Winterwandern liegt seit Jahren voll im Trend und ist ideal, um die unberührte, verschneite Natur auf ganz besondere Weise kennen zu lernen. Es gibt kaum eine andere sportliche Aktivität, die Bewegung an der frischen Luft und Genuss so gut vereint. Wer bei kälteren Temperaturen durch das Winterwunderland stapft, sprüht am Ende voller Energie und guter Laune. Wir geben euch einen Überblick mit wertvollen Wandertipps in ganz Deutschland und zeigen die schönsten Winterwanderwege in den Bayerischen Alpen sowie in den deutschen Mittelgebirgen.

Die schönsten Winterwanderungen in Deutschland

Winterwanderwege werden in der Regel gut präpariert und bieten jedem die Möglichkeit, eine reizvolle, schneebedeckte Landschaft zu entdecken. Für Genusswanderer gibt es einfache Wanderwege entlang vereister Seen oder Panoramawege in über 1.000 m Höhe. Diese können mit Bergbahnen erreicht werden und bieten fantastische Ausblicke auf das tiefer gelegene Tal. Längere Touren mit anspruchsvollen Steigungen erfordern dagegen etwas mehr Kondition und Kraft, entlohnen aber mit einzigartigen Eindrücken und zauberhaften Bilderbuch-Kulissen. Die vorgeschlagenen Winterwanderungen können mit und ohne Schnee begangen werden. Und das Gute ist, diese Sportart hat nicht nur einen positiven Effekt auf das Immunsystem, sondern ist auch noch kostengünstig und in jedem Alter einfach auszuführen.

#deutschland

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1. Von Ramsau zum Hintersee in den Berchtesgadener Alpen

© Thomas Hecker

Auch interessant: Winterwanderung von Ramsau zum Hintersee

Länge:9,4 km
Höhenmeter:224 m
Gehzeit:3 Std.

Märchenhaft ist diese Winterwanderung im Berchtesgadener Land. Der Wanderweg von Ramsau zum Hintersee und zurück ist knapp 10 Kilometer lang und führt an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei. Zu Beginn passiert ihr die weltberühmte Pfarrkirche St. Sebastian. Sie ist ein bekanntes Motiv für Maler und Fotografen. Anschließend führt der Weg weiter durch den magischen Zauberwald, einem urwüchsigen Bergwelt, der vor über 3.000 Jahren durch einen Felssturz entstand. Ziel ist schließlich der wildromantische Hintersee mit seinem smaragdgrünen Wasser. Er wird von steil aufragenden Gipfeln umrahmt und ist der ideale Ort zum Entspannen.

#berchtesgadenerland

Video-Tipp


Winterwunderland in den Bayerischen Alpen: Wanderung von Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee, vorgestellt von marlensleben.

2. Alpsee-Rundweg: Märchenhafte Ausblicke auf Schlösser

© Umair

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Länge:5,2 km
Höhenmeter:131 m
Gehzeit:1,5 – 2 Std.

Diese Wanderung führt durch die traumhafte Landschaft des Allgäus bei Schwangau. Sie vereint die Besichtigung der verschneiten Märchenschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Gepaart mit der Panoramakulisse der Ammergauer Alpen wird jeder Wanderer in eine märchenhafte Stimmung versetzt. Daher zählt der Alpsee-Rundweg auch zu den schönsten Touren überhaupt. Es ist eine eher einfache Wanderung und hat keine großen Steigungen. Unterwegs gibt es mehrere Plätze, von denen sich tolle Blicke auf die beiden Schlösser eröffnen. Die Strecke des Alpsee-Rundweges verläuft teilweise direkt am Seeufer entlang, führt aber auch über Brücken und schmale Pfade. Ein beliebtes Fotomotiv ist das „Marienmonument“, welches der Königin Marie, der Mutter Ludwigs II, gewidmet wurde. Genau hier soll ihr absoluter Lieblingsplatz gewesen sein.

#allgäu

3. Von Schmilka zum Carolafelsen in der Sächsischen Schweiz

© LianeM

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Länge:7,7 km
Höhenmeter:335 m
Gehzeit:ca. 3 Std.

Winterwanderungen sind nicht nur im tief verschneiten Hochgebirge äußerst beliebt, sondern auch in den Mittelgebirgen. Auf dieser 8 km langen Wanderung in der Sächsischen Schweiz zeigt sich die Mystik der Landschaft besonders an grauen, nebligen Wintertagen. Die mittelschwere Wanderung startet im wunderschönen Schmilka und führt über die Heiligen Stiege, die dem Wanderer einiges an Ausdauer und Oberschenkelmuskeln abverlangt. Das Ziel, der Carolafelsen, trumpft mit einer fantastischen Aussicht über die mystische Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Zu sehen ist die gesamte Vordere Sächsische Schweiz mit den Affensteinen, Schrammsteinen und Falkenstein. Über den Reitsteig geht’s dann wieder zurück nach Schmilka. In den kalten Wintermonaten verwandelt sich der Ort in ein Winterdorf mit knackendem Kaminfeuer, heißer Panoramasauna und dampfenden Badezubern.

#sächsischeschweiz

4. Durch die Breitachklamm: Winterzauber aus Eis und Schnee

© Dozey

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Länge:5,6 km
Höhenmeter:432 m
Gehzeit:2:15 Std.

Die leichte Wanderung durch die tiefste Schlucht Deutschlands, die die Breitach bei Oberstdorf im Laufe von Jahrtausenden geschaffen hat, ist im Winter besonders spektakulär. Während die Breitachklamm im Sommer wild durch die Felsen rauscht, scheint sie im Winter zu einem verzauberten, glitzernden Ort zu erstarren. Eindrucksvolle Eiszapfen, die manchmal wie Vorhänge aussehen, Felswände, die mit Eis und Schnee bedeckt und Wasserfälle, die zu bizarren Formationen erstarrt sind, prägen das Bild entlang der Strecke. Insgesamt ist der 5,6 km lange Rundweg vom und zum Parkplatz am Gasthaus Breitachklamm leicht zu gehen. Die schmalen und gesicherten Wege entlang des Flusses sowie die serpentinenartigen Pfade durch dichten Wald sind auch für Anfänger geeignet.

#allgäu

5. Winterwanderung ins historische Gerstruben im Allgäu

© Adrian72

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Länge:11 km
Höhenmeter:345 m
Gehzeit:4 Std.

Die idyllische Winterwanderung startet von der Mühlenbrücke in Oberstdorf. Hier geht es meist durch eine tiefverschneite Landschaft bis nach Dietersberg. Der steilste Teil der Wanderung führt in ein paar Serpentinen entlang einer Alpstraße, welche im Winter regelmäßig geräumt wird. Dennoch setzt die Wanderung speziell im Winter eine gewisse Grundkondition voraus. Immerhin ist Gerstruben einer der höchstgelegenen Orte Deutschlands. Die traumhafte Umgebung und die eindrucksvolle winterliche Bilderbuchlandschaft entschädigen auf jeden Fall den anstrengenden Anstieg. Das geschichtsträchtige Bergbauerndorf Gerstruben wartet mit einigen Sehenswürdigkeiten. Die Besiedelung des kleinen Ortes begann bereits vor fast 600 Jahren. Seine historischen Häuser und die malerische Kapelle stehen sogar unter Denkmalschutz.

#allgäu

6. Goetheweg auf den Brocken: Auf den Spuren des Dichters

© Oliver Hlavaty

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Länge:18 km
Höhenmeter:390 m
Gehzeit:5 – 6 Std.

Der Goetheweg zählt zu den beliebtesten Routen im Nationalpark Harz. Die Strecke führt von Torfhaus auf den Gipfel des 1.141 m hohen Brocken, dem höchsten Berg in Norddeutschland. Der Namensgeber des Weges, Johann Wolfgang von Goethe, soll diesen Weg ebenfalls im Winter, nämlich im Dezember des Jahres 1770, gegangen sein. Der mittelschwere Wanderweg ist sehr gut ausgebaut und verläuft zum Teil parallel zu den Schienen der historischen Brockenbahn. Ein besonders schöner Anblick, wenn es gerade geschneit hat. Vom Gipfelplateau aus ist die ehemalige, innerdeutsche Grenze immer noch klar zu erkennen. Die Wanderung lässt sich sehr gut mit einem Besuch im Informationszentrum des Nationalparks verbinden, in dem man spannende Details zur Tier- und Pflanzenwelt im Harz erhält.

#harz

7. Winterspaziergang von Kreuth zum Tegernsee

© Heidelbergerin

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Länge:14,6 km
Höhenmeter:66 m
Gehezeit:3,5 Std.

Die 14,6 km lange Strecke gehört im Winter zu den absoluten Genusswanderungen. Es geht auf gut geräumten Wegen entlang der Weißach bis zu ihrer Mündung in den Tegernsee und wieder zurück. Die vielseitige, große Runde startet an der Riedlerbrücke in Kreuth und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Auf dem Wassererlebnisweg Kreuth erhält man, je nach Schneelage und Witterung, an diversen Stationen Informationen zur örtlichen Tier-, Pflanzen- und Bergwelt. Die Tour gehört in die Kategorie „mittelschwer“ und nimmt rund dreieinhalb Stunden Zeit in Anspruch. Wer möchte, kann sie bis nach Bad Wiessee oder Rottach-Egern verlängern oder sich anschließend in der ersten Tegernseer Kaffeerösterei im Ortsteil Weißach bei einer leckeren Kaffeespezialität aufwärmen.

#tegernsee

8. Altenberg: Durch weiße Winterwälder im Erzgebirge

© Alexander Erdbeer
Länge:10,3 km
Höhenmeter:170 m
Gehzeit:2:45 Std.

Diese idyllische Wanderung durch die herrlich verschneite Landschaft des östlichen Erzgebirges startet an der Touristeninformation von Altenberg und endet nach rund 10 Kilometern auch wieder dort. Die Rundtour gehört nicht unbedingt zu den Rennstrecken unter den Winterwanderungen und ist besonders für Menschen empfehlenswert, die die Natur in vollen Zügen genießen wollen. Wer möchte, kann auch einen Spaziergang zum Besucherbergwerk Zinnwald oder die Besteigung des 905 m hohen Kahlebergs in die Wanderung integrieren. In der Region rund um Altenberg und Zinnwald gibt es zudem viele gespurte Loipen zum Langlaufen. Hier befindet sich auch die Biathlonarena.

#sachsen

9. Rundwanderung um den Eibsee: Am Fuße der Zugspitze

© Maximilian

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Länge:7,2 km
Höhenmeter:239 m
Gehzeit:1,5 bis 2 Std.

Der Eibsee liegt am Fuße der Zugspitze und lässt sich auf dieser 7 km langen, einfachen Tour in etwa zwei Stunden umrunden. Es gibt nur wenige Steigungen, so dass Wanderer die fantastische Bergkulisse mit dem höchsten deutschen Berg und die herrlich verschneite Natur so richtig genießen können. Auch wenn die Umrundung als leicht eingestuft wird und für Familien mit Kindern geeignet ist, kann es aufgrund der Nähe zum Wasser und durch Schnee oder Regen über die Wurzeln und erdige Passagen rutschig sein. Am Nordufer des Sees laden mehrere Buchten zum Verweilen und Fotografieren ein. Sollte der See zugefroren sein, kann im Anschluss an den Spaziergang sogar noch eine Schlittschuhtour unternommen werden.

#zugspitze

10. Traumpfad Eltzer Burgpanorama: Wandern in der Eifel

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Länge:12,6 km
Höhenmeter:397 m
Gehzeit:4 Std.

Dieser 12,6 km lange Wanderweg ist zu Recht preisgekrönt und zählt zu den schönsten in ganz Deutschland. Der Start dieser mittelschweren Tour ist in der Gemeinde Wiescherm. Auf naturbelassenen, schmalen Wegen geht’s zunächst durch stille Wälder bergan. Die herrlichen Ausblicke auf das weite Moselplateau und den Elzbach, an welchem der Pfad zu einem Teil entlangführt, sind ebenso einmalig wie die märchenhafte Burg Eltz. Sie thront auf einem Felsen mitten im Wald und ist ein fantastisches Fotomotiv. Leider kann die Burg Eltz nur während der Sommermonate besichtigt werden, aber eine Einkehr in der malerischen Ringelsteiner Mühle ganz in der Nähe ist während dieser etwa vierstündigen Wanderung auch einen Stopp wert.

#rheinlandpfalz

11. Carl-Linde-Weg: Grandiose Aussicht in Berchtesgaden

© Berchtesgadener Land Tourismus

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Länge:ca. 5 km
Höhenmeter:170 m
Gehzeit:2 Std.

Der Carl-Linde-Weg in den Berchtesgadener Alpen erhielt seinen Namen nach dem Erfinder und Großindustriellen Carl von Linde, der die Linde AG gründete. Er wählte die Region als Wahlheimat und ließ diesen gemütlichen Höhenwanderweg im Jahr 1895 auf eigene Kosten anlegen. Die 5 km lange Route verläuft auf einer Höhe von rund 1.000 m und weist kaum Steigungen auf. Die ebene Strecke wird im Winter exzellent geräumt und gestreut. Die fantastische Aussicht auf den 400 m tiefer gelegenen Ort Berchtesgaden und das traumhafte Panorama mit dem Watzmann machen den Carl-Linde-Weg, der direkt an der Bergstation der Obersalzbergbahn beginnt, zu einem absoluten Highlight unter den Winterwanderwegen. Mehrere Gasthäuser laden zur Einkehr ein und wer sich für die Geschichte des Obersalzberges interessiert, sollte auf jeden Fall das Dokumentationszentrum besuchen.

#berchtesgadenerland

12. Rundweg um den Schluchsee: Größter See im Schwarzwald

© Hochschwarzwald Tourismus

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Länge:17,7 km
Höhenmeter:57 m
Gehzeit:5 – 6 Std.

Eines der beliebtesten deutschen Reiseziele im Winter ist der Schwarzwald. Wer nicht Ski fährt, wird sich über die vielen traumhaften Wanderwege freuen. Der Schluchsee ist der größte See der Region und kann bei einer normalen Gehgeschwindigkeit in weniger als 6 Stunden umrundet werden. Der Weg verläuft größtenteils direkt am See entlang und bietet wunderbare Ausblicke auf die weißen Berge und das funkelnde Gewässer. Die 17,7 km lange Strecke der mittleren Schwierigkeitskategorie ist ein wahrer Wintertraum im Schwarzwald, wenn die Natur schneebedeckt ist. Die schönste Sicht hat man von der sogenannten Amalienruhe, einem hölzernen Pavillon direkt am Ufer.

#schwarzwald

13. Bergtour auf den Lusen: Winter im Bayerischen Wald

© Neunerphotography
Länge:10,4 km
Höhenmeter:440 m
Gehzeit:3:45 Std.

Diese mittelschwere Tour zählt zu den attraktivsten Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald. Sie startet an der Igelbus-Haltestelle „Waldhäuser Kirche“ und ist durch das Luchssymbol markiert. Die Wanderung auf den 1.373 m hohen Lusen bietet immer wieder fantastische Ausblicke und speziell vom Gipfel aus genießt man oftmals eine Sicht bis in die Alpen. Bei der Überquerung des Blockmeeres etwas unterhalb der Bergspitze ist Trittsicherheit erforderlich. Für die 10,4 km lange Strecke muss eine Zeit von knapp vier Stunden einkalkuliert werden. Wer Lust hat, kann beim Aufstieg einen Schlitten hinter sich her ziehen und später herunter rodeln.

#bayern

14. Rhön-Rennsteig: Winterwunderland im Thüringer Wald

© SZ-Designs

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Länge:6 km
Höhenmeter:200 m
Gehzeit:2:15 Std.

Der Rhön-Rennsteig-Wanderweg ist ein insgesamt 89 km langer Fernwanderweg von der Wasserkuppe in Hessen bis nach Oberhof im Thüringer Wald. Die kurze Etappe vom Rondell bis zum „Veilchenbrunnen“ in Oberhof wird im Winter von Pistenfahrzeugen geräumt. Die 6 km lange Strecke ist relativ flach und umfasst lediglich einen längeren Aufstieg zum „Stein 16“. Fantastische Weitblicke eröffnen sich Richtung Rennsteiggarten, Bärenstein und Spitziger Berg. Die Winterwanderung ist in die mittelschwere Kategorie einzuordnen. Eine Tour auf dem beliebtesten deutschen Weitwanderweg garantiert zauberhafte Winterimpressionen.

#thüringerwald

15. Wanderung zum Kranzberg in der Alpenwelt Karwendel

© Hubert Hornsteiner

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Länge:10 km
Höhenmeter:510 m
Gehzeit:3 bis 4 Std.

Diese Rundtour führt vom Parkplatz der Kranzberg-Sesselbahn in Mittenwald vorbei am Lautersee und am Ferchensee bis hinauf zum Kranzberg (1.397 m). Am Gipfel eröffnet sich ein herrlicher 360-Grad-Blick auf Mittenwald, den Luttensee und viele weitere Berge der Alpenwelt Karwendel. Entlang der Strecke liegen mehrere Einkehrmöglichkeiten, so dass ihr wenig Proviant mitnehmen müsst. Die 10 km lange Winterwanderung ist geeignet für Einsteiger und Familien mit Kindern, allerdings benötigt ihr etwas Kondition. Ingesamt sind rund 500 Höhenmeter zu überwinden. Je nach Schneeverhältnissen solltet ihr das letzte Stück mit Schneeschuhen und Teleskopstöcken zurücklegen. Zurück geht es über die Rodelbahn. An der Bergstation der Kranzberg-Sesselbahn kann man sich Schlitten ausleihen.

#bayern

Weitere Aktivitäten im Winter

Skitour im Sellraintal: Unbegrenzte Möglichkeiten

Innerhalb von drei Wochen bin ich zum zweiten Mal im Sellraintal in der Nähe von Innsbruck. Beim ersten Versuch hat uns die Lawinensituation einen Strich durch die Rechnung gemacht. So ist das in den Bergen halt manchmal. Diesmal sieht es besser aus. Und ich freue mich auf die Skitour zur Lampsenspitze (2.875 m). Lohnt sich

Langlaufen auf der Hemmersuppenalm

Langlaufen auf der Hemmersuppenalm in Reit im Winkl

Langlaufen ist das Ausdauertraining des Winters. Auf Langlaufskiern wird der ganze Körper gefordert und es dauert nicht lange, bis der Läufer vollkommen ausgepowert ist. Das heißt aber nicht, dass man beim Langlaufen nicht auch die Natur genießen kann. Auf der Hemmersuppenalm im Chiemgau liegt eine Höhenloipe, die als besonders lohnenswert gilt. Bepackt mit der Skating-Ausrüstung

Drei-Steine-Route in der Sächsischen Schweiz

Es ist mal wieder einer dieser magischen Momente, die ich schon so häufig in der Sächsischen Schweiz erlebt habe. Die aufgehende Sonne taucht die verschneiten Tafelberge in ein warmes rosafarbenes Licht. Ich beobachte den Sonnenaufgang am Gohrisch. Genau hierüber verläuft die Drei-Steine-Route. Die Winterwanderung gehört für mich zu den schönsten Touren im Elbsandsteingebirge. Lohnt sich

Schon gewusst? Bei der Planung einer Winterwanderung sollte man sich vorab unbedingt über die unterwegs herrschenden Wetterverhältnisse und über eine eventuell bestehende Lawinengefahr informieren. Wird vor Schnee und Eisglätte gewarnt, empfiehlt sich eine Route ohne extrem steile Strecken, Treppen und Stiegen. Schuhe mit gutem Profil sind im Winter noch wichtiger als im Sommer und auch Handschuhe sollten unbedingt angezogen werden, denn es kann unter Umständen erforderlich sein, sich an eisigen Geländern festzuhalten. Wer nicht in der Gruppe wandert, sollte auf jeden Fall ein Handy für den Notfall und sicherheitshalber auch eine Taschen- oder Stirnlampe mitnehmen, falls die Dunkelheit doch früher als erwartet hereinbricht. Außerdem empfiehlt es sich, im Rucksack kleine Snacks und eine Thermosflasche mit einem Heißgetränk mitzuführen.

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