Die 13 besten Sehenswürdigkeiten auf Elba

Elba zählt mit ihrer wilden Natur und historisch interessanten Orten zu den beliebtesten Reisezielen Italiens. Die Mittelmeerinsel ist bekannt als Exil von Napoleon Bonaparte und dessen einstige Residenz eine Top-Attraktion. Dazu kommen Sehenswürdigkeiten wie Bergdörfer sowie eine Vielzahl idyllischer Badebuchten. Dank der bergigen, teils schroffen Landschaft bietet Elba außerdem abwechslungsreiche Ausflugsziele in der Natur. Dies sind unsere besten Reisetipps für Elba.

Top-Sehenswürdigkeiten auf Elba im Überblick

Elba liegt im Mittelmeer, vor der Westküste der Toskana und nur rund 10 km von der Stadt Piombino entfernt. Mit ihrer Fläche von 224 km² gilt sie als drittgrößte Insel Italiens. Elba hat gut 31.300 Einwohner, von denen knapp 12.000 in der Hauptstadt Portoferraio leben. Dort kommen die meisten Reisenden mit der Fähre an und können gleich auf Erkundungstour gehen, denn neben einer pittoresken Altstadt lassen sich dort auch die mächtigen Medici-Festungen besichtigen.

Elba ist bekannt als Exil Napoleon Bonapartes, dessen Residenz Palazzina dei Mulini oberhalb des Hafens von Portoferraio heute ein Museum beheimatet. Darüber hinaus sind malerische Bergdörfer wie Marciana ebenso beliebte Ausflugsziele wie die Strände, darunter Spiaggia di Sansone, eine der schönsten Inselbuchten.
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1. Monte Capanne: Höchster Berg Elbas

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Höhe:1.019 m
Must-Do:Fahrt mit Korb-Seilbahn
Abfahrt:Marciana

Mit 1.019 m ist der Monte Capanne der höchste Berg Elbas. Ihr müsst aber nicht mühsam hochkraxeln, denn von dem Dorf Marciana aus fährt eine außergewöhnliche Seilbahn mit offenen, gelben Korbgondeln in rund 18 Minuten auf 950 m Höhe. Die Kabinen bieten nur zwei Personen stehend Platz.

Von der Bergstation ist der Gipfel zu Fuß erreichbar, wo sich bei klarem Wetter ein fantastischer Panoramablick über Elba, die Inseln des Toskanischen Archipels und bis nach Korsika eröffnet. Alternativ lässt sich der Monte Capanne auf Wanderwegen durch Kastanienwälder und felsige Granitlandschaften erklimmen.

2. Portoferraio und Medici-Festungen: Elbas Inselhauptstadt

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Einwohner:ca. 11.700
Must-See:Forte Stella/Forte Falcone
Erbaut:16. Jhd. (Festungen)

Portoferraio ist die Hauptstadt Elbas mit einer wunderschönen Altstadt. Sie bezaubert mit ihren pastellfarbenen Häusern, verwinkelten Gassen und einem malerischen Hafen. Beim Altstadtbummel begegnet ihr zwischen kleinen Plätzen und steilen Treppengassen immer wieder den Spuren Napoleons, der 1814/15 auf Elba im Exil lebte.

Hoch über der Altstadt erheben sich die mächtigen Medici-Festungen, die Cosimo I. de’ Medici im 16. Jahrhundert zum Schutz vor feindlichen Angriffen errichten ließ. Besonders sehenswert sind das sternförmige Forte Stella und das imposante Forte Falcone, von dessen Bastionen ihr die Stadt und das Meer überblickt.

3. Spiaggia di Sansone: Eine der schönsten Buchten Elbas

©dianacrestan

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Lage:4,5 km von Portoferraio
Must-Do:Schwimmen/Schnorcheln
Erreichbar:teils unebener Fußweg

Die Spiaggia di Sansone gilt mit ihren weißen Kieselsteinen, steilen Felsen und türkisblauem Wasser als einer der schönsten Strände Elbas. Die malerische Bucht liegt etwa 4,5 km von Portoferraio entfernt an der Nordküste der Insel.

Besonders bei ruhiger See ist das Wasser außergewöhnlich klar und bietet ideale Bedingungen zum Schwimmen und Schnorcheln. Zwischen Felsen, kleinen Grotten und Felsspalten könnt ihr eine vielfältige Unterwasserwelt entdecken. Erreichbar ist der Strand über einen teilweise unebenen Fußweg, der am benachbarten Strand Sorgente vorbeiführt. Vor Ort gibt es einen Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih sowie Möglichkeiten zum Kajakfahren.

4. Capoliveri: Malerisches Bergdorf mit Aussicht

©cristianbalate
Lage:Südosten
Einwohner:knapp 4.000
Must-See:Aussichtsterrassen

Auf einem Hügel am Monte Calmita im Südosten Elbas liegt das malerische Bergdorf Capoliveri, das sich seinen mittelalterlichen Charme bis heute bewahrt hat. Enge, von Bögen überspannte Gassen führen vorbei an bunten Häusern, kleinen Handwerksläden und gemütlichen Restaurants. Von den Aussichtsterrassen genießt ihr einen Weitblick über die Küste und das Mittelmeer.

Sehenswert sind außerdem das Meeresmuseum Museo del Mare und die historischen Kirchen der Umgebung. Besonders lebhaft geht es in Capoliveri beim traditionellen Traubenfest im Oktober zu, wenn die vier Dorfviertel mit fantasievollen Inszenierungen rund um die Weinlese gegeneinander antreten.

5. Spiaggia di Fetovaia: Traumbucht im Südwesten der Insel

©Antonio Scarpi

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Lage:10 km v. Marina di Campo
Must-Do:Baden im ruhigen Meer
Länge:ca. 200 m

Feiner, goldgelber Sand, türkisblaues Wasser und eine üppig bewachsene Landzunge machen die Spiaggia di Fetovaia zu einem der beliebtesten Strände Elbas. Die rund 200 m lange Bucht liegt ca. 10 km von Marina di Campo entfernt und ist durch ihre Lage vor den meisten Winden geschützt.

Das meist ruhige Meer und der flach abfallende Meeresboden machen Fetovaia besonders für Familien mit Kindern attraktiv. Neben Strandabschnitten mit Liegestühlen und Sonnenschirmen gibt es auch frei zugängliche Bereiche. Wer lieber auf Felsen entspannt, findet am Rand der Bucht große, glatt geschliffene Granitplatten zum Sonnenbaden.

6. Fortezza del Volterraio: Mittelalterliche Festung auf einem Bergkamm

©Gigi Peis

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Must-Do:Aufstieg
Höhe:394 m
Erbaut:vermutl. 11. Jhd.

Zwischen Portoferraio und Rio thront die Fortezza del Volterraio auf einem 394 m hohen Felsgipfel. Sie gilt als älteste Festungsanlage Elbas. Bereits die Etrusker nutzten den strategisch günstigen Standort als Beobachtungsposten, bevor die Pisaner die Burg im 13. Jahrhundert ausbauten.

Dank ihrer nahezu uneinnehmbaren Lage widerstand sie zahlreichen Piratenangriffen und bot der Bevölkerung Schutz. Heute könnt ihr die restaurierten Mauern, den Wehrturm und die Überreste der Burganlage besichtigen. Der rund 30-minütige Aufstieg führt über einen steilen, teilweise unebenen Wanderweg und wird mit einem spektakulären Panoramablick über den Golf von Portoferraio belohnt.

7. Marciana: Einer der ältesten Orte Elbas

©lotusblüte17
Lage:Hänge d. Monte Capanne
Must-See:mittelalterliche Festung
Entstanden:in der Antike

Das mittelalterliche Bergdorf liegt an den Hängen des Monte Capanne auf 375 m Höhe. Seine Ursprünge reichen bis in die Antike zurück. Beim Spaziergang durch die verwinkelten, oft stufenförmig angelegten Gassen entdeckt ihr historische Steinhäuser, blumengeschmückte Balkone und kleine Plätze mit herrlichen Ausblicken auf die Nordwestküste Elbas.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die mittelalterliche Festung, die einst Schutz vor Piratenangriffen bot, und das Archäologische Museum mit Funden aus der etruskischen und römischen Zeit. Wanderfans können von Marciana aus durch Kastanienwälder zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte aufsteigen – alternativ fährt die Korbseilbahn.

8. Sant’Andrea: Geschliffene Granitfelsen an der Nordwestküste

©shorty25

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Lage:Nordwestküste
Must-Do:Küstenpfad zu Cote Piane
Beste Reisezeit:Frühling

An der Nordwestküste Elbas liegt der kleine Badeort Sant’Andrea, der vor allem für seine außergewöhnliche Felslandschaft bekannt ist. Neben einem rund 130 m langen Sandstrand erstrecken sich im Westen die sogenannten Cote Piane, riesige, durch Verwitterung und Erosion glatt geschliffene Granitflächen, die zum Sonnenbaden und Schwimmen einladen.

Ein Küstenpfad führt vom Strand zu den Felsen und bietet herrliche Ausblicke auf das türkisfarbene Meer. Besonders malerisch ist die Landschaft im Frühling, wenn pinkfarbene Blüten zwischen den hellen Granitplatten leuchten. Östlich des Strandes führt ein weiterer Küstenweg zur kleinen, windgeschützten Badebucht Cotoncello.

9. Spiaggia di Cavoli: Eine der bekanntesten Badebuchten Elbas

©Pixelshop

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Länge:ca. 350 m
Must-Do:Party im Sommer
Must-See:Grotta Azzurra

Rund 5 km westlich von Marina di Campo liegt die Spiaggia di Cavoli, einer der beliebtesten Strände Elbas. Die über 350 m lange Bucht ist von mächtigen Granitfelsen und mediterraner Vegetation umgeben und begeistert mit grobkörnigem Sand und kristallklarem Wasser.

Dank ihrer geschützten Lage und des milden Mikroklimas ist sie auch außerhalb der Hochsaison ein attraktives Badeziel. Besonders im Sommer zieht Cavoli mit Beachpartys und Musik viele junge Leute an. Ein weiteres Highlight ist die nahe gelegene Grotta Azzurra, eine Meereshöhle, die sich mit dem Boot oder Tretboot erkunden lässt.

10. Porto Azzurro: Charmanter Hafenort an der Ostküste

©e55evu
Lage:Ostküste
Einwohner:ca. 3.600
Must-See:Kirche Madonna di Monserrato

Seinen besonderen Charme verdankt Porto Azzurro an der Ostküste bunten Häusern, schmalen Altstadtgassen und einer lebhaften Uferpromenade. Mittelpunkt des ehemaligen Fischerdorfes ist die weitläufige Piazza Matteotti, die mit Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt.

Hoch über dem Hafen thront das Forte San Giacomo, eine mächtige Festung, die Anfang des 17. Jahrhunderts unter spanischer Herrschaft errichtet und später als Gefängnis genutzt wurde. Sehenswert ist außerdem die Wallfahrtskirche Madonna di Monserrato aus dem Jahr 1606, die außerhalb des Ortes liegt. Für eine Badepause besucht ihr am besten den nahe gelegenen Kiesstrand La Pianotta.

11. Napoleonresidenz Palazzina dei Mulini: Museum mit historischen Räumen

©Marco Taliani
Lage:Portoferraio
Must-Do:Museumsbesuch
Must-See:Garten m. Aussicht

Während seines Exils auf Elba von 1814 bis 1815 residierte Napoleon Bonaparte in der Palazzina dei Mulini in Portoferraio. Die zwischen den Festungen Forte Falcone und Forte Stella gelegene Villa verdankt ihren Namen Windmühlen, die dort einst Stelle standen.

Napoleon ließ das Gebäude nach seinen Vorstellungen umbauen und um einen Empfangssaal erweitern. Besonders gerne hielt er sich im Garten auf, von dessen Terrasse man über das Meer bis zum italienischen Festland blickt. Heute beherbergt die ehemalige Kaiserresidenz ein Museum, wo ihr historische Wohnräume und Erinnerungsstücke aus Napoleons Zeit auf Elba sehen könnt.

12. Monte Calamita und die Bergbaulandschaft: Industrielle Vergangenheit Elbas

©Marino Bocelli
Lage:südöstl. v. Capoliveri
Must-Do:Abbaugebiete-Führung
Must-See:schwarze Magnetitfelsen

Südöstlich von Capoliveri erstreckt sich am Monte Calamita eine faszinierende Bergbaulandschaft, die von der langen Geschichte der Eisenerzgewinnung auf Elba erzählt. Ehemalige Tagebaue, steil abfallende Terrassen und stillgelegte Industrieanlagen prägen die Küste. Besonders eindrucksvoll sind die schwarzen Magnetitfelsen und die blaugrün schimmernden Mineraladern, die einen ungewöhnlichen Kontrast zum Mittelmeer bilden.

Bei geführten Wanderungen oder Geländewagentouren könnt ihr die ehemaligen Abbaugebiete erkunden und mehr über die einstige Arbeit in den Minen erfahren. Zusätzliche Einblicke bietet das Museo della Vecchia Officina, das in einer ehemaligen Werkstatt untergebracht ist.

13. Schiffswrack von Pomonte: Tauchspot am Wrack eines gesunkenen Frachtschiffs

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Lage:Südwestküste
Must-Do:Schnorcheln/Tauchen
Tiefe d. Wracks:12 m

Vor der Südwestküste Elbas erwartet Schnorchler und Taucher eine außergewöhnliche Unterwasserattraktion: das Wrack des Frachtschiffs Elviscot. Am 10. Januar 1972 lief das 62 m lange Schiff vor Pomonte auf den Felsen der Ogliera auf und sank. Heute liegt es nur rund 150 m vom Strand entfernt in etwa 12 m Tiefe.

Dank des meist klaren Wassers und der geringen Strömung lässt sich das Wrack bei guten Bedingungen sogar beim Schnorcheln bestaunen. Zwischen den mit Algen und bunten Schwämmen bewachsenen Schiffsteilen tummeln sich Fische. Taucher können das Wrack auch aus nächster Nähe erkunden.

Weitere Reisetipps in Italien

Schon gewusst? Elba erreicht ihr vom italienischen Festland aus bequem mit der Fähre. Die Schiffe starten in Piombino und benötigen bis Portoferraio etwa eine Stunde. Auch Autos können mitgenommen werden. Alternativ werden die Häfen Rio Marina und Cavo angefahren, die Überfahrt dauert rund 45 bzw. 35 Minuten. Wer lieber fliegt, landet auf dem kleinen Flughafen bei Marina di Campo. Je nach Saison gibt es Direktverbindungen aus Italien und dem deutschsprachigen Raum.

Auf der Insel verbindet ein gut ausgebautes Straßennetz die wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten. Besonders flexibel seid ihr mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen. Alternativ stehen Busse, Taxis sowie Mietroller und Fahrräder zur Verfügung.

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