In Niedersachsen erstrecken sich abwechslungsreiche Naturlandschaften vom Harz bis zur Nordsee. Hier könnt ihr einzigartige Erlebnisse beim Wattwandern oder Kitesurfen sammeln. Aber auch historische Sehenswürdigkeiten und Kultur findet ihr beinahe in jeder Stadt. Wir haben eine Auswahl mit den besten Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen getroffen, die ihr bei einem Besuch in Niedersachsen nicht verpassen solltet.

Top Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Überblick

Niedersachsen mit seinen knapp 8 Millionen Einwohnern liegt im Nordwesten von Deutschland und ist flächenmäßig nach Bayern das größte Bundesland. Es besteht überwiegend aus Flachland, vor allem in der Nähe der Nordsee. Die berühmte lila Bilderbuchkulisse der Lüneburger Heide zieht tausende Besucher aus aller Welt an. Wer mehr Spaß für die ganze Familie sucht, kommt im Vergnügungspark Heide Park sicher auf seine Kosten.

Im Südosten gibt es auch einige Mittelgebirge wie den Harz. Der höchste Berg ist der Wurmberg mit 971 Metern. Tolle Städte wie Hann. Münden sind geprägt von historischen Fachwerkhäusern. Die Landeshauptstadt Hannover mit ihrem gigantischen Stadtpark und dem maritimen Flair am Maschsee hat eine hohe Lebensqualität. Besonders beliebt ist das dortige Schützenfest, denn es gilt als das größte der Welt.

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1. Lüneburger Heide: Weite Landschaften in Lila

© RuZi
Höchster Punkt:169 m
Must-See:Wilseder Berg
Beste Reisezeit:August und September

Dunkellila blühende Sträucher, eine weite Landschaft und dazwischen Schafherden. Die Lüneburger Heide ist Idylle pur. Diese grandiose Region gilt sowohl als Naherholungsgebiet für die umliegenden Städte, wird aber auch gerne für Wochenendreisen genutzt. Wer die Gegend zu Fuß erkunden will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Europawanderwegen.

Der Heidschnuckenweg, der Freudenthalweg oder der Naturistenweg bieten tolle Wege mitten in der Natur. Weiter kann die Region auch per Fahrrad oder Pferdekutschen besucht werden.

2. Maschsee: Maritimes Flair in Hannover

© Mapics
Größe:78 Hektar
Must-See:Herrenhäuser Gärten
Beste Reisezeit:Mai bis September

Warum weit reisen, wenn ein maritimes Paradies mitten in Hannover wartet? Der 78 Hektar große, künstlich angelegte Maschsee im Zentrum der Stadt dient als Naherholungsgebiet für Wassersportler und Spaziergänger. Die sechs Kilometer langen Uferwege laden auch zum Radfahren, Inline Skaten oder Joggen ein. Wer Natur und Geschichte verbinden möchte, der besucht die Herrenhäuser Gärten, die zu den wichtigsten Barockgärten Europas zählen.

Nicht weit vom Maschsee findet das größte Schützenfest der Welt statt. Die erste Ausgabe wurde bereits 1529 ins Leben gerufen und wird bis heute jährlich durch den Fassanstich des Bürgermeisters eröffnet.

3. Schloss Marienburg: Märchenschloss bei Hildesheim

© Thomas Kulessa
Entstehung:1867
Must-See:Panoramablick vom Bergfried
Beste Reisezeit:Mai bis Oktober

Dieser besondere Ort sieht wirklich so aus, als wäre er einem Märchen entsprungen. Malerisch gelegen an einem Flusslauf, weiten Feldern und einem kleinen Wäldchen ist Schloss Marienburg der Inbegriff von Romantik. Besucher können die Anlage auf vielfältige Weise erleben. Entweder mit einer Turmbesteigung, einer Führung durch den Schlosspark, einer Schlossbesichtigung oder sogar einem virtuellen Rundgang.

Für Familien mit Kindern gibt es ein besonderes Angebot mit einem märchenhaften Gartenbesuch.

4. Wattenmeer: Matschiges Erlebnis in Norddeich

© Peter

Auch interessant: Wattwandern in der Nordsee: Die Small Five entdecken

Entstehung:1867
Must-Do:Wattwandern
Beste Reisezeit:Juni bis August

Mitten auf dem Meeresboden, die Hosenbeine hochgekrempelt, die nackten Füße tief im dunklen Schlamm. Eine Wattwanderung ist sicher ein Naturerlebnis, das nichts für Zimperliche ist. Bei der besonderen Tour durch das Weltnaturerbe in Norddeich werdet ihr von erfahrenen Wattführern über die Tiere, Pflanzen und Besonderheiten der Region informiert.

Wer es danach noch nicht genug hat, nimmt eine der Fähren nach Norderney oder auf eine der Ostfriesischen Inseln.

5. Sommerrodelbahn Bocksberg: Kurvenreicher Rodelspaß im Harz

© BeckArt

Auch interessant: Brockenbahn: Die Dampflok zum höchsten Berg im Harz

Länge:1,3 Kilometer
Must-See:Bocksberg
Beste Reisezeit:Mai bis September

Hier kommen Tempoliebhaber so richtig auf ihre Kosten. Die Sommerrodelbahn auf dem Bocksberg im Harz verbindet eine wunderschöne Aussicht mit einer über 1 Kilometer langen, rasanten Abfahrt inklusive scharfer Kurven und einem kleinen Jump. Natürlich ist es aber auch möglich, es in dem Zwei-Personen-Schlitten ganz gemütlich angehen zu lassen, um sich die Umgebung aus einer ganz besonderen Perspektive anzusehen. Nur das Lächeln nicht vergessen, denn am Ende wartet ein Schnappschuss.

Ein toller Blick auf Hann. Münden und das mittelalterliche Zentrum bietet sich übrigens von der Tillyschanze am Rand des Reinhardswaldes.

6. Ostfriesland: Ursprünglichkeit und Ruhe

© greenpapillon
Eröffnung:Ca. 465.000
Must-Do:Radtour
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Typische Fachwerkhäuser mit Reetdächern, robuste Wetterverhältnisse und natürlich der berühmte Tee. Ostfriesland hat seinen ganz eigenen Charme, den es zu entdecken gilt. Reisende genießen hier die Ruhe und Ursprünglichkeit, indem sie stundenlang mit dem Fahrrad über Deiche radeln und den Schafen beim Grasen zusehen.

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Gröden verspricht intensivste Erfahrungen für Wanderer, Kletterer und Mountainbiker. In dem Outdoor-Paradies übertrumpft sich die Landschaft mit überwältigen Naturphänomenen, die nur hier in Südtirol so eindrucksvoll erlebt werden können.

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Die langen Strände der ostfriesischen Inseln – wer etwas Glück hat sieht vielleicht sogar Seehunde – und die Parklandschaft Ammerland ziehen jährlich unzählige Naturfreunde an.

7. Drei-Flüsse-Stadt: Fachwerkhäuser in Hannoversch Münden

© midgardson
Einwohner:Ca. 23.500
Must-See:Blick von der Tillyschanze
Beste Reisezeit:Mai bis September

Dieser Ort ist wie ein Freilichtmuseum, in dem ihr euch in eine andere Zeit zurückversetzt fühlen. Hier in dem malerischen Ort Hann. Münden treffen drei verschiedene Flüsse zusammen, die ein einzigartig idyllisches Bild abgeben. Aber nicht nur das Wasser macht die Stadt attraktiv, sondern auch die mehr als 700 Fachwerkhäuser und Bauten aus sechs Jahrhunderten. Ideal also, um sich in den schmalen, verwinkelten Gassen zwischen den alten Häuser und im Atem der Geschichte zu verlieren.

Ein toller Blick auf Hann. Münden und das mittelalterliche Zentrum bietet sich übrigens von der Tillyschanze am Rand des Reinhardswaldes.

8. Tister Bauernmoor: Idyllisches Naturschutzgebiet

© Thomas Zelonka
Größe:570 Hektar
Must-Do:Fahrt mit der Moorbahn
Beste Reisezeit:Mai bis September

Dieses Moor gehört zu den jüngeren in Deutschland, denn erst im Jahr 2002 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Auf einer Fläche von insgesamt 570 Hektar tummeln sich verschiedene Vogelarten, aber auch Schlangen und Eidechsen. Das Gelände hat verschiedene Wander- und Spazierwege zu bieten. Hier solltet ihr unbedingt den knapp 1,6 km langen Hauptweg ausprobieren, denn am Ende warten Aussichtstürme mit einem traumhaften Blick über die weiten flachen Polder.

Auf bequeme Weise könnt ihr mit der historischen Moorbahn das Moor erleben. Nebenbei gibt’s ergänzende Infos beispielsweise über die Entstehung des Moores, die Tier- und Pflanzenwelt oder der Moorbahn selbst.

9. Heide Park: Freizeitspaß in Soltau

© Heide-Park Soltau GmbH
Eröffnung:1978
Must-Do:Holzachterbahn Colossos
Beste Reisezeit:April bis Oktober

Für Familien mit Kindern ist diese Sehenswürdigkeit in Niedersachsen die erste Anlaufstelle überhaupt. Klar, dass alle die Fahrgeschäfte Colossos, Scream und Big Loop im Heidepark ausprobieren wollen. Das sind allerdings nur ein paar der insgesamt sieben Achterbahnen und insgesamt 43 Attraktionen im Park. Außerdem finden viele sehenswerte Shows und Ausstellungen statt.

Weil es so viel zu entdecken gibt, eignet sich der Heide Park Niedersachsen auch perfekt für einen kurzen Wochenendausflug.

10. Steinhuder Meer: Abwechslungsreicher Naturpark

© Sergej Borzov
Größe:29,1 km²
Must-Do:Wind-/Kitesurfen
Beste Reisezeit:April bis September

Dank seiner gigantischen Fläche von 29,1 km² gehört das Steinhuder Meer in Niedersachsen zu den größten Seen Deutschlands und ist bei Wassersportfreunden genauso beliebt wie bei Spaziergängern. Durch die idealen Bedingungen können Aktive hier Segeln, SUPen oder Kanufahren. Rund um den See gibt es auch jede Menge Rad- und Wanderwege durch das Naturschutzgebiet. Hier quakt, trompetet und schnattert es, denn an verschiedenen Aussichtspunkten könnt ihr die unterschiedlichsten (Wasser-) Vögel beobachten.

Wer sich einmal am Kite- oder Windsurfen versuchen möchte, geht am besten zum Kite- und Surfstrand Mardorf.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe

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