen an der Decke – und es müssen einige recht steile Treppen überwunden werden.

4. Shete Boka National Park: Zuhause der Schildkröten

Imposante Küste im Shete Boka National Park, Curacao ©Gail Johnson

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Lage:Nordküste
Gründung:1994
Fläche:200 ha

An der Nordküste der Insel, angrenzend an den Christoffel Nationalpark, befindet sich der Shete Boka Nationalpark. An der knapp zehn Kilometer langen Küstenlinie gibt es mehrere Buchten, in denen drei verschiedene Arten von Schildkröten ihre Eier ablegen.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Parks ist die Grotte Boka Tabla, zudem ist auch die ’natürliche Brücke von Curaçao‘ Boka Wandomi sehr sehenswert. Durch den Nationalpark führen mehrere Wanderrouten.

5. Klein Curaçao: Die kleine Nachbarinsel

Das Eiland Klein Curaçao ©Chirapriya
Lage:südöstlich von Curaçao
Entfernung:11 km
Fläche:170 ha

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um die Mini-Ausgabe von Curaçao, ebenfalls in Inselform. Klein Curaçao liegt etwa elf Kilometer südöstlich von der großen Schwester und ist unbewohnt.

Besonders beliebt ist sie aber wegen der wunderschönen Strände, die ganz flach ins klare Wasser abfallen. Das dortige Korallenriffen lässt Taucherherzen höherschlagen. Von der großen Insel werden zahlreiche Tagesausflüge per Boot angeboten.

6. Kura Hulanda Museum: Geschichte der Sklaverei

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Lage:Willemstad
Eröffnung:2001
Fläche:1.500 m2

So wunderschön Curaçao auch ist, so hat die Insel trotzdem eine düstere und tragische Geschichte, aufgrund des transatlantischen Sklavenhandels. Das Museum in Willemstad informiert über die Grausamkeiten und das großangelegte System des Sklavinnen- und Sklavenhandels und zeigt in diesem Zusammenhang auch den Einfluss afrikanischer Kulturen in der Gesellschaft in Curaçao und der gesamten Karibik.

Das Museum beherbergt auch eine Sammlung von Kunst und Gebrauchsgegenständen aus alten afrikanischen Königreichen wie Ghana und Mali.

7. Königin Emma Brücke: Schwingend und schwimmend

Königin Emma Brücke auf Curaçao ©elvirkin
Lage:Willemstad
Eröffnung:1888
Länge:168 m

Diese schwimmende Pontonbrücke, die übrigens die einzige der Welt ist, verbindet in der Hauptstadt Willemstad die Ortsteile Punta und Otrabanda. Was sie so besonders macht ist, dass sie schwenkbar ist und sich öffnen und schließen kann, um Boote und Schiffe durchzulassen.

Wer es eilig hat und über das Wasser muss, aber keine Zeit hat, darauf zu warten, dass sie sich wieder schließt, der nimmt einfach den kostenlosen Fährservice daneben.

8. Watamula Hole: Spektakuläre Wasserfontänen auf Curaçao

Watamula Hole auf Curaçao ©freedom_wanted
Lage:Westpunt
Anreise:Auto
Wichtig:Festes Schuhwerk

Wer diese Sehenswürdigkeit auf Curaçao erleben möchte, der benötigt unbedingt ein Auto, denn dieses besondere Wasserloch ist sehr ablegen und nur über eine Sandpiste mit reichlich Schlaglöchern zu erreichen. Wer aber Google Maps benutzt und nach einem großen, dunkelblau bemalten Stein Ausschau hält, wird schon klarkommen.

Außerdem ist aufgrund des felsigen Untergrunds festes Schuhwerk empfohlen. Doch die Anreise lohnt sich, denn der Anblick, wie das Meerwasser durch die knapp acht Meter große Öffnung in die Luft schießt, ist spektakulär.

9. Landhuis Chobolobo: Heimat des weltberühmten Blue Curaçao Likörs

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Lage:Willemstad
Must-Do:Tour + Verkostung
Frei zugänglich:Haus + Brennerei

Hier kommen Fans von Verkostungen und Liebhaber von Architektur auf ihre Kosten, denn dieses Landhaus aus dem 19. Jahrhundert ist etwas ganz Besonderes, da nur wenige dieser Art öffentlich zugänglich sind.

Das Gelände selbst kann kostenlos betreten werden, eine Führung und Verkostung des berühmten Blue Curaçao Likörs, der hier seit 1896 hergestellt wird, sind gegen Bezahlung möglich. Wer möchte, kann außerdem an einem speziellen Cocktail Workshop teilnehmen.

10. Blue Room Cave: Magische Unterwasser-Höhle

Taucher in der Blue Room Cave auf Curaçao ©NaturePicsFilms

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Lage:Westküste
Must-Do:Schnorcheln
Wichtig:Kopf schützen

Hier kommen ein beeindruckendes Naturschauspiel, Sport und ein kleines bisschen Nervenkitzel zusammen. Da die Höhle allein vom Meer aus zu erreichen ist, werden auf der Insel verschiedene Bootsausflüge angeboten. Hier ist jedoch wichtig zu sagen: Der Eingang befindet sich unter Wasser und Besucher müssen knapp einen Meter unter Wasser im Dunklen schwimmen.

In der Höhle färbt Sonnenlicht das Wasser leuchtend blau. Es kann aber sein, dass je nach Wasserstand wenig Platz zwischen Oberfläche und Höhlendecke ist, also unbedingt den Kopf schützen.

11. Kleine Knip: Traumstrand auf Curaçao

„Little Knip Beach“ auf Curaçao ©Simon Dannhauer

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Lage:Westpunt
Länge:ca. 85 m
Parken:gratis

Wer einen Strand möchte, der noch nicht komplett touristisch erschlossen ist und an dem sich sogar Ruhe finden lässt, der ist an dem Strand Kleine Knip zwischen Westpunkt und Lagun, etwa 50 Autominuten von Willemstad entfernt, genau richtig.

Der Strand liegt eingebettet zwischen Felsen und es gibt nur wenige Service-Einrichtungen. Da der Strand flach ins Wasser abfällt, ist dieser Ort auch ideal für Familien mit Kindern. Aber Achtung: Der Strand ist mit gerade mal 85 Metern Länge eher klein.

12. Fort Beekenburg: Historische Fort-Anlage auf Curaçao

Fort Beekenburg auf Curaçao ©Miguel R/Wirestock Creators
Lage:Ostküste
Errichtung:1703
Must-Do:Turm besteigen

Auch wenn von dieser Befestigungsanlage aus dem Jahr 1703 heute nur noch eine Ruine übrig ist, so ist diese Sehenswürdigkeit trotzdem eine Reise wert. Das Gelände ist frei zugänglich und der Turm kann über eine Leiter erklommen werden.

Geführte Touren oder umfassende Informationen zur Geschichte dieses Ortes gibt es allerdings nicht. Diese Sehenswürdigkeit kann also gut mit anderen Highlights oder einem Strandtag kombiniert werden, da sie kaum mehr als 30 Minuten in Anspruch nehmen wird.

13. Wrack-Schnorcheln: Paradies für Taucher

Flugzeugwrack vor Curaçao ©NaturePicsFilms

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Flugzeugwrack:Santa Martha Bay
Must-Have:Unterwasserkamera
Ausgewiesene Tauchspots:60

Wer es spektakulär findet, nach nur einem (!) Wrack zu tauchen, der wird auf der Karibik-Insel Curaçao aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen, denn hier gibt es nicht nur eine, sondern gleich mehrere Möglichkeiten, nach Wracks zu tauchen.

Dazu gehört übrigens auch ein Flugzeug (und ein paar Autos am sogenannten Strand der Verliebten). Da es sich dabei um eine beliebte Aktivität von Touristinnen und Touristen handelt, gibt es auf der Insel zahlreiche Anbieter.

Weitere Reisetipps in der Karibik

Schon gewusst? Wer Curaçao auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt ein Auto mieten. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist die Insel, auch wenn sie nicht groß ist, unmöglich zu erkunden. Viele abgelegene Sehenswürdigkeiten werden nicht angefahren. Aber auch bei der Wahl des Autos ist eine kluge Entscheidung gefragt, denn gerade bei natürlichen Sehenswürdigkeiten geht es nicht selten querfeldein über Felsen, Schlaglöcher und Schotterpisten. Einen Jeep mit Allrad braucht es jetzt vielleicht nicht, aber etwas höher sollte der Unterboden des Wagens doch schon sein.

Und noch ein Hinweis zur Sprache: Gehen doch viele davon aus, dass Niederländisch genau so ist wie Deutsch: Das wird auf der Insel schwerfallen. Die Sprachen hier sind Niederländisch (also wirklich!) und Papiamentu. Spanisch und Englisch gehen aber auch ganz gut.

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